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Freitag, 8. Juli 2011

Willkommen in die Freiheit, Republik Südsudan!


Der morgige Unabhängigkeitstag der neueste afrikanischen Nation - ob unter den Namen Südsudan, die Republik des Nils, oder Kush wird sich noch zeigen - ist ein Freundentag nicht nur für das betroffene Volk, sondern für alle Menschen auf dieser Welt, die sich gegen das gewaltsame weltweite Vordringen des militanten Islams zur Wehr setzen.

Es grenzt an ein Wunder, dass gerade im Land des als Kriegsverbrecher steckbrieflich gesuchten Massenmörders von Darfur, Omar al Bashir, sich die lang ersehnte Abspaltung der christlichen Bevölkerung von deren muslimischen Herrschern und Peinigern nach einen jahrzehntelangen, blutigen Krieg endlich vollziehen kann.

In einer Zeit, in der der militante Islam Christen in Nigerien und Ägypten abschlachtet und Buddhisten in Südthailand zu vertreiben sucht; in der die Sharia in Grossbritannien auf den Vormarsch ist; in der gewalttätige nordafrikanische Muslime ganze städtische Vierteln in Frankreich, Holland und Schweden praktisch beherrschen und dort ungeniert und beinahe ungestört Hatz auf religiöse Juden machen können; in der von Iran geführten und bezahlten südamerkanische Konvertiten Antisemitismus verbreiten; in der in den USA selbst aufrechte Amerikaner gegen zunehmende - die Freiheit und den Liberalismus bedrohende - islamistische Tendenzen aufstehen müssen (und es glücklicherweise auch tun), bedeutet die Entstehung der neuen Republik in Afrika ein nicht zu unterschätzendes symbolisches Ereignis.

Für Afrika selbst, wo sich auf kontinentale Ebene Christen den gewalttätig vorrückenden Islam ausgesetzt sind - so zum Beispiel ist der noch immer stattfindende Bürgerkrieg in der einst musterhaften Elfenbeinküste nichts anderes - ist die Geburt des neuen Staates vergleichbar mit Karl Martells Sieg bei Poitiers im Jahre 732 gegen die aus Spanien einfallenden Muslime, bei der der maurische Anführer Abd el Rahman fiel, oder der Schlacht am Kahlenberg 1683 bei Wien, in der Prinz Eugen und der polnische König  die anrückenden türkischen Heerscharen besiegten. Beide Ereignisse bewahrten das westliche Abendland bekanntermassen viele Jahrhundete lang vor dem islamischen Joch.

Eben diese Gefahr bedroht uns erneut. Die Entstehung der Republik Südsudan sollte als Fanal für alle vom Islam bedrohten Menschen dienen, sich endlich tatkräftig zur Wehr zu setzen.Es ist nicht nur notwendig dem expansionistischen Islam mit seiner Sharia, seiner Unterdrückung der Frauen, der Schwulen und Lesben, der Andersdenkenden, der Christen und der Juden, Einhalt zu gebieten - die Menschen Südsudans zeigen uns auf, dass es auch möglich ist.

Montag, 27. Juni 2011

Der antisemitische Antizionismus

Professor Gunnar Heinsohn lehrte bis zu seiner Pernsionierung an der Universität Bremen. Er studierte Soziologie, Psychologie, Geschichte, Publizistik, Wirtschaftslehre und Theologie. 1974 promovierte er in Soziologie und 1982 in Wirtschaftswissenschaften. Gunnar Heinsohn ist Sprecher des von ihm gegründeten und so benannten Instituts für vergleichende Völkermordforschung (Raphael-Lemkin-Institut für Xenophobie- und Genozidforschung).
Seinem unten folgenden Aufsatz gebührt die breitestmögliche Verbreitung, deshalb erlaube ich mir, seine deutliche Worte wiederzugeben.

"Wer gegen unbefugte Siedler vorgehen will und sich dann allein auf Juden kapriziert, muß sich ob solcher Ausschließlichkeit schon ein paar Fragen gefallen lassen. Denn die Auswahl an möglichen Objekten einer Kampagne umfasst ja mehr als nur diese Gruppe. Es gibt russische Siedler in den baltischen Staaten, die auch nach dem Ende der marxistischen Herrschaft geblieben sind. Es gibt marokkanische Siedler in der West-Sahara, arabische in Irakisch-Kurdistan, türkische in Türkisch-Kurdistan sowie in den Gebieten der Griechen aus Pontos und Westkleinasien. Kurden und Türken siedeln in uraltem Armenierland, Europäer im Amazonasurwald der indigenen Völker, Han-Chinesen in Tibet und Sinkiang. Und selbst muslimische Palästinenser übernehmen einst christlich-arabisch dominierte Dörfer. Verlängern ließe sich diese Liste selbst für Europa und das ohne Erinnerung an italienische, österreichische und deutsche Gebiete, die durch Ausmordung und Vertreibung entleert und dann neu aufgesiedelt wurden. Die in der Tat gut begründbare Ablehnung illegaler Siedler riskiert mithin ihre Konsensfähigkeit, wenn sie nur jüdische in den Fokus nimmt.

Wer gegen die Grausamkeiten bewaffneter Konflikte einschreiten will und sich dafür auf den Palästina-Konflikt mit Stoßrichtung gegen Israel verlegt, sollte sein Ausblenden anderer Feindseligkeiten wenigstens erklären. Unter den 70 bewaffneten Auseinandersetzungen mit mehr als 10.000 Toten seit der Gründung Israels (1948), steht der Palästina-Konflikt an 69. Stelle. Von über 80 Millionen Opfern seit 1948 fordert er in 63 Jahren rund 14.000 – vier Fünftel davon Araber und ein Fünftel Juden. Jeder Umgekommene gibt Grund für Trauer. Aber wie ist die gemeint, wenn für die 80 Millionen in den übrigen 68 Konflikten mit viel mehr Toten keine Zeit bleibt?

Wer das Leiden von Muslimen lindern will, dann aber nur Menschen in den Palästinensergebieten Hilfe zukommen lässt, sollte darlegen können, warum andere Muslime oder auch nur andere Palästinenser so stiefmütterlich behandelt werden. Ihre Belagerung und Dezimierung etwa im libanesischen Nahr al-Bared im September 2007 hat weder Parteiuntergruppen noch Hilfskonvois beschäftigt. Allein seit der Gründung Israels starben rund 11 Millionen Muslime durch Gewalt. In den Kriegen arabischer Staaten gegen „die Zionisten“ waren es rund 44.000, im engeren Palästina-Konflikt 11.000. Von 200 muslimischen Getöteten verliert einer sein Leben in Kämpfen gegen Juden. Niemandem darf man die Trauer um diese 0,5 Prozent verwehren. Wenn aber die übrigen 99,5 Prozent vergessen werden oder nicht einmal bekannt sind, kann die Frage nach dem Grund der Anteilnahme nur für jene bedauernswerten 0,5 Prozent nicht leicht abgewiesen werden.

Es stimmt schon, dass in Deutschland (Anmerkung: nicht nur in Deutschland!) vor allem Linke - immer wieder aber auch Rechte - durch die Exklusivität ihres Interesses an Konflikt Nummer 69 demonstrieren, dass sie in erster Linie gegen Juden vorgehen wollen und nicht das Leiden der Menschheit als solcher im Blick haben. Doch das „man wird doch wohl Israel kritisieren dürfen“ eint mindestens achtzig Prozent der Bürger im Land und rund drei Viertel der Menschheit. Sie kapriziert sich auf einen von tausend Weltbürgern, denn mehr Israelis gibt es nicht. Und dabei sind Muslime und Christen schon mitgezählt. Ist es wahrscheinlich, dass ein Tausendstel der Menschheit das Problem in sich trägt, dessen Lösung zur Erlösung von Leid und Gewalt führt? Vielleicht kommt man auf diesem noblen Weg schneller voran, wenn gleichzeitig auch die vielen Dutzend anderen Brennpunkte abgearbeitet werden.

Eine heitere Seite hat das Ganze übrigens auch. Was man unter dem „Recht auch auf Israelkritik“ Richtung Jerusalem auf den Weg bringt, stammt nämlich fast durchweg aus Recherchen einer schonungslos selbstkritischen israelischen Presse. Wenn aber das von ihr Herausgefunkte mit gehöriger Verspätung lediglich als selbstgerechtes Plagiat zurückkommt, kann sie nichts lernen."

Freitag, 11. Juni 2010

Lügen haben lange Beine

Natürlich sagt das altdeutsche Sprichwort dass Lügen kurze Beine hätten. Wenn es aber um das jüdische Volk und den jüdischen Staat geht, scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein.

Als klassisches Beispiel könnte vielleicht die abscheuliche Mär vom Ritualmord als Vorbereitung zum jüdischen Passahfest dienen, die sich seit dem frühen Mittelalter hartnäckig hält, obwohl natürlich keinerlei Beweise dafür existieren (können) und die christliche Kirchen sich bereits seit Generationen öffentlich davon distanzieren.

Und die widerlichen sogenannten Protokolle der Älteren Zions, von der Geheimpolizei der russischen Zaren im 19. Jahrhundert erfunden und zu Papier gebracht - und auch so gerichtlich festgestellt - werden noch immer fleissig nachgedruckt, verbreitet und offenbar auch geglaubt.

Was den Staat Israel angeht - Opfer von einer immer dreisteren Dämonisierung seitens seiner islamistischen Feinde, welche von politisch korrekten linkslästigen Kreisen und Medien in unsere demokratische Welt verbreitet wird - so scheinen die Lügen wahrhaftige Riesenbeine zu entwickeln.

