Posts mit dem Label Marokko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Marokko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 4. August 2011

Küss die Hand, Frau Baronin...


Catherine Margaret Ashton, von Gnaden des linken Flügels der Labour Party geschmückt mit dem dazumal neuerschaffenen Titel Baronin Ashton von Upholland, ist seit 2009 die sogenannte Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Aussen und Sicherheitspolitik. 





Von ihren vielen "Verehrern" in der UK liebevoll Pro-Pali Calamity Cathy genannt (lose übersetzt als Katastrophen Käthe, die Palästinenserfreundin), besteht ihre besondere Befähigung für ihren Posten darin, keiner Sprache ausser Englisch mächtig zu sein, sowie bis zu ihrer Ernennung niemals im Bereich der Aussen- oder Sicherheitspolitik auch nur im Entferntesten hinein geschnuppert zu haben.

Dafür war sie als junge Agitatorin im Vorstand der britischen anti-Atom Bewegung Campaign for Nuclear Disarmament, eine dankbare Empfängerin von sowjetischen KGB Geldern, tätig. Nichts Neues in der Familie übrigens, denn seit langem wird darüber spekuliert, dass ihr Ehemann - ein zeitweilig der KP nahestehender Journalist österreichischer Abstammung - jahrelang im Solde des sowjetischen KGB und seiner russischen Nachfolgeorganisation FSB gewesen sein soll.

Weshalb hat denn die Baronin, unter anderem für ihre völlige Farblosigkeit vielerorts belächelt, die Aufmerksamkeit dieses Chronisten auf sich gezogen? Für nichts weniger als ihr offenkundig von keinerlei Gefühle für Recht und Unrecht sowie die wahren Werte Europas geleitetes Verhalten gegenüber dem sogenannten arabischen Frühling im Allgemeinen sowie Israel im Spezifischen.

So forderte sie beispielweise bereits wenige Tage nach dem Umsturz in Ägypten, dass die Moslembruderschaft in die Regierungsverantwortung mit einbezogen werden müssen. Kaum von historischen und politischen Kenntnissen getrübt, hat die studierte Soziologin entweder offenbar noch nie vom Prinzip der totalitären Parteien und Bewegungen one man - one vote - one time gehört oder hätte vielleicht nichts dagegen, selbst unter der grünen Flagge des Propheten und seine Sharia Gesetze zu leben.



Den Vogel abgeschossen hat die Hohe Vertreterin jedoch vor wenigen Tagen als sie inmitten der Massaker in Syrien, des Bürgerkrieges in Libyen, der Unruhen in Jemen, Marokko, Bahrein, Jordanien und Sudan, sowie der von Muslimen verursachen Massenhungersnot in Ostafrika, nichts Eiligeres zu tun hatte, als Israel mit allem Nachdruck und in aller Schärfe aufzufordern, den Tod von zwei Palästinensern welche israelische Soldaten angegriffen hatten, zu untersuchen und die Schuldigen zu bestrafen - einen Tag nachdem die israelischen Behörden aus eigenem Antrieb eine Untersuchung eingeleitet hatten.

Brüsten kann sich diese Sancha Panza der Weltgeschichte wenigstens damit, dass sie vor einigen Jahren von den Lesben-Schwulen-Bi- und Transsexuellen Organisation Stonewall zur britischen Politikerin des Jahres gekürt wurde.

Mittwoch, 3. November 2010

Beendet die illegale Besetzung fremder Gebiete!

In der Welt der politischen Korrektheit bezieht sich diese Forderung zielgerichtet und ausschliesslich auf die an Israel in seinem Verteidigungskrieg 1967 zugefallenen Gebiete. Es kümmert den hasserfüllten Ahnungslosen, die diese Forderung tagein tagaus lauthals skandieren, wenig, dass diese Gebiete vor 1967 keinen rechtmässigen Besitzer hatten und deshalb völkerrechtsmässig als "umstritten" und nicht als "besetzt" zu gelten haben. Deshalb können weder die zeitweilige Besitznahme durch Israel noch ihre Besiedlung "illegal" sondern lediglich Verhandlungsgegenstände zwischen den Aggressor (dazumal weite Teile der arabischen Welt ) und den Verteidiger von 1967 sein. Zur Auffrischung des Gedächtnisses der politisch Korrekten, die Westbank des Jordans wurde 1950 illegal von Jordanien besetzt, und diese Besatzung wurde von keinem Staat der Welt ausser Pakistan anerkannt - das war die rechtliche Situation, als Jordanien im Juni 1967 Israel militärisch angriff und so den israelischen Vorstoss bis zum Jordan Fluss provozierte.

