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Montag, 25. April 2011

"Gnade" für Nazir Hindawi?

Zur Erinnerung: Im Jahre 1986 gab der in Syrien ausgebildete Palästinenser seiner von ihm schwangere junge Verlobte Anne-Marie Murphy ein Päckchen mit auf den Flug von London nach Tel Aviv. Als die aufmerksamen El Al Kontrolleure das Gepäck der Schwangeren durchsuchten, fanden diese eine Bombe mit genügend Sprengkraft, um die Maschine mitsamt ihren 375 Passagieren (und natürlich auch die Verlobte des Nazir Hindawi sowie sein eigenes Kind in ihrem Leib) zum Absturz zu bringen.


Der Terrorist Nazir Hindawi wurde daraufhin zu 45 Jahre Haft verurteilt, und die diplomatischen Beziehungen des Vereinigten Königreichs zu Syrien abgebrochen.

Nunmehr verlangt dieser kaltblütige Mörder zum dritten Male seine vorzeitige Entlassung, nachdem zwei vorherige Gesuche vom zuständigen Justizminister abgelehnt wurden. Aber vor einigen Tagen entschied das Londoner Obergericht, dass die alleinige Zuständigkeit zur Prüfung des Gesuches bei der Bewährungskommission liege, und nicht beim Justizminister. Selbige Bewährungskommission hatte bereits 2009 seine Entlassung gutgeheissen. Somit stehen die Chancen gut, dass Hindawi freikommt und heimgeschickt wird.

Heim wohin? Passenderweise nach Syrien, dem Land des Sohnes seines einstigen Auftraggebers, der blutrünstige Hafiz al-Assad. Zu einer Zeit, in der sein nicht minder krimineller Sohn "Doktor" Bashir al-Assad tagtäglich seine eigene Bevölkerung niedermetzeln lässt, könnte er doch einen weiteren zu allem entschlossenen Schergen wie Nazir Hindawi gut gebrauchen.

Haben denn freiheitliche Demokratien wie das Vereinigte Königreich nichts aus der Geschichte des wegen angeblicher Krebskrankheit nach Libyen entlassenen Pan Am Terroristen Abdelbaset al-Megrahi, der 281 Menschenleben auf dem Gewissen hat, gelernt? Diese Bestie, die angeblich nur wenige Monate zu leben

hatte, erfreut sich einige Jahre nach seiner vorzeitigen Entlassung bester Gesundheit und tritt öffentlich auf, um als Held gefeiert zu werden.


Und am 24. Februar dieses Jahres gab Mustafa Abdul Jalil, ehemaliger libysche Justizminister, der gegenwärtig den Aufstand in Libyen anführt, öffentlich bekannt, dass Gaddafi selbst den Befehl zum Flugzeugabsturz gegeben hätte.

Weder der palästinensische Terror im Besonderen noch der islamische Terror im Allgemeinen haben in ihrer nunmehr beinahe hundertjährigen Geschichte Gnade für ihre Opfer gezeigt. Mehr noch, menschliche Gesten der freiheitlichen Demokratien werden immer wieder als Schwäche ausgelegt, und motivieren zu weiteren Anschlägen.

Den Gnadenlosen gebührt keine Gnade.

Donnerstag, 7. April 2011

Die Unbelehrbare Claudia K.

Nach Richard Goldstones überfälligen Widerruf seines auf krasse Unwahrheiten basierten Berichtes über den Gaza Krieg von 2009 - inklusive der jetzigen, reichlich verspäteten Feststellung einer allen Menschen guten Willens wohlbekannte Tatsache, nämlich dass Israel keineswegs Zivilisten mutwillig angreift und angegriffen hat, jedoch sehr wohl die den Gazastreifen beherrschende Terrororganisation Hamas - haben dem ethischen Journalismus verpflichtete Medien in aller Welt (jawohl, die gibt es Gottlob noch) darunter Washington Post, Chicago Tribune, Wall Street Journal und Die Welt nunmehr mit Recht verlangt, dass der so-genannte Goldstone Bericht zurückgezogen und in den Abfallkübel der erfundenen politischen Propaganda geworfen wird.


Beispielhaft für die Stimme der Vernunft aus dem deutschsprachigen Raum sind folgende klare Worte

Alle jene, die den Goldstone-Bericht zu einer einseitigen Kritik an Israel missbraucht haben, sollten nun innehalten und ihr Verhalten überdenken. Seit der Veröffentlichung des Goldstone Berichts zum Gaza-Krieg 2008/2009 ist Israel wieder und wieder als eigentlicher Störenfried des Nahen Ostens benannt worden. Der Goldstone Bericht - immerhin im Auftrag der UN erstellt - schien dafür eine objektive, und damit unbestreitbare, Grundlage zu sein. Nun ist er in vielen Punkten hinfällig. Insofern stockt einem der Atem, wenn wie jetzt in der Washington Post geschehen, der Autor Richard Goldstone bekennt, er würde mit seinem heutigen Kenntnisstand diesen Bericht so nicht mehr verfassen. Sein Zugeständnis, dass Israel im Gaza-Krieg, anders als bisher behauptet, bewusst keine Zivilisten angegriffen habe, unterscheidet die israelische Politik deutlich von der rücksichtlosen Politik der Hamas.


Die Tatsache, dass der Goldstone Bericht immer und immer wieder zum Vorwurf für eine einseitige Kritik an Israel her halten musste, belegt wie vorurteilsbehaftet viele Staaten und deren Bevölkerung nach wie vor gegenüber Israel sind. Dass der UN-Menschenrechtsrat, in dem Männer wie der iranische Präsident Hetzreden gegen Israel halten dürfen, dabei keine rühmliche Rolle spielt, ist hinlänglich bekannt..


Ganz anders tönt es bei Claudia K., die berüchtigte hasstriefende Stimme der Nahost Berichtserstattung einer Schweizer Linkspostille, die leider noch immer eine nennenswerter Auflage hat, und somit vielerorts in Helvetien zur Dämonisierung des jüdischen Staates und damit auch zur gegenwärtigen Ausprägung des Antisemitismus beiträgt. Diese Claudia K versteigt sich unter anderem gar zu der Behauptung

Was Goldstone zu seinem Meinungswandel bewogen hat, ist bisher nicht klar. Er wurde bis hinein in sein Privatleben von Kritikern bedrängt

und steigt - geblendet von ihrem beinahe pathologischen Hass auf den jüdischen Staat - somit in die allertiefsten Stufe der polemischen und parteiischen Berichtserstattung hinab.

Claudia K. ist eine Schande nicht nur für ihren Beruf, sondern auch für diejenigen Medien, für die sie noch immer schreiben darf.

Donnerstag, 17. März 2011

Die palästinensiche Hasspropaganda und ihre Folgen

Während die politisch korrekten Eliten und ihre Medienvertreter - auch inmitten der Tragödie in Japan und der Aufstände in der arabischen Welt - wiederholt vom jüdischen Staat als Hindernis für den Frieden sprechen und berichten...

...drangen vor einigen Tagen des Nachts palästinensische Terroristen in das Heim einer israelischen Familie ein und töteten auf bestialische Weise die schlafenden Vater, Mutter sowie drei Kleinkinder, das jüngste ein zwei Monate altes Baby...


...brachte vorgestern die israelische Marine ein Schiff, welches eine erhebliche Ladung Waffen für die Hamas Terroristen im Gaza Steifen mit sich führte...


Der brutale politisch motivierte Kindermord - leider der aktuellste in einer Kette von der Israel seit den 50'er Jahren betroffen ist (jawohl, lange bevor es eine "Besatzung" gab, drangen Terrormörder von Gaza und vom Sinai aus in abgelegene Siedlungen der Negev Wüste und merzten genauso kaltblütig ganze Familien aus ) - brachte diesmal wieder vorwiegend die bekannte "Empörung im Flüsterton" hervor, die üblich ist, wenn die Opfer Juden oder Israelis sind.

Auch die Beschlagnahme von vielen Tonnen Mörsergranaten, Anti-Schiffsraketen, Trägerraketen, Radar Systeme und Kalaschnikow Munition, welche grössenteils zum wahllosen Morden hätten dienen sollen (so z.B. wenn ausländische Handelsschiffe kurz vor ihrem Einlauf in israelische Häfen hätten versenkt werden können), wurde in den politisch korrekten Medien kaum registriert.

All dies ist klar denkende Menschen in den freiheitlichen Demokratien trotz der versuchten Gehirnwäsche durch politisch korrekte Eliten und Medien wahrscheinlich bewusst. Es ist jedoch selbst unter solche Menschen nicht immer bekannt, dass die palästinische Hasspropaganda die Saat und vollbrachte sowie geplante Gräueltaten die Ernte darstellen.

Und diese Erziehung zum Hass, diese pausenlose Propaganda auf allen erdenklichen Kanälen, kommt mitnichten nur von der Hamas in Gaza, sondern ausdrücklich auch vom den angeblich friedensliebenden, ausgleichs- und kompromissbereiten sogenannten Organisation zur Befreiung Palästinas (PLO) und die von ihr gestellten Palästinensischen Autonomiebehörde in der Westbank.

So wird auf den offiziellen Internetforen der Fatah (die bedeutsamste Komponente der PLO, an deren Spitze kein anderer als Mahmud A., seines Zeichens Präsident der Autonomiebehörde, steht) mit vom deutschen Nationalsozialismus entnommene Bilder, Worten und Sprüchen antisemitische Hetze betrieben.