Ein klassischer gegenwärtiger Fall ist das Märchen vom Tod eines palästinensischen Knaben in den Armen seines Vaters anlässlich eines Feuergefechtes von Terroristen mit der israelischen Armee während der zweiten äusserst blutigen sogenannten Intifada. Die Geschichte wurde vom französischen Fernsehen im Jahre 2000 in die ganze Welt verbreitet, und das Bild des verschreckten, hinter den seinem auf den Knien liegenden Vaters schutzsuchenden Jungen ging um die ganze Welt und führte zu Hassdemonstrationen gegen Israel und den USA in der gesamten muslimischen Welt. Obwohl nach Jahren des Prozessierens ein französischen Gericht den Staatssender FR2 der Nachrichtenmanipulation und der Lüge überführte (der Junge ist offenbar quicklebendig; und selbst wenn er gestorben wäre könnten ihn israelische Kugeln nicht getroffen haben, sondern nur palästinensische; all das akribisch bewiesen und aktenkundig), und in diesen Tagen ein anderes Gericht den Privatsender Canal+ dafür verurteilte, dass er den siegreichen Kläger, der die Wahrheit ans Licht führte, in einer Dokumentation der "Hetze gegen und der Einschüchterung von redlichen Journalisten aus niederen ideologischen Motiven" beschuldigt hatte. Nun sind sowohl France2 und Canal+ überführt, mussten und müssen Gegendarstellungen senden sowie Kostenersatz und Gerichtsaufwände bezahlen. Aber nicht nur ist der Schaden gegen das Image Israels längst erfolgt, sonder die eigentliche Lüge kursiert munter weiter...

Und in unseren Tagen zeigt die Episode mit der Flottille des Hasses genau dieselben Symptome - dreiste Lügen, laut genug wiederholt, übertönen alle Beweise des Gegenteils und alle Stimmen der Vernunft. Hier nur einige wenige der Fakten, welche in der letzten Woche (sehr langsam) ans Tageslicht kommen

• Drei der sieben Schiffe der "humanitären" Flottille hatten keinerlei Hilfsgüter (oder andere Frachtgüter) an Bord, darunter auch die türkische Navi Marmara, auf der die Kämpfe stattgefunden haben

• Selbst türkische Zeitungen haben Bilder veröffentlicht, in denen die Gewalt der Islamisten gegen Soldaten, die ihre leichte Waffen noch im Holster hatten, klar sichtbar ist (eins davon von der Nachrichtenagentur Reuters später so retuschiert, dass das Messer des Angreifers aus dem Bild verschwand, was von den keinerlei Scham zeigenden Managern dieses Lügenverbreiters auch öffentlich zugegeben werden musste)

• Zurück in Ägypten, hat vorgestern ein Parlamentsmitglied der Moslembrüderschaft, der an Bord der Navi Marmara war, berichtet, wie die Horde der militanten Extremisten an Bord gleich zu Beginn der Episode drei israelische Soldaten überwältigt und ihnen ihre Waffen abgenommen haben (dafür musste er in der arabisch-muslimischen Welt harsche Kritik einstecken, da doch das Aussprechen der Wahrheit den zionistischen Feind begünstigt...)

Jawohl, wenn es um Israel geht, haben Lügen nicht nur lange Beine, sondern sie marschieren mit Siebenmeilenstiefel und in Windeseile rund um den Erdball.

Freitag, 4. Juni 2010

Der Wolf im Wolfspelz

Die gestrige Ermordung des Präsidenten der Katholischen Bischofskonferenz in der Türkei sollte eigentlich keine Überraschung auslösen - er ist ja beileibe nicht der erste christliche Geistliche, und sicherlich nicht der erste Christ, der seit den Amtsantritt der AKP Regierung in der Türkei kaltblütig ermordet wurde.

Bereits seit Jahren war der türkische Staat - Leugner des von ihm zu verantwortenden ersten Genozids der modernen Geschichte, bei dem 1,5 Millionen christliche Armenier 1915 abgeschlachtet wurden; gewaltsamer Unterdrücker eines Drittels seiner Bevölkerung, nämlich der Kurden (die die Regierung "Bergtürken" nennt); seit 1974 militärischer Besetzer eines Drittels des Territoriums des EU Mitglieds Zypern; Verfolger schutzloser christlicher Minderheiten wie die der Aramäer - nicht wirklich in der Lage, andere Staaten und Völker Verhaltensregeln vorzugeben oder Moralpredigten zu halten.

Unter sukzessive modernisierende säkulare Regierungen hatte das Land jedoch stete wirtschaftliche und gesellschaftliche Fortschritte zu verzeichnen, so dass man im Westen bereits glaubte, es würde eines Tages zu Europa gehören.

Seitdem die AKP regiert, und insbesondere unter ihre gegenwärtige Führung das Land systematisch islamisiert, haben diejenigen - meist gebildete und westlich orientierte - Schichten der Bevölkerung immer weniger Einfluss auf die Politik ihres Landes, die die über viele Jahrzehnte gelebten Errungenschaften des türkischen Reformators und Aufklärers Atatürk systematisch in Richtung eines wiederaufkeimenden Islamismus abbaut. Arme Türkei, sagen sich viele Türken, Atatürk ist tot und die AKP lebt!

Genauso dramatisch ist die aussenpolitische Kehrtwende der AKP Türkei. Ein NATO Mitglied, welches seine Verbündete 2003 im Stich lässt. Ein Land, in dem Das Tal der Wölfe, ein von der Regierung unterstützter Film, welcher die USA und Israel der Leichenschändung in Irak und des Organhandels beschuldigt, 2006 zum grössten Kassenschlager wird und in die gesamte islamische Welt verbreitet wird. Eine Regierung, welche 2010 die Mullahs in Iran dabei unterstützt, sich atomar zu bewaffnen. Und ein Ministerpräsident, der 2008 nicht nur die deutsche Bundeskanzlerin in ihrem eigenen Land brüskiert, indem er für Türken in Deutschland separate (und obendrein vom deutschen Steuerzahler finanzierte) islamische Schulen fordert, sondern auch noch öffentlich seine Landsleute in Deutschland vor der Assimilierung warnt (die ein Verbrechen sei, sagt er von 20'000 wild applaudierenden Landsleute in der Kölner Arena).

Und der Aussenminister dieser AKP Türkei, der seit jeher offen von einem neuen osmanisch-muslimischen Reich in Wort und Schrift träumt, kritisiert in völlig ungebührlicher Form die vom Völkerrecht legitimierte Selbstverteidigung Israels gegen den Hamas Terror. Warum eigentlich nicht, da die AKP Türkei nicht nur mit der Terror Organisation Hamas, sondern neuerdings auch mit Syrien und der Geisel Libanons, nämlich der Terror Miliz Hisbollah, immer wärmere Beziehungen unterhält?

Jedoch könnte man sich doch auch die AKP Türkei als Beispiel nehmen. Die "humanitäre Aktion" für Gaza schreit nämlich nach Nachahmung. Ein grosser Hilfskonvoi für die - wahrhaftig und tatsächlich - unterdrückten Kurden und Christen Anatoliens ist bereits in Vorbereitung. Er wird vom irakischen Kurdistan aus die türkische Grenze zu Anatolien überschreiten. Angesichts der humanitären Einstellung der türkischen AKP Behörden haben doch die Begleiter eines solchen Konvois nichts zu befürchten. Oder sollten diese sich doch vor der Abreise von ihren Lieben verabschieden und ihre Testamente in Ordnung bringen?

Donnerstag, 3. Juni 2010

Das Böse und seine Helfershelfer

Der kleine Staat der Juden wird wieder einmal an den Pranger gestellt - weil seine legitime Selbstverteidigung neun seiner Feinde das Leben gekostet hat... Beinahe zeitgleich sterben durch die Hände muslimischer Fanatiker jedoch dutzende Menschen in Pakistan, Irak, Afghanistan, kaltblütig von Bomben zerfetzt, geht das Modern weiter in Darfur, werden Christen, Armenier, Kurden in Anatolien abgeschlachtet. Aber es geht sicherlich nicht um die Achtung des Lebens, sondern um fanatischen Hass auf die jüdisch-christliche Zivilisation, dessen exponierteste Vorhut natürlich die Juden und der Staat Israel sind.

Das Böse ist schnell erkannt - die fanatische Terroristen der Hamas und ihre Verbündete im Iran, in Syrien, und leider auch in der Türkei. Die politische Demonstration, als humanitäre Aktion getarnt, wurde durch die türkische Organisation IHH offenbar mit der Duldung wenn nicht die Unterstützung der gegenwärtigen islamistischen Regierung der Türkei organisiert. Diese IHH - als gemeinnütziger Wohlfahrtsverband getarnt wie so viele ähnliche von den US Behörden enttarnten und von Gerichten rechtmässig verurteilten, aufgelösten und verbotenen Organisationen dieses Schlages, die aktiv den weltweiten islamischen Terror unterstützten - war seit 1997 im Visier der früheren säkularen türkischen Regierungen sowie der westlichen Geheimdienste, und ist in einigen Ländern bereits verboten. Bei den ersten Durchsuchungen in Istanbul wurden von den türkischen Sicherheitskräfte bereits dazumal Aktivisten verhaftet und Waffen, Sprengstoffe, sowie Anleitungen zur Herstellung von Apparaten mit Sprengladungen gefunden. Die Überprüfung der damals im Büro der IHH gefundenen Dokumente ergab, dass seine Mitglieder am sogenannten heiligen Jihad in Afghanistan, Bosnien und Tschetschenien teilnehmen würden. Kein Wunder dass diese mit Terroristen verbündeten "Wohltäter" bereits beim Ablegen des türkischen Schiffes "Tod den Juden" skandierten, wie durch Filmdokumente belegt.

Wer sind aber die Helfershelfer des Bösen?