Jedoch ist der Schreiber dieser Zeilen nachdrücklich davon überzeugt, dass illegale Besetzungen fremder Gebiete unverzüglich beendet werden sollten. Einige Beispiele dafür gefällig?

Die südlichen Kurilen Inseln im Pazifik, oder genauer die nördlichen Territorien Japans (Teil der Unterpräfektur Nemuro), welche seit 1945 von der damaligen Sowjetunion und seit 1991 von dem heutigen Russland besetzt werden, zum Ersten. Zur Erinnerung: als sich bereits deutlich abzeichnete, dass Japan den Zweiten Weltkrieg verloren hatte, deklarierte die Sowjetunion Japan am 8. August 1945 (!) den Krieg und besetzte militärisch die Kurilen, welche beinahe unmittelbar an Japan angrenzen. Der Friedensvertrag von 1951 und seine Annexe stellen ausdrücklich fest, dass Japan seine Souveränität über die nördliche Territorien nicht aufgibt. Und was tat die Sowjetunion, was tut Russland seitdem? Es baut illegale Siedlungen auf den Inseln, und verpflanzt Russen auf das widerrechtlich besetzte Gebiet eines anderen Staates! Und weigert sich deshalb bis zum heutigen Tag, einen Friedenvertrag mit Japan zur offiziellen Beendigung des Zweiten Weltkrieges zu unterschreiben...

Der nördliche Teil der Republik Zypern, beinahe ein Drittel des Landes, im Jahre 1974 in einem nicht provozierten Angriffskrieg von der Türkei militärisch besetzt. Nachdem der Aggressor und Besatzer die einheimischen griechischen Zyprioten vertrieben hatte, wurden systematisch Bauern aus der Türkei in diesem besetzen Gebiet illegal angesiedelt, und die Hauptstadt Nicosia zweigeteilt. Beide Inselteile sind durch Mauer und Stacheldraht voneinander getrennt, und die sogenannte Türkische Republik Nordzypern wird von praktisch kein Saat (und sicher kein demokratischer) der Welt anerkannt. Im eklatanten Fall der illegalen Besatzungsmacht Türkei - wo bleibt eigentlich die Forderung der EU, den besetzen Teil eines ihrer Mitglieder unverzüglich zu räumen?

Die Westsahara, dessen Bevölkerung sich 1975 laut der UNO für die Unabhängigkeit aussprach, und die im selben Jahr von Marokko militärisch angegriffen und seitdem besetzt wird. Die Besatzungsmacht hat überdies hunderttausende seiner Staatsangehörige illegal dort angesiedelt und weigert sich seit über 20 Jahren, eine von den Vereinten Nationen geforderte Volksabstimmung über den endgültigen völkerrechtlichen Status des Territoriums - zur Frage der Unabhängigkeit oder Anschluss an Marokko bzw. Mauretanien - durchzuführen.

Die Liste liesse sich fortsetzen - China in Tibet, Russland in Moldawien und Georgien, Ruanda im Kongo, Indonesien in Timor, um nur einige Fälle illegaler Besetzung fremder Gebiete zu nennen.

Glücklicherweise zeigt der Ausgang der gestrigen Wahlen in den USA, dass der Wind der Weltpolitik sich zu drehen beginnt. Es ist höchste Zeit, dass die wahren illegalen Besatzer und ihre Missachtung der Menschenrechte an den Pranger gestellt und ihre Missetaten rückgängig gemacht werden. "Free Tibet", "Turks Out of Cyprus", "Freedom for the Saharaouis", "Unity for Moldowa", "Hands Off Georgia" - wenn der politisch korrekte Wahnsinn vorbei sein wird, werden diese Rufe weltweit erschallen und nicht ungehört bleiben.