So werden noch immer Schulkinder aller Altersstufen zum Hass gegen Israel und Juden erzogen.


Und so sehen die angekündigter Folgen aus, die nur durch die Wehrhaftigkeit Israels verhindert werden.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Der Mittlere Osten und die allzu langsame Abwicklung des Osmanischen Reiches

Es hat beinahe hundert Jahre gedauert, aber die Folgen des Ersten Weltkries und des Unterganges des Osmanischen Reiches werden für alle, für die Geschichte bekannt und bewusst ist, sichtbar - und wie selbstverständlich nicht für die politisch korrekten, von keinerlei relevanten Kenntnissen getrübten Medienleuten, die der Weltöffentlichkeit die derzeitigen Ereignissen "vermitteln".



Obwohl die Aufstände in verschiedenen Ländern Nahosts vordergründig wie die Revolte der verarmten Mittelklasse und teilweise der Habenichte gegen eine kleine Schicht, welche Macht und Reichtum hortet, aussehen, greift eine rein soziologische oder wirtschaftliche Erklärung zu kurz.

Nach beinahe hundert Jahren werden nämlich auch endlich die Folgen des Zusammenbruches des Osmanischen Reiches im ersten Weltkrieg und der kolonialistische "Ordnung", die von Grossbritannien und Frankreich der Region auf erzwungen wurden, verarbeitet.

So wird in Ägypten nach verschiedenen Revolten der Zwischenkriegszeit ein neuer Versuch unternommen, das von den Briten eingeführte System der quasi absoluten Monarchie, welches nach 1952 beinahe unverändert jedoch unter dem Deckmantel der konstitutionellen Republik fortgesetzt wurde, zu reformieren oder gar abzuschaffen.

Eng mit Ägypten verbunden, obwohl nicht Teil des Osmanischen Reiches, war der Sudan, da beide Länder unter britischer Oberherrschaft eine Verwaltungseinheit bildeten. Und die im Krieg erzwungene und an der Urne beschlossene Teilung des künstlichen Landes wirkt wie ein Fanal auf andere "Staatengebilde" der Region, nicht zuletzt auf dem sudanesischen Rumpfstaat im Norden selbst.

Als Folge des Ersten Weltkrieges und des Zusammenbruches des Osmanischen Reiches, und nicht zuletzt dank der Geheimverträge der europäischen Diplomaten Sykes und Picot sind Irak, Libanon und Syrien künstliche Vielvölkerstaaten. Jordanien, 1922 als Transjordanien widerrechtlich vom Mandatsgebiet Palästina, welches als jüdische Heimstätte vom Völkerbund anerkannt worden war, abgetrennt und den aus der Wüste Saudi-Arabiens vertriebenen Beduinenhäuptlinge als Königreich von Britanniens Gnaden geschenkt, könnte künstlicher nicht sein.

Im Irak ist es seit langem offenkundig, dass drei Volksgruppen- nämlich Sunniten, Schiiten und Kurden - ihre eigenen getrennten Staatlichkeiten erlangen würden, wenn man sie nur liesse.

Im Libanon zeigt sich spätestens seit dem blutigen Bürgerkrieg der 70'er und 80'er Jahre, dass eine grosse christliche Bevölkerung nicht gleichberechtigt mit Muslimen in einen Staat leben darf und sollte, wenn sie überleben will.

Die Unruhen in Jordanien zeigen je länger desto mehr auf, dass eine unterdrückte palästinensische Mehrheit nicht mehr gewillt ist, von einer bewaffneten Beduinenarmee entrechtet zu werden. Vom blutig unterdrückten Aufstand 1950 im damals noch jordanisch besetzte Ostjerusalem bis zu den Gemetzeln des Schwarzen Septembers in 1970 und darüber hinaus zieht sich der Faden von Unterdrückung und Aufstand bis zur Gegenwart. Wer weiss denn schon, dass die jordanische Armee im Namen ihrer kleinen Könige schätzungsweise zwanzig Mal mehr Palästinenser getötet hat, als es der jüdische Staat in Jahrzehnten der Selbstverteidigung jemals getan hat?

Es brodelt auch in Syrien. Kein Wunder, denn der Vielvölkerstaat wird von der Minderheit der Alawiten, welche nicht einmal 15% der Bevölkerung ausmacht und von einen korrupten Familienklan angeführt wird, beherrscht.

Vielleicht zur Überraschung einiger meiner Leser - und sicherlich von den vielen naiven Menschen, welche der herrschenden tendenziösen politisch korrekten Propaganda schutzlos ausgesetzt sind - die Erkenntnis, dass im gesamten nahen Osten, wie er sich geopolitisch heutzutage darstellt, nur Israel und Ägypten echte Nationalstaaten sind, welche von der überwältigen Mehrheit ihrer Bevölkerung getragen werden.

Die Forderung nach Selbstbestimmung ist noch lange nicht erfüllt - weder für die Kurden im Irak, in Syrien, und in der Türkei (das Kernland des Osmanischen Reiches), auch nicht für die Christen im Libanon oder für die Sunniten in Syrien, geschweige denn für die Palästinenser in Jordanien.

Die Mühlen der Geschichte mahlen zwar frustrierend langsam, aber sie mahlen stetig...

Freitag, 28. Januar 2011

Barbarei gegen Zivilisation

Der brutale Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen Domodedowo trägt die blutige Handschrift des islamistischen Terrorismus, diesmal in seiner kaukasischen Häutung.

Es ist nicht überraschend, dass die politisch korrekten Medien die ideologische Herkunft der Täter geflissentlich verschweigen. Für den Chronisten ist es jedoch unverständlich, dass die "medialen Vordenker" unserer Gesellschaft kaum vertiefte Betrachtungen zum Tod der ukrainischen Theater-Regisseurin und Dramatikerin Anna Jablonskaja angestellt haben. Diese lebensfrohe 29-jährige Frau, Mutter eines dreijährigen Tochter, war eine der bedeutendsten Kulturerscheinungen der letzten Jahre, und nicht nur in ihre Heimat, sondern auch in Russland und darüber hinaus. Ihr Tod durch Mörderhand ereilte Sie, als sie unterwegs war, um am Abend des Anschlages in Moskau einen Theaterpreis für ihr Werk in Empfang zu nehmen.

Anna Jablonskajas Tod ist symbolisch für den Zustand unserer Welt. Der Islamismus verkörpert die ungezügelte Barbarei, und wir, die wir allesamt Zielscheibe ein und desselben Gegners sind, sollten uns endlich dagegen stemmen und für unsere Zivilisation kämpfen. Das ist das Mindeste, was wir Anna und den unzähligen Opfern des weltweiten islamistischen Terrors schulden.

Islamisten lieben den Tod, wir hingegen das Leben. Wann wird diese offenkundige (und sogar selbst verkündete) Wahrheit endlich den politisch korrekten Eliten in Europa die Augen und den Verstand öffnen?

Mittwoch, 30. Juni 2010

Die Verursacher des Leidens in Gaza

Wer verursacht eigentlich Leiden (und auch eine gehörige Portion Chaos) in Gaza?

Keine Frage. Sicherlich die abgrundtief bösen Juden, die mit ihrer unmenschlichen Blockade die humanitäre Hamas Führung daran hindert, Zement und andere Materialien für den Bau von Raketenantriebsstoffe (ja, das ist erwiesen, es geht!), tiefe Bunker sowie Auskleidungen für Schmugglertunnels, durch die selbst schwere Waffen eingeschleust werden, in ihrer friedliebenden kleinen Gaza Welt einzuführen.

Wirklich, die Identität des wahren Verursachers des Leidens in Gaza ist keine Frage? Hier nun einige Beispiele des typischen Lebens in der selbstverwalteten Idylle der Palästinenser im Gazastreifen.

Die mit unseren Steuergeldern seit über 60 Jahre reichlich finanzierte UNRWA (nebenbei, die einzige ständige Unterorganisation der UNO, welche sich ausschliesslich einer Volksgruppe widmet, wobei an deren Finanzierung beinahe alle Staaten inklusive Israel jedoch exklusive der arabischen beteiligt sind) betreibt unter anderem Sommerlager für die Enkel- oder Urenkelkinder der während des arabischen Aggressionskrieges 1948-1949 gegen den neugeborenen Staat Israel geflohenen Palästinenser. Nunmehr wurde ein solches Kinderlager zum zweiten Mal von Hamas Schlägertruppen angegriffen und verwüstet. Nicht etwa, weil der islamische Moralkodex betreffend Geschlechtertrennung nicht eingehalten wurde, sondern weil das Programm keine Pilgerfahrt der Kinder zu den Gräbern der mörderischen Gründer der Hamas Terrororganisation vorsieht. Es handelt sich hier um einen islamischer Hassprediger übelster Sorte sowie um einen Arzt, der es mit seinem Beruf und seinem Eid ungefähr so ernst meinte wie die SS Mediziner der Nazis. Für Teilnehmer der Kinderlager der Hamas ist dieser Pilgerfahrt samt Kinderschwur, Israel zu vernichten, nämlich eine selbstverständliche Pflicht.

Die Palästinensische Autonomiebehörde sperrt gewisse Gelder vor dem Zugriff der Hamas. Kein Problem, Hamas "Polizisten" überfallen einfach die Bank und bedienen sich. Die Folge: verängstigte Bankangestellte, vorübergehende Schliessung der Banken, eine verunsicherte Bevölkerung. Offenbar courant normal (sorry, ein Helvetismus, soll heissen "normale Tagesabläufe") der de facto Regierenden und der ihrer Willkür unterworfenen Bevölkerung in Gaza.