"Humanitäre Persönlichkeiten" wie ein gewisser schwedischer Schriftsteller? Der sollte sich doch besser auf das einzige, was er versteht, nämlich das Schreiben, konzentrieren, bevor seine Vergangenheit als Mitglied der Maoistischen Arbeiterpartei Norwegens und als langjähriger Revoluzzer im Detail bekannt und seine Gegenwart als Ausbeuter freundlich-naiver Menschen in Mosambik womöglich durch die Medien gezerrt wird.

Der türkische Ministerpräsident, an der Spitze der Leugner des armenischen Genozids? Wer hat denn darauf geachtet, dass Argentinien am 29. Mai eben diesen Ministerpräsident kurzfristig ausgeladen hat (als er bereits im Nachbarland Brasilien weilte), weil er partout im Zentrum von Buenos Aires, Zufluchtsort tausender armenischer Flüchtlinge und ihre Nachkommen, ein Denkmal zur Ehre seines glorreichen Staates einweihen wollte?

Und wen kümmert es eigentlich, dass die Hamas Machthaber selbst, Herren eines Gebietes in dem sich angeblich eine "humanitäre Katastrophe" abspielt, die Hilfsgüter der Flottille des Hasses den Einlass in den Gazastreifen verwehren? Aber vielleicht wissen diese mittlerweile, dass ihre unglückliche Untertanen im Gazastreifen keine abgelaufenen Medikamente, verschmutzte Altkleidung und zerbrochenes Kinderspielzeug brauchen. Denn alle Einwohner Gazas - auch die Mitglieder der Hamas - erhalten alles, was sie zum Leben brauchen, durch die israelischen Transport- und Transitwege, und sogar zum Teil auch als Geschenk von den Zielscheiben ihrer Raketen, den grausamen Juden Israels.

Sonntag, 30. Mai 2010

Gaza und die "Gutmenschen"

Augenblicklich überschlagen sich die linkslastigen Medien mit Berichten über Freunde der bekanntermassen von der demokratischen Welt offiziell als Terrorganisation eingestuften Hamas, die mit "Hilfsgütern" beladenen Schiffen in Richtung Gazastreifen unterwegs sind.

Dabei bezwecken diese Schiffe - begleitet vom ermunterndem Applaus derjenigen "Gutmenschen", deren Hauptanliegen die Deligitimierung und eventuelle Zerstörung des jüdischen Staates ist - die von Israel gestützt auf internationales Recht verhängte Blockade des Terrorregimes in Gaza zu durchbrechen.

Weshalb ist die israelischen Blockade denn rechtens? Weil sich das im Gazastreifen kontrollausübende Regime im bewaffneten Angriffskonflikt mit Israel befindet, und das beileibe nicht nur verbal, sondern durch das praktisch ununterbrochene Abfeuern von Raketen auf Zivilisten in Israel. Die Seeblockade wurde auch gemäss internationalem Recht öffentlich weltweit bekanntgegeben. Auch die Wirtschaftssanktionen - die mit der Blockade einhergehen und entgegen allen Behauptungen die Versorgung der von der Hamas weitgehend ebenfalls terrorisierten Menschen im Gazastreifen selbst (man denke nur an das vom Regime zerstörte UN Sommerlager für Jugendliche, oder an die gefürchtete Sittenpolizei, die mit Peitschenhiebe die "islamische Moral" gegen Badekleidung am Strand durchsetzt) nicht beeinträchtigen - sind gegen eine kriegsführende Partei unter internationalem Recht legal.

Und welcher politisch korrekter Gutmensch nimmt zur Kenntnis, dass Ägypten sich aus Gründen seiner eigenen nationalen Sicherheit stillschweigend an die Blockade des Gazastreifens beteiligt, indem es den Übergang zu seinem Territorium meist gesperrt und ansonsten streng kontrolliert hält? Und welchem der Feinde von Demokratie und Freiheit schert es, dass der Oberste Gerichtshof Israels wiederholt in dieser Angelegenheit angerufen worden ist, und ebenso oft zum Schluss gekommen ist, dass Israels Selbstverteidigungsaktionen sich strikte im Rahmen internationaler und nationaler Normen und Gesetze bewegen ?

Nun könnten aber Menschen guten Willens (die es glücklicherweise noch gibt) entgegnen, die Schiffe, die die Seeblockade durchbrechen wollen, würden aber 10'000 Tonnen dringend benötigte Hilfsgüter transportieren, die die in eine "humanitäre Krise" steckende Bevölkerung gut gebrauchen könnte.

Israel lässt tagtäglich (ja, selbst an dem für Juden heiligen und an sich arbeitsfreiem Samstag!) etwa 3'000 Tonnen humanitäre Hilfsgüter - d.h. alles, was nicht zur Kriegsführung oder zur militärischen Stärkung des Terrorregimes dienen kann - in den Gazastreifen hinein. Zur Verdeutlichung: im ersten Quartal dieses Jahres dienten etwa 3'700 Lastwagen mit 48'000 Tonnen vorgefertigter Lebensmittel, 40'000 Tonnen Getreide, 2'800 Tonnen Reis, 2'000 Tonnen Kleidung und Schuhwerk, sowie 600 Tonnen Milch und Babynahrung zur Versorgung der Bevölkerung. Während Ramadan und Eid al-Adha liess Israel sogar 11'000 Schlachttiere in den Gazastreifen bringen. Und im Jahre 2009 reisten über 10'500 Menschen aus dem Gazastreifen zur medizinischen Behandlung nach Israel.

Humanitärer Notstand? Nur in den Köpfen der eingefleischten Feinde des jüdischen Staates, darunter auch die unsäglich inkompetente sogenannte "Aussenministerin" der EU. Schaut sich jemand im Internet die Bilder der überquellenden Lebensmittelmärkten des Gazastreifens an? Oder schert es den politisch korrekten Demagogen in den Medien, dass nicht zuletzt dank der Entwicklungshilfe Israels während der Zeit der von Israel im Sechstagekrieg aufgezwungene "Besatzung" die Lebenserwartung in Gaza über 73 Jahre beträgt und damit höher als diejenige der EU Mitglieder Estland und Bulgarien oder des muslimischen Malaysia ist ? Und wer weiss schon, dass die Kindersterblichkeit im Gazastreifen niedriger ist als diejenige Chinas, Jordaniens, des Libanon oder Thailand ? Und wer registriert schon, dass im angeblich darbenden Gazastreifen über 20% der Bevölkerung einen PC besitzen - mehr als im EU Mitglied Portugal, und mehr als im "Wirtschaftsriesen" Brasilien, nicht zu sprechen von den Öl- und Gasreichen Saudi Arabien und Russland. Und gab es in der Geschichte der Völker bereits den Fall, dass ein angegriffenes, sich im Verteidigungskrieg befindliche Land der Bevölkerung des Kriegsgegners den Internet- und Telefonzugang über seine eigenen Provider ermöglicht?

Und natürlich hat Israel längst bekanntgegeben, dass auch die von den am Versuch die Blockade zu durchbrechen beteiligten Schiffen und seine weniger als wohlwollenden Passagieren transportierten Güter - nach einer Inspektion zur Sicherstellung, dass sich darunter kein kriegstaugliches Material befindet - auf dem Landwege in den Gazastreifen gelangen können.

So wenig wie es im Gazastreifen eine humanitäre Krise gibt, so wenig sind die Motive der an dieser Aktion Beteiligten humanitärer Natur. Welche Schande für sie selbst und ihre Unterstützer, die sich auf ein eklatantes, vom Hass getriebenes politisches Schauspiel einlassen, während dessen Millionen wirklich verfolgter und geschundener Menschen in aller Welt, darunter zum Beispiel in Darfur, buchstäblich den Hungertod sterben.

Freitag, 28. Mai 2010

Dumm und schamlos!

Der Leser stelle sich vor, er oder sie sei bis 2009 beinahe acht Jahre Oberbürgermeister ("Stadtpräsident") der "offenen Weltstadt" Zürich gewesen.

Eine Stadt, die jedes Jahr zehntausende Touristen aus Israel empfängt, nicht zuletzt deshalb, weil bereits zur Zeiten der Swissair und nunmehr auch bei der Swiss die Strecke Zürich-Tel Aviv-Zürich als eine der profitabelsten wenn nicht die profitabelste des gesamten Streckennetzes ist. Zürich wird nämlich seit jeher von Reisenden aus und nach Israel als Transitdrehkreuz geschätzt, und viele Reisende kombinieren ihre Flüge mit einen mehrtägigen Aufenthalt in der Stadt.

Darüber hinaus zeugen die Niederlassungen einer Reihe israelischer Firmen (und nicht nur Banken) von der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Zürich und Israel.

Die israelische Wirtschaft, mit eine der weltweit grössten Anzahl neuangemeldete Patente (und zwar absolut, und nicht nur in Relation zur Bevölkerung) entwickelte sich in den letzten zwei Jahrzenten überdurchschnittlich stark, so dass Israel sich nunmehr im BIP pro Kopf unter den 20-25 führenden Ländern der Welt befindet. In Anerkennung nicht nur dieser Entwicklung, sondern auch der guten Rahmenbedingungen für witschaftliche Kooperation und Investitionen, wird Israel heute in Paris als Vollmitglied in die OECD Staatengemeinschaft (welche die wirtschaftsstärksten, modernen und demokratischen Nationen der Welt vereint) willkommen geheissen. Die Aufnahme musste natürlich einhellig erfolgen, auch mit der Stimme der Schweiz.

Und was hat der ehemalige Stadtpräsident Zürichs und obendrein heutiger Chef der Tourismusorganisation der Stadt dazu zu sagen? Er ruft in den Medien öffentlich zum Boykott israelischer Produkte auf, um gegen die Aufnahme des Landes in die OECD zu protestieren.