Aber es kommt noch schlimmer. Das einzige Kraftwerk in Gaza, das gewöhnlich 25% des Stromverbrauchs liefert, wurde wegen Zahlungsstreitigkeiten zwischen der Hamas und der Autonomiebehörde vor einigen Tagen geschlossen. Die EU hat nämlich ihre Hilfszahlungen zurückgeschraubt und verlangt von der Autonomiebehörde, andere Wege der Kostendeckung zu finden. Die PA wiederum fordert von der Hamas, sie solle ihren Anteil bezahlen. Die Folge: eine Stromkrise bei Temperaturen von 40 Grad und mehr. Die mit Nachdruck geforderte Lösung: Israel soll gefälligst mehr Strom liefern...

Und für einmal spricht der UNRWA Direktor des Gazastreifens Klartext, indem er sagt: Es (die Stromkrise) ist eine unerträgliche Situation hier im Moment, und sie muss schnell gelöst werden. Es ist ein palästinensisches Problem, das von Palästinensern geschaffen wurde und palästinensisches Leiden verursacht. Diese Worte bringen eigentlich die Gesamtsituation in Gaza auf den Punkt.

Und damit ist alles gesagt.

Donnerstag, 24. Juni 2010

An wessen Händen klebt Blut?

Zu einer Zeit, in denen sich hysterische Aussagen von Pseudointellektuellen und uninformierte Schreiberlinge des linken Spektrums zum "Massaker" der israelischen Truppen an ach so harmlose, nur mit Eisenstangen und Fleischermesser bewaffneten "Friedensaktivisten" auf der von der AKP Türkei inspirierten Flottille des Hasses geradezu überschlagen, sollte man vielleicht innehalten und ein wenig darüber reflektieren, an wessen Händen in Nahost und überhaupt - tatsächlich und grossgeschrieben - Blut klebt.

Während des Monats Mai 2010 sind durch Selbstverteidigungsaktionen israelischer Soldaten neben den 9 angriffswütigen "Aktivisten" auf der Navi Marmara noch 3 Hamas Terroristen beim Infiltrationsversuch getötet worden. Also insgesamt ein Dutzend. Die AKP Türkei hat im selben Zeitraum mindestens 73 Kurden, darunter viele Zivilisten, auf dem Gewissen. In Pakistan starben 765 Muslime, in Afghanistan derer 249, in Kaschmir 50, allesamt durch Terrorakte anderer Muslime. US ferngelenkte Drohnen töteten weitere 85 Muslime in Pakistan.

Insgesamt sind im vergangenen Monat auf mehr oder minder barbarische Weise 2'255 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von Ihnen durch Muslime gefällt. Auf das Konto israelischer Selbstverteidigung gehen davon 12. An wessen Händen klebt eigentlich Blut? Und wo bleibt der Aufschrei der zivilisierten Welt bei den vielen Gräueltaten, die absolut nichts mit dem jüdischen Staat zu tun haben?

Menschen guten Willens, die es glücklicherweise noch gibt, werden sich aber denken, dass hier absichtlich ein Monat aus einen jahrzehntelangen Nahost Konflikt herausgerissen wurde, welcher die Gesamtstatistik des Grauens verfälscht. Dem ist aber nicht so, ganz im Gegenteil. Wenden wir uns also der historischen Langzeitbetrachtung.

In den 62 Jahren seit der Gründung Israels, in denen vier grössere durch arabische Angriffe provozierte Kriege (nämlich 1948-50, 1956, 1967, 1973), eine Anzahl kleinere Konflikte (darunter der Zermürbungskrieg mit Ägypten, Libanon I und II, Gaza) zu verzeichnen sind, und eigentlich kaum eine Periode, in der die israelische Zivilbevölkerung frei von Terror leben konnte, gab es insgesamt auf arabischer Seite etwa 40'000 Tote und auf jüdischer Seite 22'000 Kriegsgefallene und Terroropfer.

Eine eindrückliche Zahl, die natürlich die Familien der Betroffenen und deren Völker mit Trauer erfüllt. Aber in der leider offenbar blutrünstigen Epoche seit Ende des zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart, in denen es sage und schreibe 85 Millionen Tote durch kriegerischer Gewalt und/oder Gemetzel gegeben hat - von den 40 Millionen Chinesen, die 1949-76 auf der einen oder anderen Weise vom Regime getötet wurden, über die 4 Millionen in Äthiopien 1962-92 und die 1,9 Millionen in Sudan 1955-2006, die 900'000 in Ruanda 1994, die 430'000 in Vietnam, die 175'000 im Balkan 1991-1999, bis zu den 10'000 in Jemen 1986 - hat sich die Anzahl Opfer des Nahostkonfliktes in Grenzen gehalten. Die weltweite Liste des Grauens umfasst 67 grosse Konflikte, wovon der Nahostkonflikt, wiewohl einer der Längsten, lediglich an 49. Stelle steht.

Und wer weiss schon, dass seit 1984 - also in 26 Jahren - unglaubliche 40'000 Kurden in der Türkei ermordet wurden? Und für nichts anderes, als für ihre Menschenrechte? Wenn also der Regierungschef der AKP Türkei in Zukunft Israel wieder einmal des "Massakers" auf der Flottille des Hasses bezichtigt, dann sollte die Welt von diesem im Glashaus sitzenden Demagoguen fordern, dass er sich fragen sollte, an wessen Händen eigentlich Blut klebt.

Freitag, 11. Juni 2010

Lügen haben lange Beine

Natürlich sagt das altdeutsche Sprichwort dass Lügen kurze Beine hätten. Wenn es aber um das jüdische Volk und den jüdischen Staat geht, scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein.

Als klassisches Beispiel könnte vielleicht die abscheuliche Mär vom Ritualmord als Vorbereitung zum jüdischen Passahfest dienen, die sich seit dem frühen Mittelalter hartnäckig hält, obwohl natürlich keinerlei Beweise dafür existieren (können) und die christliche Kirchen sich bereits seit Generationen öffentlich davon distanzieren.

Und die widerlichen sogenannten Protokolle der Älteren Zions, von der Geheimpolizei der russischen Zaren im 19. Jahrhundert erfunden und zu Papier gebracht - und auch so gerichtlich festgestellt - werden noch immer fleissig nachgedruckt, verbreitet und offenbar auch geglaubt.

Was den Staat Israel angeht - Opfer von einer immer dreisteren Dämonisierung seitens seiner islamistischen Feinde, welche von politisch korrekten linkslästigen Kreisen und Medien in unsere demokratische Welt verbreitet wird - so scheinen die Lügen wahrhaftige Riesenbeine zu entwickeln.

Ein klassischer gegenwärtiger Fall ist das Märchen vom Tod eines palästinensischen Knaben in den Armen seines Vaters anlässlich eines Feuergefechtes von Terroristen mit der israelischen Armee während der zweiten äusserst blutigen sogenannten Intifada. Die Geschichte wurde vom französischen Fernsehen im Jahre 2000 in die ganze Welt verbreitet, und das Bild des verschreckten, hinter den seinem auf den Knien liegenden Vaters schutzsuchenden Jungen ging um die ganze Welt und führte zu Hassdemonstrationen gegen Israel und den USA in der gesamten muslimischen Welt. Obwohl nach Jahren des Prozessierens ein französischen Gericht den Staatssender FR2 der Nachrichtenmanipulation und der Lüge überführte (der Junge ist offenbar quicklebendig; und selbst wenn er gestorben wäre könnten ihn israelische Kugeln nicht getroffen haben, sondern nur palästinensische; all das akribisch bewiesen und aktenkundig), und in diesen Tagen ein anderes Gericht den Privatsender Canal+ dafür verurteilte, dass er den siegreichen Kläger, der die Wahrheit ans Licht führte, in einer Dokumentation der "Hetze gegen und der Einschüchterung von redlichen Journalisten aus niederen ideologischen Motiven" beschuldigt hatte. Nun sind sowohl France2 und Canal+ überführt, mussten und müssen Gegendarstellungen senden sowie Kostenersatz und Gerichtsaufwände bezahlen. Aber nicht nur ist der Schaden gegen das Image Israels längst erfolgt, sonder die eigentliche Lüge kursiert munter weiter...

Und in unseren Tagen zeigt die Episode mit der Flottille des Hasses genau dieselben Symptome - dreiste Lügen, laut genug wiederholt, übertönen alle Beweise des Gegenteils und alle Stimmen der Vernunft. Hier nur einige wenige der Fakten, welche in der letzten Woche (sehr langsam) ans Tageslicht kommen

• Drei der sieben Schiffe der "humanitären" Flottille hatten keinerlei Hilfsgüter (oder andere Frachtgüter) an Bord, darunter auch die türkische Navi Marmara, auf der die Kämpfe stattgefunden haben

• Selbst türkische Zeitungen haben Bilder veröffentlicht, in denen die Gewalt der Islamisten gegen Soldaten, die ihre leichte Waffen noch im Holster hatten, klar sichtbar ist (eins davon von der Nachrichtenagentur Reuters später so retuschiert, dass das Messer des Angreifers aus dem Bild verschwand, was von den keinerlei Scham zeigenden Managern dieses Lügenverbreiters auch öffentlich zugegeben werden musste)

• Zurück in Ägypten, hat vorgestern ein Parlamentsmitglied der Moslembrüderschaft, der an Bord der Navi Marmara war, berichtet, wie die Horde der militanten Extremisten an Bord gleich zu Beginn der Episode drei israelische Soldaten überwältigt und ihnen ihre Waffen abgenommen haben (dafür musste er in der arabisch-muslimischen Welt harsche Kritik einstecken, da doch das Aussprechen der Wahrheit den zionistischen Feind begünstigt...)