Die Zeit auf jedwelche öffentliche Bühne dieser offenbar mit wenig Verstand bedachten und darüber hinaus schamlosen Gestalt sollte spätestens jetzt definitiv ablaufen.

Dienstag, 25. Mai 2010

Die "Freunde" der Palästinenser

"Schweizer sollen keine Datteln mehr kaufen" - dies die grossformatige Überschrift einer ganzseitigen Tirade in der letzten Samstagsausgabe der auflagenstärksten Linkspostille der Schweiz (auch bekannt als "Tagi" und wie die Briten zu sagen pflegten, gerade mal gut genug, um darin den täglichen Fischeinkauf einzuwickeln).

Der informierte Leser hat schon erraten, worum es ging - nämlich um einen als Interview getarnten Aufruf zum Boycott israelischer Waren aus der Westbank des Jordans. Kräftig unterstützt durch ideologisch verblendete Medien und selbsternannte "Intellektuellen" in Europa wird also eine sogenannte "weisse Intifada" - diesmal eine wirtschaftliche, nach den gescheiterten blutrünstigen Versionen derselben - international gegen Israel vom Zaun gebrochen.

Wen trifft eigentlich solch ein Boycott, sollte er jemals irgendwie befolgt werden? Etwa Israel? Oder die israelische Wirtschaft? Mitnichten, denn Leidtragender ist allein das palästinensiche Volk, da über 30'000 Menschen, die widerum etwa 150'000 - 200'000 weitere Menschen ernähren, in der West Bank in israelischen Betrieben arbeiten. Aber dies beileibe nicht nur in den verteufelten "Siedlungen", sondern im immer stärkeren Masse in (von internationalen Gremien willkommen geheissenen) gemischten Industriezonen, in denen israelische Betriebe mit palästinensischen Arbeitskräften für den Weltmark produzieren.

Erinneren wir uns an 1987, vor den Ausbruch der ersten sogenannten "Intifada"? Da arbeiteten noch sage und schreibe 187'000 Palästinenser (die weit über eine Million Menschen ernährten) in der israelischen Wirtschaft. Auf den Höhepunkt des Terrors 1996, mit dem Yassir Arafat die Friedensträume von Oslo zerstörte, waren es nur noch 35'000. Aber da die Hoffnung zuletzt stirbt, stieg die Zahl wieder auf 125'000 in 2000, bis der Ausbruch der zweiten, sehr blutigen, "Intifada" diese auf 7'500 reduzierte. Heutzutage arbeiten praktisch keine Palästinenser von ausserhalb im israelischen Kernland mehr.
Übringens, die hier aufgeführten Daten stammen aus Publikationen der EU-nahen und durchaus nicht israelfreundlichen MEDEA (European Institute for Research on Mediterranean and Euro-Arab Cooperation).

Wird es allmählich klar, was es mit den "Freunden" der Palästinenser auf sich hat? Bevor der Chronist diese - mittlerweile vielleicht rethorische - Frage beantwortet, sollte man sich einen Augenblick lang mit dem Verhältnis zwischen Wirtschaft und neugegründete Staaten beschäftigen.

Jederman weiss jetzt, dass viele neugegründete Staaten leider kläglich gescheitert sind, weil sie zum Zeitpunkt ihrer Unabhängigkeit keinerlei Wirtschaftsfundament besassen, und dass Jahrzehnte der "Entwicklungshilfe" die Situation nicht gerade verbessert haben. Jedoch ist vielen nicht bewusst, dass diese Fehlentwicklungen ihre Ursprünge nicht nur in der Vergangenheit hatten. Die Mafiastaaten von Kosovo und Bosnien (u.A. ist Osama stolzer Träger eines bosnischen Passes) sind "leuchtende Beispiele" für die Wiederholung derselben Fehler in der jüngsten Vergangenheit.

Hinzu kommt, dass Staaten mit einer überwiegend bitterarmen Bevölkerung in der Regel nicht stabil und weder demokratisch noch friedfertig sind. Somalia kommt in den Sinn, aber auch Eritrea und manch ein Inselstaat, um nur Beispiele aus den letzten zwei Jahrzehnten zu nennen.

Wer sind also die Freunde der Palästinenser? Sind es etwa diejenigen, die den sinnlosen Terror der Extremisten der Hamas oder der Jihad Brigaden lautstark und vielleicht auch noch finanziell und logistisch unterstützen? Oder sind es vielleicht diejenigen, die die sogenannte "weisse Intifada" gutheissen oder gar unterstützen, und damit die Palästinenser zurück in Arbeitslosigkeit und Armut drängen?

Dazu fällt dem Chronisten ein bekanntes Sprichwort ein, welches besagt "mit solchen Freunden, wer braucht noch Feinde?".

Oder ist eigentlich der angefeindete jüdische Staat in Tat und Wahrheit der Einzige, der praktisch und auf dem Boden der Realität etwas bewirkt, damit eines Tages Israelis und Palästinenser friedlich nebeneinander leben können?

Freitag, 14. Mai 2010

Eine Posse namens UN

Gross waren die Erwartungen, als gegen Ende des zweiten Weltkrieges die UN als Vereinte Nationen der kriegsführenden Alliierten und ihre Verbündete gegründet wurde. Gestützt auf die zivilisatorischen Werte von Freiheit und Demokratie sollte diese Organisation den Weltfrieden erhalten und die Menscheheitsentwicklung fördern und unterstützen. Hehre Ziele also, die es wert sind, angestrebt zu werden.

Eine Posse ist hingegen ein Bühnenstück, das auf Verwechslungen, ulkigen Zufällen und unwahrscheinlichen Übertreibungen aufgebaut ist und durch derbe Komik Lachen erzeugen soll. Was hat denn dies mit der UN zu tun?

Leider ist die Verbindung zwischen der UN, viele ihre geldverschlingenden, bürokratisierten Unterorganisationen und eine Posse seit vielen Jahren offenkundig. Wenn blutrünstige Figuren - es kommen einen Yassir Arafat mit der Pistole im Halfter sowie der wirklichkeitsfremde Präsident des islamischen Mullahstaates, beide stundenlang vor der UN Vollversammunlung redend, in den Sinn - auftreten, könnte man es noch als lustige Intermezzi bezeichnen. Aber angesichts der ernsten Hintergründe und der noch ernsteren möglichen Folgen wäre vielleicht die Bezeichnung Tragikomödie angebracht...

Und jetzt hat die UN zweifellsohne eine Talsohle ihrer rasanten Abwärtsentwicklung erreicht, da

* am 29. April die Islamische Republik Iran, derselbe Staat, der Frauen zur Verhüllung zwingt und dies durch Peitschenhiebe oder Schlimmeres durchsetzt, in die UN Kommission zur Stellung der Frau gewählt wurde

* und kaum 14 Tage später - nämlich gestern - Lybien, der Staat, der seine eigene Bevölkerung terrorisiert, der nachgewiesenermassen vollbeladene Zivilflugzeuge durch Bomben zum Absturz bringen lässt, und der auch willkürlich nicht-Lybier verhaftet und einsperrt, zum Mitglied des UN Menschenrechtsrates gewählt wurde

Es ist für die freien Völker höchste Zeit, die zweckentfremdete und durch die zahlreichen Unrechtsregime und Diktaturen dieser Welt in ihr Gegenteil verkehrte UN aufzugeben, und eine eigene Liga der Demokratien zu gründen.

Und es ist ebenfalls höchste Zeit, dass eine Demokratie wie die Schweiz mit ihrem freiheitsliebenden Volk sich endlich ihrer Aussenministerin entledigt, die nicht nur für die Travestieshow des sogennanten Menschenrechtsrates mitverantwortlich zeichnet, sondern gestern auch dortselbst für die Demütigung ihres eigenen Landes Hand bot.

Sonntag, 9. Mai 2010

Die neue "Tugend" der moralischen Blindheit

Was sollte man unter den Begriff moralische Blindheit eingentlich verstehen? Ist es einfach das Unverständnis, oder das Unvermögen, zwischen Gut und Böse, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden? Wenn es das nur sein würde, dann wären ja viele Menschen Argumenten zugänglich, würden vielleicht Tatsachen zur Kenntnis nehmen, ethische Güter abwägen, und vielleicht sogar vorgefasste Meinungen ändern können.

Leider bezeichnet die moralische Blindheit nicht menschliches Unvermögen oder andere Unzulänglichkeiten, sondern ein Willensakt, die Welt ausschliesslich von einer vordefinierten Referenzposition aus zu betrachten, und willentlich und oft wissentlich all das auszublenden, was nicht zu dieser Position passt oder ihr gar widersprechen könnte. Moralische Blindheit ist also eine Konsequenz der politischer Korrekheit.

Und in unserer aus den Fugen geratenen, ja praktisch auf dem Kopf gestellten gesellschaftlichen und politischen Welt is die moralische Blindheit zur Tugend geworden.

Wie drückt sich das praktisch aus? Unter anderem in der Weigerung, das Böse beim Namen zu nennen. Wer sich dem anpasst ist nach dem Lexikon der politischen Korrektheit "gemässigt"; wer sich dem widersetzt wird schnell als Extremist und Schlimmeres verteufelt.

Das zum Glück der unschuldigen potentiellen Opfern missglückte Attentat im New Yorker Times Square liefert ein gutes Beispiel dafür - tagelang sprachen die politisch korrekten Informationsmedien von einem Amateur, einen Einzeltäter, der mit dem Attentatsversuch leidiglich auf seine desolate wirtschaftliche Lage nach der Zwangsversteigerung seines Hauses aufmerksam machen wollte. Als die Beweise für eine Beteiligung von pakistanische und internationale Terrororganisationen überwältigend wurden, mussten sogar die linientreuen New York Times und CNN darüber - widerwillig - berichten. Nur die Regierung Pakistans bestreitet noch, was sie nicht sehen will.