Jawohl, wenn es um Israel geht, haben Lügen nicht nur lange Beine, sondern sie marschieren mit Siebenmeilenstiefel und in Windeseile rund um den Erdball.

Freitag, 4. Juni 2010

Der Wolf im Wolfspelz

Die gestrige Ermordung des Präsidenten der Katholischen Bischofskonferenz in der Türkei sollte eigentlich keine Überraschung auslösen - er ist ja beileibe nicht der erste christliche Geistliche, und sicherlich nicht der erste Christ, der seit den Amtsantritt der AKP Regierung in der Türkei kaltblütig ermordet wurde.

Bereits seit Jahren war der türkische Staat - Leugner des von ihm zu verantwortenden ersten Genozids der modernen Geschichte, bei dem 1,5 Millionen christliche Armenier 1915 abgeschlachtet wurden; gewaltsamer Unterdrücker eines Drittels seiner Bevölkerung, nämlich der Kurden (die die Regierung "Bergtürken" nennt); seit 1974 militärischer Besetzer eines Drittels des Territoriums des EU Mitglieds Zypern; Verfolger schutzloser christlicher Minderheiten wie die der Aramäer - nicht wirklich in der Lage, andere Staaten und Völker Verhaltensregeln vorzugeben oder Moralpredigten zu halten.

Unter sukzessive modernisierende säkulare Regierungen hatte das Land jedoch stete wirtschaftliche und gesellschaftliche Fortschritte zu verzeichnen, so dass man im Westen bereits glaubte, es würde eines Tages zu Europa gehören.

Seitdem die AKP regiert, und insbesondere unter ihre gegenwärtige Führung das Land systematisch islamisiert, haben diejenigen - meist gebildete und westlich orientierte - Schichten der Bevölkerung immer weniger Einfluss auf die Politik ihres Landes, die die über viele Jahrzehnte gelebten Errungenschaften des türkischen Reformators und Aufklärers Atatürk systematisch in Richtung eines wiederaufkeimenden Islamismus abbaut. Arme Türkei, sagen sich viele Türken, Atatürk ist tot und die AKP lebt!

Genauso dramatisch ist die aussenpolitische Kehrtwende der AKP Türkei. Ein NATO Mitglied, welches seine Verbündete 2003 im Stich lässt. Ein Land, in dem Das Tal der Wölfe, ein von der Regierung unterstützter Film, welcher die USA und Israel der Leichenschändung in Irak und des Organhandels beschuldigt, 2006 zum grössten Kassenschlager wird und in die gesamte islamische Welt verbreitet wird. Eine Regierung, welche 2010 die Mullahs in Iran dabei unterstützt, sich atomar zu bewaffnen. Und ein Ministerpräsident, der 2008 nicht nur die deutsche Bundeskanzlerin in ihrem eigenen Land brüskiert, indem er für Türken in Deutschland separate (und obendrein vom deutschen Steuerzahler finanzierte) islamische Schulen fordert, sondern auch noch öffentlich seine Landsleute in Deutschland vor der Assimilierung warnt (die ein Verbrechen sei, sagt er von 20'000 wild applaudierenden Landsleute in der Kölner Arena).

Und der Aussenminister dieser AKP Türkei, der seit jeher offen von einem neuen osmanisch-muslimischen Reich in Wort und Schrift träumt, kritisiert in völlig ungebührlicher Form die vom Völkerrecht legitimierte Selbstverteidigung Israels gegen den Hamas Terror. Warum eigentlich nicht, da die AKP Türkei nicht nur mit der Terror Organisation Hamas, sondern neuerdings auch mit Syrien und der Geisel Libanons, nämlich der Terror Miliz Hisbollah, immer wärmere Beziehungen unterhält?

Jedoch könnte man sich doch auch die AKP Türkei als Beispiel nehmen. Die "humanitäre Aktion" für Gaza schreit nämlich nach Nachahmung. Ein grosser Hilfskonvoi für die - wahrhaftig und tatsächlich - unterdrückten Kurden und Christen Anatoliens ist bereits in Vorbereitung. Er wird vom irakischen Kurdistan aus die türkische Grenze zu Anatolien überschreiten. Angesichts der humanitären Einstellung der türkischen AKP Behörden haben doch die Begleiter eines solchen Konvois nichts zu befürchten. Oder sollten diese sich doch vor der Abreise von ihren Lieben verabschieden und ihre Testamente in Ordnung bringen?

Donnerstag, 3. Juni 2010

Das Böse und seine Helfershelfer

Der kleine Staat der Juden wird wieder einmal an den Pranger gestellt - weil seine legitime Selbstverteidigung neun seiner Feinde das Leben gekostet hat... Beinahe zeitgleich sterben durch die Hände muslimischer Fanatiker jedoch dutzende Menschen in Pakistan, Irak, Afghanistan, kaltblütig von Bomben zerfetzt, geht das Modern weiter in Darfur, werden Christen, Armenier, Kurden in Anatolien abgeschlachtet. Aber es geht sicherlich nicht um die Achtung des Lebens, sondern um fanatischen Hass auf die jüdisch-christliche Zivilisation, dessen exponierteste Vorhut natürlich die Juden und der Staat Israel sind.

Das Böse ist schnell erkannt - die fanatische Terroristen der Hamas und ihre Verbündete im Iran, in Syrien, und leider auch in der Türkei. Die politische Demonstration, als humanitäre Aktion getarnt, wurde durch die türkische Organisation IHH offenbar mit der Duldung wenn nicht die Unterstützung der gegenwärtigen islamistischen Regierung der Türkei organisiert. Diese IHH - als gemeinnütziger Wohlfahrtsverband getarnt wie so viele ähnliche von den US Behörden enttarnten und von Gerichten rechtmässig verurteilten, aufgelösten und verbotenen Organisationen dieses Schlages, die aktiv den weltweiten islamischen Terror unterstützten - war seit 1997 im Visier der früheren säkularen türkischen Regierungen sowie der westlichen Geheimdienste, und ist in einigen Ländern bereits verboten. Bei den ersten Durchsuchungen in Istanbul wurden von den türkischen Sicherheitskräfte bereits dazumal Aktivisten verhaftet und Waffen, Sprengstoffe, sowie Anleitungen zur Herstellung von Apparaten mit Sprengladungen gefunden. Die Überprüfung der damals im Büro der IHH gefundenen Dokumente ergab, dass seine Mitglieder am sogenannten heiligen Jihad in Afghanistan, Bosnien und Tschetschenien teilnehmen würden. Kein Wunder dass diese mit Terroristen verbündeten "Wohltäter" bereits beim Ablegen des türkischen Schiffes "Tod den Juden" skandierten, wie durch Filmdokumente belegt.

Wer sind aber die Helfershelfer des Bösen?

"Humanitäre Persönlichkeiten" wie ein gewisser schwedischer Schriftsteller? Der sollte sich doch besser auf das einzige, was er versteht, nämlich das Schreiben, konzentrieren, bevor seine Vergangenheit als Mitglied der Maoistischen Arbeiterpartei Norwegens und als langjähriger Revoluzzer im Detail bekannt und seine Gegenwart als Ausbeuter freundlich-naiver Menschen in Mosambik womöglich durch die Medien gezerrt wird.

Der türkische Ministerpräsident, an der Spitze der Leugner des armenischen Genozids? Wer hat denn darauf geachtet, dass Argentinien am 29. Mai eben diesen Ministerpräsident kurzfristig ausgeladen hat (als er bereits im Nachbarland Brasilien weilte), weil er partout im Zentrum von Buenos Aires, Zufluchtsort tausender armenischer Flüchtlinge und ihre Nachkommen, ein Denkmal zur Ehre seines glorreichen Staates einweihen wollte?

Und wen kümmert es eigentlich, dass die Hamas Machthaber selbst, Herren eines Gebietes in dem sich angeblich eine "humanitäre Katastrophe" abspielt, die Hilfsgüter der Flottille des Hasses den Einlass in den Gazastreifen verwehren? Aber vielleicht wissen diese mittlerweile, dass ihre unglückliche Untertanen im Gazastreifen keine abgelaufenen Medikamente, verschmutzte Altkleidung und zerbrochenes Kinderspielzeug brauchen. Denn alle Einwohner Gazas - auch die Mitglieder der Hamas - erhalten alles, was sie zum Leben brauchen, durch die israelischen Transport- und Transitwege, und sogar zum Teil auch als Geschenk von den Zielscheiben ihrer Raketen, den grausamen Juden Israels.

Sonntag, 30. Mai 2010

Gaza und die "Gutmenschen"

Augenblicklich überschlagen sich die linkslastigen Medien mit Berichten über Freunde der bekanntermassen von der demokratischen Welt offiziell als Terrorganisation eingestuften Hamas, die mit "Hilfsgütern" beladenen Schiffen in Richtung Gazastreifen unterwegs sind.