Man kann einigen US Medien ihre moralische Blindheit gar nicht so übel nehmen, gibt es doch eine - angeblich vom Präsidenten der Vereinigten Staaten selbst in die Wege geleitete - Regierungsanweisung an alle Angehörige der Streitkräfte sowie Geheim-, und Sicherheitsdienste, weder öffentlich noch intern die Begriffe islamischer Jihad, islamischer Terrorismus, Islamismus und dergleichen zu verwenden. Wenn man das Böse nicht mehr beim Namen nennen kann, woher weisst man denn, wogegen man eigentlich kämpft?

Besonders im leider alten und müden Europa hat sich die moralische Blindheit breitgemacht. Wie sonst würde man all die Schweizer Politiker qualifizieren, die bei der gegenwärtigen Debatte über das Burka Verbot allen Ernstes behaupten, die Verschleierung dienen nicht zur Unterdrückung der muslimischen Frau, sondern zu deren Schutz? Und, dies sollte an dieser Stelle ebenfalls erwähnt werden, es sind auch nicht wenige Kämpferinnen für Feminismus und Frauenrechte, die hier mit moralische Blindheit geschlagen sind.

Vieles erinnert fatal an die 30er Jahre, als man in beinahe ganz Europa das Böse mit Beschwichtigungen, Duckmäusertum, vorauseilendem Gehorsam und eben mit moralischer Blindheit begenete. Der fatalen Folgen davon haben die freien Völker gerade gestern bei den Feiern des tragisch teuren Sieges von Gut über Böse im zweiten Weltkrieg gedacht.

Wie weit muss es denn heutzutage kommen, bis die mit moralische Blindheit geschlagenen Menschen mit sehenden Augen sich gegen das Böse, das uns bedroht, auflehnen?

Dienstag, 4. Mai 2010

Wer oder was stellt ein "Friedenshindernis" dar?

George Orwell hat in seinem Klassiker 1984 das Zeitalter des doublespeaks , in welchem Wörter ihre Bedeutung verlieren und perverserweise in ihr Gegenteil verwandelt werden, genial beschrieben.

Was jedoch weder Faschismus noch Kommunismus jemals gelang - weder vor Orwells 1984 Termin für den endgültigen Sieg des Totalitären noch davor oder danach - wird gegenwärtig dank der systematischen Propaganda der Islamofaschisten und ihre politisch korrekten Helfershelfer unter den Medienschaffenden und unter den sogenannten Intellektuellen Wirklichkeit. Willkommen in der braven neuen Welt des doublespeak!

Unter den leider immer zahlreicher werdenden Beispielen möchte ich an dieser Stelle den Leser mit dem Wort Friedenshindernis konfrontieren. Und zwar in Bezug auf den von weiten Teilen der arabisch-islamischen Welt seit über ein Jahrhundert (seit den 1880'er, um genau zu sein) geschürten Konfliktes gegen die Existenz eines jüdischen Staates in Nahost.

Gegenwärtig finden wir auf Seite A unter anderem:

(a) die jahrelange, systematische Hetze gegen ein Volk in allen - auch von der EU und der Schweiz finanzierten - Massenmedien sowie in den Schulen, die ein Julius Streicher (der für den unseligen Stürmer der Nazizeit verantwortlich zeichnete) erfreut hätte
(b) Vorbedingungen, um überhaupt am (indirekten) Verhandlungstisch zu erscheinen - und das, obwohl man eindeutig die schwächere Seite vertritt
(c) die explizite Drohung mit Vernichtung, Vertilgung, Ausrottung eines Staates und eines Volkes mittels Massenvernichtungswaffen
(d) eine beispiellose Aufrüstung mit vielen tausenden Raketen in den Händen einer paramilitärischen Organisation, die das Existenzrecht eines benachbarten Staates nicht anerkennt und dessen Bevölkerung immer wieder droht und bedroht
(e) eine blutrünstige Splittergruppe, die sich eines Territoriums gewaltsam bemächtigt hat, von dem aus sie ihr Nachbaarstaat angreift und bedroht, und die Explizit jedwelche Art vom Kompromiss und Versöhnung ablehnt

Für diejenigen, für die diese Hinweise nicht deutlich genug sind:

(a) die "gemässigte" PLO und ihre Autonomiebehörde in der sogenannten Westbank des Jordans - obwohl seit 1994 vertraglich verpflichtet, diese Erziehung und Aufforderung zum Hass zu unterlassen
(b) ebenfalls die PLO und ihre Autonomiebehörde, deren Spitzen als "friedensbereit" gefeiert werden
(c) der Iran und dessen ach so sympathischen Präsidenten, gegenwärtig von vielen Staaten in der UNO gefeiert und ein "solider Partner" der schweizerischen Aussenministerin
(d) die Hizbollah - ein Staat im Staate im geschundenen und von Verrätern am eigenen Volk beherrschten Libanon - aufgerüstet und gestützt von Syrien und Iran
(e) die Hamas in Gaza, welche die eigene Bevölkerung als Geiseln benutzt

Und auf Seite B?

(a) ist man bereit, über alles zu verhandeln, obwohl man eindeutig die stärkere Seite vertritt - jedoch ohne Vorbedingungen, die das Verhandlungsergebnis vorwegnehmen würden
(b) werden Wohnhäuser für eine wachsende Bevölkerung in einer Stadt gebaut, die seit 3'000 Jahren Hauptstadt und geistiges Zentrum dieses Volkes sind
(c) weigert man sich, tausende von Terroristen, darunter viele, die erschreckende Greueltaten verübt haben, gegen einen gefangenen Soldaten - der überdies im Widerspruch zu allen Regeln der Genfer Konvention festgehalten wird - einzutauschen

Der aufmerksame Leser hat es längst erraten - hier handelt es sich um den Staat Israel und seine in der politisch korrekten Welt verteufelten Regierung.

Und nun die Gretchenfrage - wer oder was stellt ein Friedenshindernis dar? Was für eine Frage, jeder weiss doch, dass es Israel ist...

Mittwoch, 28. April 2010

Das letzte grosse Tabu

Ein Tabu ist eine gesellschaftliche Verhaltensregel, die etwas streng verbietet. Seitdem in modernen demokratisch liberalen Gesellschaften die Verhaltensregeln gesetzlich geregelt sind, spielten mindestens ein Jahrhundert lang Tabus im Leben der Menschen praktisch keine Rolle mehr.

Christliche Tabus? Selbst die schlimmste Blasphemie wird überhört. Wie sich leider zeigt, respektiert selbst ein Teil des Klerus nicht mehr unbedingt die eigenen Tabus.

Sexuelle Tabus? Sind nacheinander praktisch alle gefallen, hoffentlich mit Ausnahme von Pädophilie und Inzest.

Politische Tabus? Den Tatbestand der Majestätsbeleidung gibt es nicht mehr, und der Autoritätsglaube hat sich längst verflüchtigt.

Gesellschaftliche Tabus? Der 80 jährige darf sich ungeniert mit der 18 jährigen zeigen lassen, und natürlich auch die 50 jährige mit dem 20 jährigen. Schon lange dürfen Mann und Mann oder Frau und Frau öffentlich zusammen sein.

Moralische Tabus? Im Zeitater des Wertezerfalls könnten die meisten Menschen sich wahrscheinlich kaum auf gemeinsam respektierte Moralregeln einigen.

Die Gegenwart in freien Gesellschaften ist also eine wunderbare Zeit für Journalisten, für Kulturschaffende, für Satiriker. Man darf jedes Thema aufgreifen, alles kritisieren, alles dem Witz oder gar der Lächerlichkeit preisgeben. Oder etwa nicht?

In den USA - Hort und Beschützer der Freiheit - gibt es eine sehr populäre TV Satire namens South Park. Nur Schade, dass darin der sogenannte Prophet letzte Woche (indirekt) vorkam. Die auf einer entsprechenden Webseite veröffentlichte Drohung mit dem Tod der beiden verantwortlichen Medienschaffenden genügte, damit der Fernsehsender prompt die Sendung zensierte und eine Aufzeichnung davon aus dem Internet entfernte. Es fiel dabei der Name van Gogh - nicht der Maler, sondern der in Holland vor einigen Jahren von Islamisten auf offener Strasse brutal abgeschlachtete Filmregisseur.

Im vorauseilendem Gehorsam haben in den USA unter andere bereits die Yale University und das grosse Verlagshaus Random House (aus dem Hause Bertelsmann, dünkt mir) sich der Selbstzensur gegenüber dem Islam unterworfen. Auch die Deutsche Oper Berlin sah sich vor einiger Zeit genötigt, ihren Idomeneo eine zeitlang auszusetzen...

Jeusus, Moses, Krishna, Buddha, Lao Tse und alle anderen Religionsstifter dürfen in liberalen Demokratien Zielscheibe der Satire, der Karikatur, des Angriffs, selbst der Verunglimpfung sein. Aber das M-Wort darf nur mit Ehrfurcht, wenn überhaupt, von den niederen Ungläubigen erwähnt werden. Und ein M-Bildnis - das darf schon gar nicht gezeigt werden. Die Strafe für den Tabubruch - Tod dem Einzelnen; Mord, Totschlag und Zerstörung gegen ein Land oder ein Volk, das dies zulässt.

Und so ist unsere liberale, freie, demokratische Welt plötzlich zur Gefangenen eines fremden Tabus, dessen Einhaltung mit Gewalt oder deren Androhung durchgesetzt werden. Wenn wir uns nicht entschieden gegen den uns allen auferlegten letzten grossen Tabu wehren, wird nur noch eine kurze Zeit der Schande vor dem Untergang unserer Lebensweise stehen...