Dabei bezwecken diese Schiffe - begleitet vom ermunterndem Applaus derjenigen "Gutmenschen", deren Hauptanliegen die Deligitimierung und eventuelle Zerstörung des jüdischen Staates ist - die von Israel gestützt auf internationales Recht verhängte Blockade des Terrorregimes in Gaza zu durchbrechen.

Weshalb ist die israelischen Blockade denn rechtens? Weil sich das im Gazastreifen kontrollausübende Regime im bewaffneten Angriffskonflikt mit Israel befindet, und das beileibe nicht nur verbal, sondern durch das praktisch ununterbrochene Abfeuern von Raketen auf Zivilisten in Israel. Die Seeblockade wurde auch gemäss internationalem Recht öffentlich weltweit bekanntgegeben. Auch die Wirtschaftssanktionen - die mit der Blockade einhergehen und entgegen allen Behauptungen die Versorgung der von der Hamas weitgehend ebenfalls terrorisierten Menschen im Gazastreifen selbst (man denke nur an das vom Regime zerstörte UN Sommerlager für Jugendliche, oder an die gefürchtete Sittenpolizei, die mit Peitschenhiebe die "islamische Moral" gegen Badekleidung am Strand durchsetzt) nicht beeinträchtigen - sind gegen eine kriegsführende Partei unter internationalem Recht legal.

Und welcher politisch korrekter Gutmensch nimmt zur Kenntnis, dass Ägypten sich aus Gründen seiner eigenen nationalen Sicherheit stillschweigend an die Blockade des Gazastreifens beteiligt, indem es den Übergang zu seinem Territorium meist gesperrt und ansonsten streng kontrolliert hält? Und welchem der Feinde von Demokratie und Freiheit schert es, dass der Oberste Gerichtshof Israels wiederholt in dieser Angelegenheit angerufen worden ist, und ebenso oft zum Schluss gekommen ist, dass Israels Selbstverteidigungsaktionen sich strikte im Rahmen internationaler und nationaler Normen und Gesetze bewegen ?

Nun könnten aber Menschen guten Willens (die es glücklicherweise noch gibt) entgegnen, die Schiffe, die die Seeblockade durchbrechen wollen, würden aber 10'000 Tonnen dringend benötigte Hilfsgüter transportieren, die die in eine "humanitäre Krise" steckende Bevölkerung gut gebrauchen könnte.

Israel lässt tagtäglich (ja, selbst an dem für Juden heiligen und an sich arbeitsfreiem Samstag!) etwa 3'000 Tonnen humanitäre Hilfsgüter - d.h. alles, was nicht zur Kriegsführung oder zur militärischen Stärkung des Terrorregimes dienen kann - in den Gazastreifen hinein. Zur Verdeutlichung: im ersten Quartal dieses Jahres dienten etwa 3'700 Lastwagen mit 48'000 Tonnen vorgefertigter Lebensmittel, 40'000 Tonnen Getreide, 2'800 Tonnen Reis, 2'000 Tonnen Kleidung und Schuhwerk, sowie 600 Tonnen Milch und Babynahrung zur Versorgung der Bevölkerung. Während Ramadan und Eid al-Adha liess Israel sogar 11'000 Schlachttiere in den Gazastreifen bringen. Und im Jahre 2009 reisten über 10'500 Menschen aus dem Gazastreifen zur medizinischen Behandlung nach Israel.

Humanitärer Notstand? Nur in den Köpfen der eingefleischten Feinde des jüdischen Staates, darunter auch die unsäglich inkompetente sogenannte "Aussenministerin" der EU. Schaut sich jemand im Internet die Bilder der überquellenden Lebensmittelmärkten des Gazastreifens an? Oder schert es den politisch korrekten Demagogen in den Medien, dass nicht zuletzt dank der Entwicklungshilfe Israels während der Zeit der von Israel im Sechstagekrieg aufgezwungene "Besatzung" die Lebenserwartung in Gaza über 73 Jahre beträgt und damit höher als diejenige der EU Mitglieder Estland und Bulgarien oder des muslimischen Malaysia ist ? Und wer weiss schon, dass die Kindersterblichkeit im Gazastreifen niedriger ist als diejenige Chinas, Jordaniens, des Libanon oder Thailand ? Und wer registriert schon, dass im angeblich darbenden Gazastreifen über 20% der Bevölkerung einen PC besitzen - mehr als im EU Mitglied Portugal, und mehr als im "Wirtschaftsriesen" Brasilien, nicht zu sprechen von den Öl- und Gasreichen Saudi Arabien und Russland. Und gab es in der Geschichte der Völker bereits den Fall, dass ein angegriffenes, sich im Verteidigungskrieg befindliche Land der Bevölkerung des Kriegsgegners den Internet- und Telefonzugang über seine eigenen Provider ermöglicht?

Und natürlich hat Israel längst bekanntgegeben, dass auch die von den am Versuch die Blockade zu durchbrechen beteiligten Schiffen und seine weniger als wohlwollenden Passagieren transportierten Güter - nach einer Inspektion zur Sicherstellung, dass sich darunter kein kriegstaugliches Material befindet - auf dem Landwege in den Gazastreifen gelangen können.

So wenig wie es im Gazastreifen eine humanitäre Krise gibt, so wenig sind die Motive der an dieser Aktion Beteiligten humanitärer Natur. Welche Schande für sie selbst und ihre Unterstützer, die sich auf ein eklatantes, vom Hass getriebenes politisches Schauspiel einlassen, während dessen Millionen wirklich verfolgter und geschundener Menschen in aller Welt, darunter zum Beispiel in Darfur, buchstäblich den Hungertod sterben.

Freitag, 28. Mai 2010

Dumm und schamlos!

Der Leser stelle sich vor, er oder sie sei bis 2009 beinahe acht Jahre Oberbürgermeister ("Stadtpräsident") der "offenen Weltstadt" Zürich gewesen.

Eine Stadt, die jedes Jahr zehntausende Touristen aus Israel empfängt, nicht zuletzt deshalb, weil bereits zur Zeiten der Swissair und nunmehr auch bei der Swiss die Strecke Zürich-Tel Aviv-Zürich als eine der profitabelsten wenn nicht die profitabelste des gesamten Streckennetzes ist. Zürich wird nämlich seit jeher von Reisenden aus und nach Israel als Transitdrehkreuz geschätzt, und viele Reisende kombinieren ihre Flüge mit einen mehrtägigen Aufenthalt in der Stadt.

Darüber hinaus zeugen die Niederlassungen einer Reihe israelischer Firmen (und nicht nur Banken) von der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Zürich und Israel.

Die israelische Wirtschaft, mit eine der weltweit grössten Anzahl neuangemeldete Patente (und zwar absolut, und nicht nur in Relation zur Bevölkerung) entwickelte sich in den letzten zwei Jahrzenten überdurchschnittlich stark, so dass Israel sich nunmehr im BIP pro Kopf unter den 20-25 führenden Ländern der Welt befindet. In Anerkennung nicht nur dieser Entwicklung, sondern auch der guten Rahmenbedingungen für witschaftliche Kooperation und Investitionen, wird Israel heute in Paris als Vollmitglied in die OECD Staatengemeinschaft (welche die wirtschaftsstärksten, modernen und demokratischen Nationen der Welt vereint) willkommen geheissen. Die Aufnahme musste natürlich einhellig erfolgen, auch mit der Stimme der Schweiz.

Und was hat der ehemalige Stadtpräsident Zürichs und obendrein heutiger Chef der Tourismusorganisation der Stadt dazu zu sagen? Er ruft in den Medien öffentlich zum Boykott israelischer Produkte auf, um gegen die Aufnahme des Landes in die OECD zu protestieren.

Die Zeit auf jedwelche öffentliche Bühne dieser offenbar mit wenig Verstand bedachten und darüber hinaus schamlosen Gestalt sollte spätestens jetzt definitiv ablaufen.

Dienstag, 25. Mai 2010

Die "Freunde" der Palästinenser

"Schweizer sollen keine Datteln mehr kaufen" - dies die grossformatige Überschrift einer ganzseitigen Tirade in der letzten Samstagsausgabe der auflagenstärksten Linkspostille der Schweiz (auch bekannt als "Tagi" und wie die Briten zu sagen pflegten, gerade mal gut genug, um darin den täglichen Fischeinkauf einzuwickeln).

Der informierte Leser hat schon erraten, worum es ging - nämlich um einen als Interview getarnten Aufruf zum Boycott israelischer Waren aus der Westbank des Jordans. Kräftig unterstützt durch ideologisch verblendete Medien und selbsternannte "Intellektuellen" in Europa wird also eine sogenannte "weisse Intifada" - diesmal eine wirtschaftliche, nach den gescheiterten blutrünstigen Versionen derselben - international gegen Israel vom Zaun gebrochen.

Wen trifft eigentlich solch ein Boycott, sollte er jemals irgendwie befolgt werden? Etwa Israel? Oder die israelische Wirtschaft? Mitnichten, denn Leidtragender ist allein das palästinensiche Volk, da über 30'000 Menschen, die widerum etwa 150'000 - 200'000 weitere Menschen ernähren, in der West Bank in israelischen Betrieben arbeiten. Aber dies beileibe nicht nur in den verteufelten "Siedlungen", sondern im immer stärkeren Masse in (von internationalen Gremien willkommen geheissenen) gemischten Industriezonen, in denen israelische Betriebe mit palästinensischen Arbeitskräften für den Weltmark produzieren.