Sonntag, 25. April 2010

Sein und Schein

Nicht nur im deutschen Kulturkreis gilt es als schicklich, mehr zu sein als zu scheinen - das ist wahrscheinlich die universelle Einstellung einer Mehrheit aller vernünftigen, zivilisierten Menschen.

Leider gilt dieses Verhaltensmuster offenbar nicht für den amtierenden US Präsidenten, dessen Agieren auf internationalem Parkett geradezu vom Gegenteil zeugt. Der Schein sind seine Programme und Erklärungen vor seiner Wahl, das Sein wird seit etwa anderthalb Jahren auf Kosten der traditionellen Freunde und Bündnispartner der USA ausgelebt. Einige aktuelle Beispiele zu den Aktivitäten des obersten Hüters und Verteidigers unserer Judeo-Christlichen Werte und Zivilisation gefällig?

Im Sudan tobt seit 1983 nicht nur ein Bürgerkrieg, sondern ein Krieg der Kulturen - wenn man so will - der arabischen Sklavenhalter im Norden gegen schwarzafrikanische Christen und Animisten im Süden. Dieser Krieg hat schätzungsweise 300'000 meist zivile Todesopfer uns etwa 3 Millionen Vertriebene hervorgebracht. Im Sudan herrscht während beinahe die gesamte Periode dieses Krieges ein fundamentalistich-islamisierender Präsidentengeneral, der nicht nur jedes Abkommen gebrochen hat, der Al Qaeda Führung Unterschlupf gewährte (bis er sich dank US Bomben eines anderen besann), sondern auch noch wegen des aktuellen Volkermordes in Darfur - hier schlachten arabische Muslime schwarze Muslime ab! - als Kriegsverbrecher zur Fahndung ausgeschrieben ist. Und was macht der in politisch korrekten Kreisen - aber nur dort - noch immer gelobte US Präsident? Er ist gerade dabei, die sogenannte Wiederwahl dieses Kriegsverbrechers als Sudans Präsidenten zu legitimieren, was im Klartext nur heissen kann dass (a) die vorgesehene Volksabstimmung über die von der Bevölkerung Südsudans heisst ersehnte Abspaltung von ihren Sklavenmeistern mangels Druck durch die USA wahrscheinlich nicht stattfinden wird und (b) der Völkermord in Darfur, auch mit freundliche Unterstützung der chinesischen Regierung (die Hauptabnehmerin sudanesischen Öls ist), unvermindert weitergehen wird.

Während des Ersten Weltkrieges wurden in der Türkei schätzungsweise 1,5 Millionen christliche armenische Männer, Frauen, Kinder grausam umgebracht. Es war dies wahrschein der erste Genozid (Völkermord) der jüngeren Geschichte. Während des Wahlkampfes erklärten sowohl der Amtsinhaber wie auch die unterlegene Präsidentschaftkandidatin immer wieder, dass unter ihre Führung die USA - wie es sich eigentlich für die führende liberale Demokratie der Welt gehört, endlich den Massenmord bein Namen nennen und verurteilen würden. Als sich nunmehr vor einigen Tagen der symbolische Jahrestag dieses entsetzlichen Ereignisses näherte, bestieg der sonst so redegewandte US Präsident die Bühne, kritisierte das Massaker aber politisch korrekt, indem er das Wort Genozid nicht über seine Lippen brachte. Dies sehr zur Freude der islamisierenden Regierung in der Türkei, die natürlich damit freie Hand erhält, nicht nur den Völkermord weiterhin zu leugnen, sondern mit ihrer Politik der drei Affen ("nicht sehen, nichts hören, nichts sagen") gegenüber der Verfolgung der christlichen Minderheit in der Türkei fortzufahren.

Ist es ein Wunder, dass ein Blender, der so viel weniger ist als scheint, das Vertrauen der freien Völker dieser Welt, die um ihre Lebensart und auch teilweise um ihre eigentliche Existenz kämpfen, verloren hat?

Mittwoch, 21. April 2010

Die Stadt des Friedens unter Beschuss

Stadt des Friedens - Das ist die wortwörtliche Übersetzung des ursprünglichen, hebräischen Namens Jerusalems, die von biblischen David der König gegründete Hauptstadt des ursprünglichen jüdischen Staates zwischen dem Fluss Jordan und das Mittelmeer.

Das wiedervereinte Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel ist zwar ein friedlicher Ort (mit weltweit weniger Gewaltverbrechen als die meisten anderen Städte ihrer Grössenordnung ), aber dennoch unter ständigem Beschuss von ausseerhalb ihrer Grenzen. Eine grossangelegte Kampagne, angeführt von den undemokratischten und unzivilisiertesten Staaten dieser Erde, hat zum Ziel, die jahrtausendalte Bände des jüdischen Volkes mit Jerusalem zu durchtrennen.

Kann dieses Vorhaben gelingen? Das Zeugnis der Geschichte spricht dazu eine eindeutige Sprache.

Von den vielen Städten des Mittelmeerraums weigerte sich in der Antike nur Jerusalem, sich unter das römische Joch zu beugen. Dafür wurde es hart bestraft. Es ist heute schwer zu begreifen, mit welcher Härte die Römer ein weit entferntes Volk mit einer Hauptstadt ohne strategische Bedeutung in dieser grausamen Weise disziplinierten. Roms Zorn, so schreibt Tacitus, wurde vor allem geschürt durch die Erinnerung „dass die Judäer allein nicht nachgegeben hatten.“ Sie hatten ihre sehr heiligen Gründe. Kaiser Caligula (12-41 n. Chr.) beleidigte sie dadurch, dass er darauf beharrte, sich in ihrem eigenen Tempel als Gott anbeten zu lassen. Sie ließen sich zu einem letzten Aufstand provozieren und damit zum Selbstmord. Die überlebenden Anführer wurden in die Sklaverei verkauft, der große Tempel im Jahre 70 n. Chr. niedergebrannt, die Stadtmauern eingerissen. Kein Stein blieb auf dem anderen. Sogar der Name der Stadt wurde durch ein kaiserliches Edikt ausgelöscht. Auf den Trümmern errichteten die Römer eine kleine Garnisonsstadt mit Namen Aelia Capitolina. Die Juden wurden für immer daraus verbannt. Zur gleichen Zeit wurde auch der Name des Landes, Judäa, ausgelöscht. Von da an sollte es offiziell Palästina heißen, damit man den Juden auch den letzten Rest eines heimatlichen Bodens aberkennen konnte.

Aber Jerusalem wurde für die Juden zur Hauptstadt der Erinnerung. Die Erinnerung gab ihnen ihre Kultur und verlieh ihnen über die Jahrhunderte ihre Identität. Sie vergaßen Jerusalem niemals. Kein anderes bezwungenes Volk im Mittelmeerraum hat im Altertum etwas Vergleichbares fertig gebracht. Die Gottesdienste zum Passah-Fest und zu Jom Kippur, dem jüdischen Versöhnungsfest enden Jahr für Jahr mit der Ermahnung: „Nächstes Jahr in Jerusalem“, Erinnerung und Aufforderung zugleich.

Jerusalem, die Hauptstadt Israels seit seiner Wiedergeburt 1948, und seit ihre Wiedervereinigung 1967 (als Folge eines vom Besatzer des gewalttätig "judenrein" gemachten Ost-Jerusalems, nämlich Jordanien, unprovoziert vom Zaune gebrochenen Krieges) offen für alle Religionen, ist wie der Nobelpreisträger Elie Wiesel vor kurzem geschrieben hat "das Herzstück des jüdischen Volkes".

Kennt der Leser ein Organismus, ein Mensch, ein Volk, welches sich sein Herz widerstandslos ausreissen lassen würde?

Sonntag, 18. April 2010

Der Traumtänzer im Weissen Haus

Kennen Sie Traumtänzer? Das sind Menschen, die an der Realität vorbei leben. Es sind Menschen, die nicht so richtig auf dem Boden der Tatsachen stehen. Traumtänzer wissen nicht so recht, was wirklich Sache ist - und meist kommen sie dann auch mit ihren Träumen nicht weit. Traumtänzer scheitern an der Realität. Ihnen fehlt der Realismus, der Kontakt zum Boden. Sie schweben irgendwo in der Luft herum und bewegen nichts.

Diese Sorte Mensch ist im Allgemeinen eher harmlos. Aber eben nicht dann, wenn sie auf dem politischen Parkett ihre Lustwandlungen vorführt. Und schon gar nicht, wenn andere ihr folgen...Und nun sitzt so ein Traumtänzer an der Kommandozentrale der Weltmacht USA.

In der schwersten Wirtschaftskrise der neueren USA Geschichte beschliesst dieser Traumtänzer nunmehr Abermilliarden zu investieren, um in etwa 30 Jahren zum Mars zu fliegen. Dafür werden die bestehenden bemannten Flüge zur Raumstation und eventuell zum Mond eingestellt bzw. nicht weiter finanziert, so dass die USA in den strategisch Bereich der Trägerraketen für Weltraumflügen von ihren ach so zuverlässigen Partnern Russland und der EU abhängig werden.

Dies kurz nachdem derselbe Traumtänzer eine Posse zum Thema Kontrolle der nuklearen Proliferation auf der Weltbühne zu inszenieren versuchte. Erwartungsgemäss hat diese nichts gebracht, ausser schallendes Gelächter aus Teheran und Pjongyang und ein zufriedenes Schmunzeln aus Pakistan. Letzteres ist das Land, welches wenige Wochen vor dieser "Gipfelkonferenz" - zu der selbstverständlich auch dessen Präsident eingeladen war - den Erzvater der illegalen Verbreitung von Nuklearwaffen aus dem Hausarrest entlassen hat.

Dieser Traumtänzer scharwenzelt ungeniert mit den Feinden von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten - den Mullahs, Syriens Diktator, der Clown in Caracas, den Wolf im Schafspelz in Ankara, um nur einige zu nennen - während innenpolitisch das amerikanische Haus brennt und freie Völker überall - von Kolumbien und Osteuropa über Israel und Indien bis Japan und Taiwan - alleingelassen in Bedrängnis geraten.

Meist schaden Traumtänzer nur sich selbst. In diesen Fall sind aber Millionen Menschen sowohl in den USA wie auch weltweit betroffen.

Die US Wahlen im November dieses Jahres werden aber zum schallenden Weckruf werden, welcher das unrühmliche Ende eines Traumtanzes einleiten, das sich im Januar 2013 endlich endgültig ausgetanzt haben wird.

Donnerstag, 15. April 2010

Haut den Lukas!

Lange vor Film, Fernsehen und Internet gab es als Volksbelustigung das Kasperle Theater. Und unter den beliebtesten Aufführungen in dessen Repertoire wurde immer wieder Haut den Lukas! gespielt. Auf den armen Lukas wurde ständig eingedroschen, egal, ob er etwas verbrochen hatte oder unschuldig war - was notabene regelmässig zutraf.

Lukas war eben der Blitzableiter - für den persönlichen Frust der Jahrmarktbesucher, für deren Machtlosigkeit angesichts der Unterdrückung durch Landbesitzer, Klerus, Adel und König. Und für die Herrschenden war der arme Lukas eben der Blitzableiter für ansonsten immer wieder blutig aufflammende Wut und Zorn der vielen Geknechteten und Gebeutelten.

Historisch gesehen war der arme Lukas in Europa und in der islamischen Welt der Jude, der ewige Blitzableiter der Mächtigen für die Unterdrückung der eigenen Völker, auf den ungestraft eingedroschen werden durfte. Von römische Zeiten über die Kreuzzüge und bis zum Holocaust diente der arme Lukas als quasi universelles Opferlamm.

Diese Zeiten sind aber glücklicherweise vorbei, wird sich der Leser denken. Und was hat dies mit der gegenwärtigen Politik und mit der politischen Korrektheit, die doch eigentlich das Thema dieser Zielen sein sollten, zu tun? Dazu folgende Begebenheiten der letzten Tage.

Vor einigen Tagen legt das Königreich Jordanien einen im Ton ungewöhnlich scharfen Protest vor gegen eine angebliche Verfügung Israels, die Araber ohne Aufenthaltsrecht aus dem Territorium unter seiner Kontrolle mit der Ausweisung droht. Dies sei ein brutaler Akt gegen die Palästinenser. Diese Worte kommen von einem Land, dessen Herrschergeschlecht jahrzehntelang ungesühnt abertausende Palästinenser in der Westbank und in Jerusalem durch seine Arabische Legion abschlachten liess, vom Massaker in Ost-Jerusalem in den späten 40er Jahre bis zum Schwarzen September anfangs der 70er. Darüber hinaus gab und gibt es keine solche Verfügung. Aber nunmehr glaubt der kleine König, jetzt könne auch er auf den zeitgenössischen Lukas einschlagen...

Ebenfalls vor wenigen Tag verfügte die britische Aufsichtsbehörde für Werbung und Kommunikation das Verbot eines touristischen Werbespots Israels, in welchem die jüdische Klagemauer in Jerusalem vorkommt. Zur Begründung: die Klagemauer befände sich in Ost-Jerusalem, dies sei "besetztes Gebiet", und die Werbung daraufhin irreführend, da eben eine Stätte gezeigt werde, die nicht zu Israel gehöre. Zu gleichen Zeit darf ungestraft aus Moscheen, im britischen Internet, und aus einer Vielzahl von Publikationen zum Mord an Christen und Juden aufgerufen werden. Aber der einstmals stolze britische Löwe hat nur noch die Kraft und den Mut, auf den israelischen Lukas einzuschlagen...

Und während sich die gesamte zivilisierte Welt überlegt, wie sie das verbrecherische Mullah Regime in Iran davon abhalten kann, Atomwaffen zu produzieren, die sie wohl auch einsetzen würde, um wahllos Zivilisten im gesamten Nahost und vielleicht auch in Europa zu töten, wird von einigen der unzivilisierten Staaten dieses Planeten die Forgerung erhoben, das angebliche Nukleararsenal Israels "unter Kontrolle" zu bringen. Iran droht unverholt mit Atomkrieg und Völkermord - Israel, offiziell atomwaffenfrei, hat noch nie mit der Vernichtung eines Landes oder eines Volkes gedroht. Es ist eben wieder Mode, den Lukas zu prügeln.

Man wähnt sich in den Glauben, ungestraft auf den Lukas eindreschen zu können. Doch der moderne Lukas kann und wird sich wehren...

Montag, 5. April 2010

Nachtrag zum Thema Demokratie

Zum grossen Leidwesen friedensliebender Völker besteht die so genannte "Staatengemeinschaft" in ihrer überwiegenden Mehrheit aus mehr oder weniger blutrünstige Diktaturen und totalitäre Staaten alter (Herrschergeschlecht) oder neuer (Partei) Prägung.

Der Tempel der politischen Korrektheit, nämlich die so genannten Vereinten Nationen, versammelt 192 Mitgliedsstaaten. Gemäss fachkundigen Anaysen der Experten wie Freedom House oder Democracy Web gibt es auf der Erde kaum 60 Staaten, die als echte Demokratien gewürdigt werden könnten. Die UN ist zum schändlichen Symbol für eine verkehrte Welt frei nach Orwells 1984 geworden, die sicherlich nicht politisch, aber auch nicht kulturell (eine Mehrheit ist offiziell gegen die Pressefreiheit), sozial (die Mehrheit ist gegen die Gleichberechtigung der Frauen), oder humanitär (so genannte Friedenseinsätze zeugen immer wieder von Korruption und Machtlosigkeit nebst Frauenmisshandlungen, notabene) irgend etwas zum Wohle der Menschheit beiträgt.

Warum lassen sich demokratische Staaten von Diktaturen, freie Völker von Despoten tyrannisieren? Wäre es nicht an der Zeit, die UN, welche übrigens überwiegend von demokratische Staaten finanziert wird, aufzulösen? Dann würde der Verwirklichung einer Idee, die seit Jahren von nahmhaften Persönlichleiten propagiert wird, nämlich die Errichtung einer Demokratischen Liga (League of Democracies) nichts mehr im Wege stehen. Die Solidarität der freien, demokratischen Völker würde sicherlich zu einer besseren Welt beitragen, als es die UN jemals getan hat.

Sonntag, 4. April 2010

Deckmäntelchen Demokratie

Was ist eigentlich Demokratie? Der Begriff selbst ist bedauerlicherweise immer weniger eindeutig besetzt. Ein wahrer Segen für die politisch Korrekten, aber oft ein Fluch für Menschen guten Willens, bei denen sich deshalb oft Ratlosigkeit einstellt.

Freie und freiheitlich regierte Völker, von denen es leider viel zu wenige auf dieser unserer Erde gibt, verbinden damit nicht nur regelmäßige Urnengänge, sondern auch periodische Wechsel der Regierenden, Information- und Meinungvielfalt, eine funktionierende Zivilgesellschaft, und - vor allem - fest verankerte Grundrechte.

Der Rest der Welt, sprich die überwältigende Mehrheit der herrschenden Eliten des Planeten, sieht das ganz anders. Kommunistische Diktaturen lieben es, dass Wort demokratisch in ihrem offiziellen Staatsnamen zu führen - gute Beispiele dafür sind Nordkorea (offiziell die Demokratische Volksrepublik Korea) und die "Ehemalige", wie sie nostalgisch ironisch genannt wird (bekanntlich dazumal offiziell die Deutsche Demokratische Republik).

Grausame und weniger grausame Drittweltregimes hatten in der Vergangenheit oft ihre eigene Definition des Begriffes Demokratie, nämlich one person, one vote, one time - auf gut Deutsch, einmal Wählen genügt, dann habe ich nämlich die Macht erlangt und kann sie unbegrenzt (bis ich einen natürlichen oder unnatürlichen Tod erleide, was immer zu erst eintritt) behalten...Das Modell kommt wieder zunehmend in Mode - Iran, Gaza, Bolivien und andere lassen grüssen.

Bedenklich wird die Sache allerdings, wenn wohlmeinende, und ansonsten waschechte Demokraten bei sich zu Hause, politische Wahlen mit Demokratie selbst verwechseln.

In moderneren Zeiten wird oft der "demokratische" Urnengang einfach mit mehr oder weniger Geschick gelenkt - es gibt zwar so genannte Wahlen, aber deren Resultat kann vorher zuversichtlich vorausgesagt werden. So haben sich Diktaturen unterschiedlicher Ausprägungen in Kuba, Burma, Venezuela, Syrien, Iran, um nur einige von sehr vielen zu nennen, Jahre- und jahrzehntelang etabliert. Und so scheint sich auch Russland zu entwickeln.

Die Variante, das Wahlergebnis seitens der Regierenden einfach nicht anzuerkennen und den status quo mit Gewalt aufrechtzuerhalten wurde unlängst in Zimbabwe und Kenia recht erfolgreich praktiziert. Die Gefahr ist gross, dass es auch in Iraq so gehandhabt werden wird.