Erinneren wir uns an 1987, vor den Ausbruch der ersten sogenannten "Intifada"? Da arbeiteten noch sage und schreibe 187'000 Palästinenser (die weit über eine Million Menschen ernährten) in der israelischen Wirtschaft. Auf den Höhepunkt des Terrors 1996, mit dem Yassir Arafat die Friedensträume von Oslo zerstörte, waren es nur noch 35'000. Aber da die Hoffnung zuletzt stirbt, stieg die Zahl wieder auf 125'000 in 2000, bis der Ausbruch der zweiten, sehr blutigen, "Intifada" diese auf 7'500 reduzierte. Heutzutage arbeiten praktisch keine Palästinenser von ausserhalb im israelischen Kernland mehr.
Übringens, die hier aufgeführten Daten stammen aus Publikationen der EU-nahen und durchaus nicht israelfreundlichen MEDEA (European Institute for Research on Mediterranean and Euro-Arab Cooperation).

Wird es allmählich klar, was es mit den "Freunden" der Palästinenser auf sich hat? Bevor der Chronist diese - mittlerweile vielleicht rethorische - Frage beantwortet, sollte man sich einen Augenblick lang mit dem Verhältnis zwischen Wirtschaft und neugegründete Staaten beschäftigen.

Jederman weiss jetzt, dass viele neugegründete Staaten leider kläglich gescheitert sind, weil sie zum Zeitpunkt ihrer Unabhängigkeit keinerlei Wirtschaftsfundament besassen, und dass Jahrzehnte der "Entwicklungshilfe" die Situation nicht gerade verbessert haben. Jedoch ist vielen nicht bewusst, dass diese Fehlentwicklungen ihre Ursprünge nicht nur in der Vergangenheit hatten. Die Mafiastaaten von Kosovo und Bosnien (u.A. ist Osama stolzer Träger eines bosnischen Passes) sind "leuchtende Beispiele" für die Wiederholung derselben Fehler in der jüngsten Vergangenheit.

Hinzu kommt, dass Staaten mit einer überwiegend bitterarmen Bevölkerung in der Regel nicht stabil und weder demokratisch noch friedfertig sind. Somalia kommt in den Sinn, aber auch Eritrea und manch ein Inselstaat, um nur Beispiele aus den letzten zwei Jahrzehnten zu nennen.

Wer sind also die Freunde der Palästinenser? Sind es etwa diejenigen, die den sinnlosen Terror der Extremisten der Hamas oder der Jihad Brigaden lautstark und vielleicht auch noch finanziell und logistisch unterstützen? Oder sind es vielleicht diejenigen, die die sogenannte "weisse Intifada" gutheissen oder gar unterstützen, und damit die Palästinenser zurück in Arbeitslosigkeit und Armut drängen?

Dazu fällt dem Chronisten ein bekanntes Sprichwort ein, welches besagt "mit solchen Freunden, wer braucht noch Feinde?".

Oder ist eigentlich der angefeindete jüdische Staat in Tat und Wahrheit der Einzige, der praktisch und auf dem Boden der Realität etwas bewirkt, damit eines Tages Israelis und Palästinenser friedlich nebeneinander leben können?

Freitag, 14. Mai 2010

Eine Posse namens UN

Gross waren die Erwartungen, als gegen Ende des zweiten Weltkrieges die UN als Vereinte Nationen der kriegsführenden Alliierten und ihre Verbündete gegründet wurde. Gestützt auf die zivilisatorischen Werte von Freiheit und Demokratie sollte diese Organisation den Weltfrieden erhalten und die Menscheheitsentwicklung fördern und unterstützen. Hehre Ziele also, die es wert sind, angestrebt zu werden.

Eine Posse ist hingegen ein Bühnenstück, das auf Verwechslungen, ulkigen Zufällen und unwahrscheinlichen Übertreibungen aufgebaut ist und durch derbe Komik Lachen erzeugen soll. Was hat denn dies mit der UN zu tun?

Leider ist die Verbindung zwischen der UN, viele ihre geldverschlingenden, bürokratisierten Unterorganisationen und eine Posse seit vielen Jahren offenkundig. Wenn blutrünstige Figuren - es kommen einen Yassir Arafat mit der Pistole im Halfter sowie der wirklichkeitsfremde Präsident des islamischen Mullahstaates, beide stundenlang vor der UN Vollversammunlung redend, in den Sinn - auftreten, könnte man es noch als lustige Intermezzi bezeichnen. Aber angesichts der ernsten Hintergründe und der noch ernsteren möglichen Folgen wäre vielleicht die Bezeichnung Tragikomödie angebracht...

Und jetzt hat die UN zweifellsohne eine Talsohle ihrer rasanten Abwärtsentwicklung erreicht, da

* am 29. April die Islamische Republik Iran, derselbe Staat, der Frauen zur Verhüllung zwingt und dies durch Peitschenhiebe oder Schlimmeres durchsetzt, in die UN Kommission zur Stellung der Frau gewählt wurde

* und kaum 14 Tage später - nämlich gestern - Lybien, der Staat, der seine eigene Bevölkerung terrorisiert, der nachgewiesenermassen vollbeladene Zivilflugzeuge durch Bomben zum Absturz bringen lässt, und der auch willkürlich nicht-Lybier verhaftet und einsperrt, zum Mitglied des UN Menschenrechtsrates gewählt wurde

Es ist für die freien Völker höchste Zeit, die zweckentfremdete und durch die zahlreichen Unrechtsregime und Diktaturen dieser Welt in ihr Gegenteil verkehrte UN aufzugeben, und eine eigene Liga der Demokratien zu gründen.

Und es ist ebenfalls höchste Zeit, dass eine Demokratie wie die Schweiz mit ihrem freiheitsliebenden Volk sich endlich ihrer Aussenministerin entledigt, die nicht nur für die Travestieshow des sogennanten Menschenrechtsrates mitverantwortlich zeichnet, sondern gestern auch dortselbst für die Demütigung ihres eigenen Landes Hand bot.

Sonntag, 9. Mai 2010

Die neue "Tugend" der moralischen Blindheit

Was sollte man unter den Begriff moralische Blindheit eingentlich verstehen? Ist es einfach das Unverständnis, oder das Unvermögen, zwischen Gut und Böse, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden? Wenn es das nur sein würde, dann wären ja viele Menschen Argumenten zugänglich, würden vielleicht Tatsachen zur Kenntnis nehmen, ethische Güter abwägen, und vielleicht sogar vorgefasste Meinungen ändern können.

Leider bezeichnet die moralische Blindheit nicht menschliches Unvermögen oder andere Unzulänglichkeiten, sondern ein Willensakt, die Welt ausschliesslich von einer vordefinierten Referenzposition aus zu betrachten, und willentlich und oft wissentlich all das auszublenden, was nicht zu dieser Position passt oder ihr gar widersprechen könnte. Moralische Blindheit ist also eine Konsequenz der politischer Korrekheit.

Und in unserer aus den Fugen geratenen, ja praktisch auf dem Kopf gestellten gesellschaftlichen und politischen Welt is die moralische Blindheit zur Tugend geworden.

Wie drückt sich das praktisch aus? Unter anderem in der Weigerung, das Böse beim Namen zu nennen. Wer sich dem anpasst ist nach dem Lexikon der politischen Korrektheit "gemässigt"; wer sich dem widersetzt wird schnell als Extremist und Schlimmeres verteufelt.

Das zum Glück der unschuldigen potentiellen Opfern missglückte Attentat im New Yorker Times Square liefert ein gutes Beispiel dafür - tagelang sprachen die politisch korrekten Informationsmedien von einem Amateur, einen Einzeltäter, der mit dem Attentatsversuch leidiglich auf seine desolate wirtschaftliche Lage nach der Zwangsversteigerung seines Hauses aufmerksam machen wollte. Als die Beweise für eine Beteiligung von pakistanische und internationale Terrororganisationen überwältigend wurden, mussten sogar die linientreuen New York Times und CNN darüber - widerwillig - berichten. Nur die Regierung Pakistans bestreitet noch, was sie nicht sehen will.

Man kann einigen US Medien ihre moralische Blindheit gar nicht so übel nehmen, gibt es doch eine - angeblich vom Präsidenten der Vereinigten Staaten selbst in die Wege geleitete - Regierungsanweisung an alle Angehörige der Streitkräfte sowie Geheim-, und Sicherheitsdienste, weder öffentlich noch intern die Begriffe islamischer Jihad, islamischer Terrorismus, Islamismus und dergleichen zu verwenden. Wenn man das Böse nicht mehr beim Namen nennen kann, woher weisst man denn, wogegen man eigentlich kämpft?

Besonders im leider alten und müden Europa hat sich die moralische Blindheit breitgemacht. Wie sonst würde man all die Schweizer Politiker qualifizieren, die bei der gegenwärtigen Debatte über das Burka Verbot allen Ernstes behaupten, die Verschleierung dienen nicht zur Unterdrückung der muslimischen Frau, sondern zu deren Schutz? Und, dies sollte an dieser Stelle ebenfalls erwähnt werden, es sind auch nicht wenige Kämpferinnen für Feminismus und Frauenrechte, die hier mit moralische Blindheit geschlagen sind.

Vieles erinnert fatal an die 30er Jahre, als man in beinahe ganz Europa das Böse mit Beschwichtigungen, Duckmäusertum, vorauseilendem Gehorsam und eben mit moralischer Blindheit begenete. Der fatalen Folgen davon haben die freien Völker gerade gestern bei den Feiern des tragisch teuren Sieges von Gut über Böse im zweiten Weltkrieg gedacht.

Wie weit muss es denn heutzutage kommen, bis die mit moralische Blindheit geschlagenen Menschen mit sehenden Augen sich gegen das Böse, das uns bedroht, auflehnen?

Dienstag, 4. Mai 2010

Wer oder was stellt ein "Friedenshindernis" dar?

George Orwell hat in seinem Klassiker 1984 das Zeitalter des doublespeaks , in welchem Wörter ihre Bedeutung verlieren und perverserweise in ihr Gegenteil verwandelt werden, genial beschrieben.

Was jedoch weder Faschismus noch Kommunismus jemals gelang - weder vor Orwells 1984 Termin für den endgültigen Sieg des Totalitären noch davor oder danach - wird gegenwärtig dank der systematischen Propaganda der Islamofaschisten und ihre politisch korrekten Helfershelfer unter den Medienschaffenden und unter den sogenannten Intellektuellen Wirklichkeit. Willkommen in der braven neuen Welt des doublespeak!

Unter den leider immer zahlreicher werdenden Beispielen möchte ich an dieser Stelle den Leser mit dem Wort Friedenshindernis konfrontieren. Und zwar in Bezug auf den von weiten Teilen der arabisch-islamischen Welt seit über ein Jahrhundert (seit den 1880'er, um genau zu sein) geschürten Konfliktes gegen die Existenz eines jüdischen Staates in Nahost.

Gegenwärtig finden wir auf Seite A unter anderem:

(a) die jahrelange, systematische Hetze gegen ein Volk in allen - auch von der EU und der Schweiz finanzierten - Massenmedien sowie in den Schulen, die ein Julius Streicher (der für den unseligen Stürmer der Nazizeit verantwortlich zeichnete) erfreut hätte
(b) Vorbedingungen, um überhaupt am (indirekten) Verhandlungstisch zu erscheinen - und das, obwohl man eindeutig die schwächere Seite vertritt
(c) die explizite Drohung mit Vernichtung, Vertilgung, Ausrottung eines Staates und eines Volkes mittels Massenvernichtungswaffen
(d) eine beispiellose Aufrüstung mit vielen tausenden Raketen in den Händen einer paramilitärischen Organisation, die das Existenzrecht eines benachbarten Staates nicht anerkennt und dessen Bevölkerung immer wieder droht und bedroht
(e) eine blutrünstige Splittergruppe, die sich eines Territoriums gewaltsam bemächtigt hat, von dem aus sie ihr Nachbaarstaat angreift und bedroht, und die Explizit jedwelche Art vom Kompromiss und Versöhnung ablehnt

Für diejenigen, für die diese Hinweise nicht deutlich genug sind:

(a) die "gemässigte" PLO und ihre Autonomiebehörde in der sogenannten Westbank des Jordans - obwohl seit 1994 vertraglich verpflichtet, diese Erziehung und Aufforderung zum Hass zu unterlassen
(b) ebenfalls die PLO und ihre Autonomiebehörde, deren Spitzen als "friedensbereit" gefeiert werden
(c) der Iran und dessen ach so sympathischen Präsidenten, gegenwärtig von vielen Staaten in der UNO gefeiert und ein "solider Partner" der schweizerischen Aussenministerin
(d) die Hizbollah - ein Staat im Staate im geschundenen und von Verrätern am eigenen Volk beherrschten Libanon - aufgerüstet und gestützt von Syrien und Iran
(e) die Hamas in Gaza, welche die eigene Bevölkerung als Geiseln benutzt

Und auf Seite B?

(a) ist man bereit, über alles zu verhandeln, obwohl man eindeutig die stärkere Seite vertritt - jedoch ohne Vorbedingungen, die das Verhandlungsergebnis vorwegnehmen würden
(b) werden Wohnhäuser für eine wachsende Bevölkerung in einer Stadt gebaut, die seit 3'000 Jahren Hauptstadt und geistiges Zentrum dieses Volkes sind
(c) weigert man sich, tausende von Terroristen, darunter viele, die erschreckende Greueltaten verübt haben, gegen einen gefangenen Soldaten - der überdies im Widerspruch zu allen Regeln der Genfer Konvention festgehalten wird - einzutauschen

Der aufmerksame Leser hat es längst erraten - hier handelt es sich um den Staat Israel und seine in der politisch korrekten Welt verteufelten Regierung.

Und nun die Gretchenfrage - wer oder was stellt ein Friedenshindernis dar? Was für eine Frage, jeder weiss doch, dass es Israel ist...

Mittwoch, 28. April 2010

Das letzte grosse Tabu

Ein Tabu ist eine gesellschaftliche Verhaltensregel, die etwas streng verbietet. Seitdem in modernen demokratisch liberalen Gesellschaften die Verhaltensregeln gesetzlich geregelt sind, spielten mindestens ein Jahrhundert lang Tabus im Leben der Menschen praktisch keine Rolle mehr.

Christliche Tabus? Selbst die schlimmste Blasphemie wird überhört. Wie sich leider zeigt, respektiert selbst ein Teil des Klerus nicht mehr unbedingt die eigenen Tabus.

Sexuelle Tabus? Sind nacheinander praktisch alle gefallen, hoffentlich mit Ausnahme von Pädophilie und Inzest.

Politische Tabus? Den Tatbestand der Majestätsbeleidung gibt es nicht mehr, und der Autoritätsglaube hat sich längst verflüchtigt.

Gesellschaftliche Tabus? Der 80 jährige darf sich ungeniert mit der 18 jährigen zeigen lassen, und natürlich auch die 50 jährige mit dem 20 jährigen. Schon lange dürfen Mann und Mann oder Frau und Frau öffentlich zusammen sein.

Moralische Tabus? Im Zeitater des Wertezerfalls könnten die meisten Menschen sich wahrscheinlich kaum auf gemeinsam respektierte Moralregeln einigen.

Die Gegenwart in freien Gesellschaften ist also eine wunderbare Zeit für Journalisten, für Kulturschaffende, für Satiriker. Man darf jedes Thema aufgreifen, alles kritisieren, alles dem Witz oder gar der Lächerlichkeit preisgeben. Oder etwa nicht?

In den USA - Hort und Beschützer der Freiheit - gibt es eine sehr populäre TV Satire namens South Park. Nur Schade, dass darin der sogenannte Prophet letzte Woche (indirekt) vorkam. Die auf einer entsprechenden Webseite veröffentlichte Drohung mit dem Tod der beiden verantwortlichen Medienschaffenden genügte, damit der Fernsehsender prompt die Sendung zensierte und eine Aufzeichnung davon aus dem Internet entfernte. Es fiel dabei der Name van Gogh - nicht der Maler, sondern der in Holland vor einigen Jahren von Islamisten auf offener Strasse brutal abgeschlachtete Filmregisseur.

Im vorauseilendem Gehorsam haben in den USA unter andere bereits die Yale University und das grosse Verlagshaus Random House (aus dem Hause Bertelsmann, dünkt mir) sich der Selbstzensur gegenüber dem Islam unterworfen. Auch die Deutsche Oper Berlin sah sich vor einiger Zeit genötigt, ihren Idomeneo eine zeitlang auszusetzen...

Jeusus, Moses, Krishna, Buddha, Lao Tse und alle anderen Religionsstifter dürfen in liberalen Demokratien Zielscheibe der Satire, der Karikatur, des Angriffs, selbst der Verunglimpfung sein. Aber das M-Wort darf nur mit Ehrfurcht, wenn überhaupt, von den niederen Ungläubigen erwähnt werden. Und ein M-Bildnis - das darf schon gar nicht gezeigt werden. Die Strafe für den Tabubruch - Tod dem Einzelnen; Mord, Totschlag und Zerstörung gegen ein Land oder ein Volk, das dies zulässt.

Und so ist unsere liberale, freie, demokratische Welt plötzlich zur Gefangenen eines fremden Tabus, dessen Einhaltung mit Gewalt oder deren Androhung durchgesetzt werden. Wenn wir uns nicht entschieden gegen den uns allen auferlegten letzten grossen Tabu wehren, wird nur noch eine kurze Zeit der Schande vor dem Untergang unserer Lebensweise stehen...

Sonntag, 25. April 2010

Sein und Schein

Nicht nur im deutschen Kulturkreis gilt es als schicklich, mehr zu sein als zu scheinen - das ist wahrscheinlich die universelle Einstellung einer Mehrheit aller vernünftigen, zivilisierten Menschen.

Leider gilt dieses Verhaltensmuster offenbar nicht für den amtierenden US Präsidenten, dessen Agieren auf internationalem Parkett geradezu vom Gegenteil zeugt. Der Schein sind seine Programme und Erklärungen vor seiner Wahl, das Sein wird seit etwa anderthalb Jahren auf Kosten der traditionellen Freunde und Bündnispartner der USA ausgelebt. Einige aktuelle Beispiele zu den Aktivitäten des obersten Hüters und Verteidigers unserer Judeo-Christlichen Werte und Zivilisation gefällig?