Jedoch ebenfalls bedenklich ist es, wenn urdemokratische Staatsgebilde wie die Schweiz politisch so erstarren, dass Immobilismus und sogar eine undemokratische Herrschaft der Minderheiten entstehen. Eine für das eigene Land mehr als katastrophale, weitgehend auch im eigenen Ministerium (sprich Departement) verhasste Aussenministerin, ein sichtlich überforderter Finanzminister sowie ein glückloser, sprücheklopfender Verkehrs- und Energieminister können nicht ersetzt werden, weil einerseits ihre jeweiligen parteipolitische Lager praktische Sperrvetos besitzen, und anderseits die grösste politische Gruppierung des Landes weiterhin in der Regierungs(zwangs)koalition unterrepräsentiert bleiben soll. Regelmässige Urnengänge? Sicher, und in ihrer Vielfalt einmalig. Information- und Meinungvielfalt? Trotz Staatsfernsehen und Radio noch immer möglich. Funktionierende Zivilgesellschaft? Eindeutig, an der Basis sehr gut organisiert. Periodische Wechsel der Regierenden? Hier zeigt die Schweiz Defizite. Eine moderne Demokratie sollte ein wenig anders aussehen.

Donnerstag, 1. April 2010

Freund oder Feind?

Seit der amerikanischen Unabhängigkeit 1776 ist es immer glasklar gewesen, auf wessen Seite Volk und Regierung der USA stehen - nämlich auf Seiten demokratischer Regime und freiheitsliebende Völker. Diese Verbundenheit wurde unter anderem in zwei Weltkriegen mit amerikanischem Blut und Vermögen besiegelt.

Seit dem Amtsantritt des amtierenden (regierenden wäre wohl zu hoch gegriffen) Präsidenten haben sich die Linien seitens der Regierung - aber nicht der Mehrheit des amerikanischen Volkes - beinahe bis zur Unkenntlichkeit verwischt.

Da kämpfen US und NATO Soldaten jahrelang in Afghanistan, und unterstützen dabei wiederum mit Blut und Vermögen einen korrupten Präsidenten, der als Dank dafür vorgestern den atomwaffengeilen iranischen Diktator und Symbol der Unterdrückung und gewalttätigen Aggression nicht nur wärmstens empfängt, sondern ihm noch öffentlich beisteht, wenn dieser Amerika geisselt.

Im vom Terror- und ethnische Säuberungsregime eines Saddam befreiten Iraq versucht wiederum ein dank US Opfern und Vermögen amtierender Präsident, demokratische Wahlen auf Geheiss der Mullahs in Teheran zu ignorieren, und zeigt sehr deutlich - wenn es überhaupt eines Beweises bedurfte - auf wessen Seite er steht. Nicht nur die Kurden, wahrscheinlich auch die Sunnis Iraqs sollten sich warm anziehen...

Gegenüber Nordkorea und China wird Japan alleingelassen. Das demokratische Indien wird durch das chaotische, immer mehr islamo-fundamentalistische Pakistan mit US Waffen bedroht und terrorisiert.

Die US Regierung unterstützt das künstliche Gebilde Pakistan, welches gerade den grössten weltweit lebenden Kriegsverbrecher, nämlich den so genannten Vater der islamischen Atombombe und nuklearer Pate Irans, Nordkoreas, Syriens und wer weiss welche anderer abscheuliche und menschenfeindliche Regime, vom Hausarrest befreien will. Womit dieser Menschenfreund sich wohl dann abgeben wird, sollte er seine Bewegungsfreiheit wiedererlangen?

Das durch Augenwischerei (warum der Ausdruck? weil nur die USA und nicht Russland abrüsten müssen, da die Russen überhaupt nicht an die Untergrenze der erlaubten Waffen kommen, während die USA diese bereits überschreiten) erzielte Abrüstungabkommen mit Russland signalisiert ein Arrangement mit einem wiedererstarkenden autoritären Regime und sicherlich nicht einen Beistand für die demokratischen Ländern Osteuropas.

In Venezuela ist eine Diktatur am Werk, welche im Gegensatz zur der in Kuba, die nur auf Selbsterhalt aus ist, nicht zuletzt mit Hilfe Irans ganz Lateinamerika und insbesondere eine der fortschrittlichsten Demokratien des Kontinents, nämlich Kolumbien, bedroht. Und wessen Präsident wird praktisch öffentlich umarmt vom derzeitigen US Amtsinhaber?

Jahrzehntelang sind die USA Opfer palästinensischen und islamischen Terrors gewesen - von den Massakern in Libanon über die Ermordung des US Botschafters in Khartoum auf persönlichen Geheiss des Nobelpreisträgers Arafat (dies spricht doch für den so genannten Nobel Friedenspreis, nicht wahr?) bis zu den New Yorker Türme des 11. Septembers - während die Mindergheiten in der islamischen Welt, nämlich die Christen, die Kurden, die Juden Jahrhundertelang historische Freunde und Verbündete der USA gewesen sind. Diese Verbündete der USA werden nummehr von der jetzigen US Regierung im Wind hängen gelassen und nicht nur ihrem Schicksal überlassen, sondern auch noch genötigt, sich in diesdem Schicksal zu ergeben.

Und heutzutage, - wer ist der Freund, wer der Feind Amerikas? Wenn meine Leser ob dieser Frage perplex sind und keine rasche Antwort finden, verwundert es den Schreiber dieser Zeilen nicht.

Unter einen Präsidenten, welchen die Mehrheit des amerikanischen Volkes zusammen mit seinen Helfershelfern längst wieder in den Abfallkübel der Geschichte entsorgen möchten, ist die Aussenpolitik der USA von ihrem historischen Kurs als Garant von Freiheit und Frieden abgekommen. Und freiheitsliebende Menschen überall bezahlen dafür einen hohen Preis.

Sonntag, 28. März 2010

Unredliche Journalisten

Fakten und Nachrichten werden heutzutage immer mehr durch linientreuen Journalismus verzerrt, entstellt und zurechtgebogen. Linientreue Journalisten sind doch solche, die von den Regierenden vorgeschrieben bekommen, worüber sie berichten und wie sie darüber berichten sollten. Die gibt es doch nur noch in China, auf Kuba, in Nordkorea, Myanmar, und dergleichen? Aber in unserer offenen Informationsgesellschaft ist doch das ein Ding der Unmöglichkeit, würden Otto in Deutschland sowie Urs und Heidi in der Schweiz glauben.

Doch es gibt diese linientreuen, unredlichen Journalisten, und leider im Übermass. Der Unterschied zu denen, die in totalitären Staaten wie die Sowjetunion, der ehemaligen DDR oder das heutige Nordkorea ihr volksverdummendes Handwerk trieben bzw. noch immer treiben, und deren westliche Version ist der, dass letztere keine formelle Regierungs- oder Parteianweisungen sondern eine ideologische - in der Regel eine rote bis tiefrote - politische Linie befolgen.

Eins von unzähligen Beispielen gefällig? Nehmen wir doch die basisdemokratische Schweiz als Beispiel, in denen der öffentlich rechtliche SF DRS, von Steuergeldern prächtig alimentiert, ein quasi Nachrichtenmonopol im audiovisuellen Massenmediensektor besitzt.

Gestern, 27. März 2010 um 19:30, die Hauptnachtrichtensendung des deutschsprachigen Schweizer Fernsehens. Erstes Hauptthema, etwa vier bis fünf Minuten lang breitgetreten, war der Gipfel der sogenannten Arabischen Liga, eine Ansammlung von absoluten Monarchen und mehr oder weniger brutalen Diktatoren, deren Tagung vom lybischen Herrscher präsidiert wurde.

Der Fokus des Berichtes: Scharfe Kritik an Israel. Man ist es sich ja über Jahrzehnte gewohnt, dass arabische Regierungen, deren Bevölkerungen laut einem vor einigen Monaten veröffentlichten UN Bericht an letzter Stelle in Human Development Index stehen, für ihre eigene Probleme gerne den einzigen demokratischen, modernen, analphabetenfreien Staat der Region verantwortlich machen. Und diese Kritik gab das Schweizer Fernsehen gestern kommentarlos weiter. Aber dann hörte und sah man auch den Generalsekretär der UN, der sich diese Kritik zu eigen machte, im Schweizer Fernsehen.

Szenenwechsel. Etwa 30 Minuten später, die Tagesschau der ARD. Der kurze Bericht über den Gipfel der Arabischen Liga kommt als drittes oder viertes Thema - und dann etwa 30 Sekunden lang. Interessant aber der Ausschnitt mit dem UN Generalsekretär, der diesmal mit zwei hoffnungsvollen Sätzen zum Nahost Fiedensprozess in Erscheinung tritt.

Der unredliche Journalismus der Schweizer Berichterstattung wurde in diesem Fall von einer unprofessionellen oder uninformierten Redaktion ergänzt - Amr Musa ist nämlich nicht Präsident (wie es der eingeblendete Text sagte) sondern Generalsekretär der Arabischen Liga.

Die journalistischen Mitarbeiter von SF DRS, und insbesondere solche, welche sich mit politischen und sozialen Themen befassen, gehören bekanntlich in ihrer überwiegenden Mehrzahl zum linken oder sehr linken politischen Spektrum. Dies haben mehrere unabhängige Studien belegt.

Kein Wunder also, dass neben Israel auch Länder wie die USA und Kolumbien Zielscheibe ihres unredlichen Journalismus sind, aber auch innenpolitisch die Animosität gegenüber der Schweizerischen Volkspartei sowie gegenüber den Anliegen der Wirtschaft spürbar vorhanden ist.

Aber auch kein Wunder, dass eine Petition zirkuliert, unterschrieben von vielen Hunderten Schweizer aller Konfessionen, welche das Schweizer Fernsehen auffordert, ihren Korrespondenten André Marti aus Israel abzuziehen. Es ist nämlich seine unausgewogene und tendenziöse Berichterstattung, sowie diejenige von Irene Meyer auf Radio DRS, welche den unredlichen Journalismus typenhaft darstellen.

Und auch kein Wunder, dass in der Schweiz eine breitangelegte Volksinitiative vorbereitet wird, die die Abschaffung der Zwangsgebühren für SF DRS zum Inhalt hat. Ihre Annahme würde dieses Problem fürwahr beim Schopf packen!