Im Sudan tobt seit 1983 nicht nur ein Bürgerkrieg, sondern ein Krieg der Kulturen - wenn man so will - der arabischen Sklavenhalter im Norden gegen schwarzafrikanische Christen und Animisten im Süden. Dieser Krieg hat schätzungsweise 300'000 meist zivile Todesopfer uns etwa 3 Millionen Vertriebene hervorgebracht. Im Sudan herrscht während beinahe die gesamte Periode dieses Krieges ein fundamentalistich-islamisierender Präsidentengeneral, der nicht nur jedes Abkommen gebrochen hat, der Al Qaeda Führung Unterschlupf gewährte (bis er sich dank US Bomben eines anderen besann), sondern auch noch wegen des aktuellen Volkermordes in Darfur - hier schlachten arabische Muslime schwarze Muslime ab! - als Kriegsverbrecher zur Fahndung ausgeschrieben ist. Und was macht der in politisch korrekten Kreisen - aber nur dort - noch immer gelobte US Präsident? Er ist gerade dabei, die sogenannte Wiederwahl dieses Kriegsverbrechers als Sudans Präsidenten zu legitimieren, was im Klartext nur heissen kann dass (a) die vorgesehene Volksabstimmung über die von der Bevölkerung Südsudans heisst ersehnte Abspaltung von ihren Sklavenmeistern mangels Druck durch die USA wahrscheinlich nicht stattfinden wird und (b) der Völkermord in Darfur, auch mit freundliche Unterstützung der chinesischen Regierung (die Hauptabnehmerin sudanesischen Öls ist), unvermindert weitergehen wird.

Während des Ersten Weltkrieges wurden in der Türkei schätzungsweise 1,5 Millionen christliche armenische Männer, Frauen, Kinder grausam umgebracht. Es war dies wahrschein der erste Genozid (Völkermord) der jüngeren Geschichte. Während des Wahlkampfes erklärten sowohl der Amtsinhaber wie auch die unterlegene Präsidentschaftkandidatin immer wieder, dass unter ihre Führung die USA - wie es sich eigentlich für die führende liberale Demokratie der Welt gehört, endlich den Massenmord bein Namen nennen und verurteilen würden. Als sich nunmehr vor einigen Tagen der symbolische Jahrestag dieses entsetzlichen Ereignisses näherte, bestieg der sonst so redegewandte US Präsident die Bühne, kritisierte das Massaker aber politisch korrekt, indem er das Wort Genozid nicht über seine Lippen brachte. Dies sehr zur Freude der islamisierenden Regierung in der Türkei, die natürlich damit freie Hand erhält, nicht nur den Völkermord weiterhin zu leugnen, sondern mit ihrer Politik der drei Affen ("nicht sehen, nichts hören, nichts sagen") gegenüber der Verfolgung der christlichen Minderheit in der Türkei fortzufahren.

Ist es ein Wunder, dass ein Blender, der so viel weniger ist als scheint, das Vertrauen der freien Völker dieser Welt, die um ihre Lebensart und auch teilweise um ihre eigentliche Existenz kämpfen, verloren hat?

Mittwoch, 21. April 2010

Die Stadt des Friedens unter Beschuss

Stadt des Friedens - Das ist die wortwörtliche Übersetzung des ursprünglichen, hebräischen Namens Jerusalems, die von biblischen David der König gegründete Hauptstadt des ursprünglichen jüdischen Staates zwischen dem Fluss Jordan und das Mittelmeer.

Das wiedervereinte Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel ist zwar ein friedlicher Ort (mit weltweit weniger Gewaltverbrechen als die meisten anderen Städte ihrer Grössenordnung ), aber dennoch unter ständigem Beschuss von ausseerhalb ihrer Grenzen. Eine grossangelegte Kampagne, angeführt von den undemokratischten und unzivilisiertesten Staaten dieser Erde, hat zum Ziel, die jahrtausendalte Bände des jüdischen Volkes mit Jerusalem zu durchtrennen.

Kann dieses Vorhaben gelingen? Das Zeugnis der Geschichte spricht dazu eine eindeutige Sprache.

Von den vielen Städten des Mittelmeerraums weigerte sich in der Antike nur Jerusalem, sich unter das römische Joch zu beugen. Dafür wurde es hart bestraft. Es ist heute schwer zu begreifen, mit welcher Härte die Römer ein weit entferntes Volk mit einer Hauptstadt ohne strategische Bedeutung in dieser grausamen Weise disziplinierten. Roms Zorn, so schreibt Tacitus, wurde vor allem geschürt durch die Erinnerung „dass die Judäer allein nicht nachgegeben hatten.“ Sie hatten ihre sehr heiligen Gründe. Kaiser Caligula (12-41 n. Chr.) beleidigte sie dadurch, dass er darauf beharrte, sich in ihrem eigenen Tempel als Gott anbeten zu lassen. Sie ließen sich zu einem letzten Aufstand provozieren und damit zum Selbstmord. Die überlebenden Anführer wurden in die Sklaverei verkauft, der große Tempel im Jahre 70 n. Chr. niedergebrannt, die Stadtmauern eingerissen. Kein Stein blieb auf dem anderen. Sogar der Name der Stadt wurde durch ein kaiserliches Edikt ausgelöscht. Auf den Trümmern errichteten die Römer eine kleine Garnisonsstadt mit Namen Aelia Capitolina. Die Juden wurden für immer daraus verbannt. Zur gleichen Zeit wurde auch der Name des Landes, Judäa, ausgelöscht. Von da an sollte es offiziell Palästina heißen, damit man den Juden auch den letzten Rest eines heimatlichen Bodens aberkennen konnte.

Aber Jerusalem wurde für die Juden zur Hauptstadt der Erinnerung. Die Erinnerung gab ihnen ihre Kultur und verlieh ihnen über die Jahrhunderte ihre Identität. Sie vergaßen Jerusalem niemals. Kein anderes bezwungenes Volk im Mittelmeerraum hat im Altertum etwas Vergleichbares fertig gebracht. Die Gottesdienste zum Passah-Fest und zu Jom Kippur, dem jüdischen Versöhnungsfest enden Jahr für Jahr mit der Ermahnung: „Nächstes Jahr in Jerusalem“, Erinnerung und Aufforderung zugleich.

Jerusalem, die Hauptstadt Israels seit seiner Wiedergeburt 1948, und seit ihre Wiedervereinigung 1967 (als Folge eines vom Besatzer des gewalttätig "judenrein" gemachten Ost-Jerusalems, nämlich Jordanien, unprovoziert vom Zaune gebrochenen Krieges) offen für alle Religionen, ist wie der Nobelpreisträger Elie Wiesel vor kurzem geschrieben hat "das Herzstück des jüdischen Volkes".

Kennt der Leser ein Organismus, ein Mensch, ein Volk, welches sich sein Herz widerstandslos ausreissen lassen würde?

Sonntag, 18. April 2010

Der Traumtänzer im Weissen Haus

Kennen Sie Traumtänzer? Das sind Menschen, die an der Realität vorbei leben. Es sind Menschen, die nicht so richtig auf dem Boden der Tatsachen stehen. Traumtänzer wissen nicht so recht, was wirklich Sache ist - und meist kommen sie dann auch mit ihren Träumen nicht weit. Traumtänzer scheitern an der Realität. Ihnen fehlt der Realismus, der Kontakt zum Boden. Sie schweben irgendwo in der Luft herum und bewegen nichts.

Diese Sorte Mensch ist im Allgemeinen eher harmlos. Aber eben nicht dann, wenn sie auf dem politischen Parkett ihre Lustwandlungen vorführt. Und schon gar nicht, wenn andere ihr folgen...Und nun sitzt so ein Traumtänzer an der Kommandozentrale der Weltmacht USA.

In der schwersten Wirtschaftskrise der neueren USA Geschichte beschliesst dieser Traumtänzer nunmehr Abermilliarden zu investieren, um in etwa 30 Jahren zum Mars zu fliegen. Dafür werden die bestehenden bemannten Flüge zur Raumstation und eventuell zum Mond eingestellt bzw. nicht weiter finanziert, so dass die USA in den strategisch Bereich der Trägerraketen für Weltraumflügen von ihren ach so zuverlässigen Partnern Russland und der EU abhängig werden.

Dies kurz nachdem derselbe Traumtänzer eine Posse zum Thema Kontrolle der nuklearen Proliferation auf der Weltbühne zu inszenieren versuchte. Erwartungsgemäss hat diese nichts gebracht, ausser schallendes Gelächter aus Teheran und Pjongyang und ein zufriedenes Schmunzeln aus Pakistan. Letzteres ist das Land, welches wenige Wochen vor dieser "Gipfelkonferenz" - zu der selbstverständlich auch dessen Präsident eingeladen war - den Erzvater der illegalen Verbreitung von Nuklearwaffen aus dem Hausarrest entlassen hat.

Dieser Traumtänzer scharwenzelt ungeniert mit den Feinden von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten - den Mullahs, Syriens Diktator, der Clown in Caracas, den Wolf im Schafspelz in Ankara, um nur einige zu nennen - während innenpolitisch das amerikanische Haus brennt und freie Völker überall - von Kolumbien und Osteuropa über Israel und Indien bis Japan und Taiwan - alleingelassen in Bedrängnis geraten.

Meist schaden Traumtänzer nur sich selbst. In diesen Fall sind aber Millionen Menschen sowohl in den USA wie auch weltweit betroffen.

Die US Wahlen im November dieses Jahres werden aber zum schallenden Weckruf werden, welcher das unrühmliche Ende eines Traumtanzes einleiten, das sich im Januar 2013 endlich endgültig ausgetanzt haben wird.