Sonntag, 20. Februar 2011
Welches "Arabisches Erwachen"?
Als einer der einflussreichsten Wegbereiter des modernen arabischen Nationalismus gilt der christliche Libanese George Antonius, der in seinem 1938 erschienen Buch Das Arabische Erwachen seine Vision einer besseren Welt für die Region darlegt. Eine seiner Hauptthesen besagt, dass der zunehmende technische Fortschritt und die sich ausweitende säkulare Bildung (dabei setzte er stark auf die Verbreitung der englischen Sprache!) der arabischen Völker Demokratisierung und Toleranz mit sich bringen würde.
Und tatsächlich, der auch durch die Globalisierung ausgelöste technische Fortschritt, gekoppelt mit der zunehmenden Bildung der Bevölkerung - die man eigentlich überall in den von Aufständen betroffenen Staaten (ausser vielleicht in Jemen und Bahrain) feststellen kann - haben das Fass des unter Tyrannen und Despoten erträglichen zum Überlaufen und die sogenannte Volksseele zum Kochen gebracht. Aber welche Chancen hat dabei die Vision des George Antonius - nämlich der Übergang zu toleranten Demokratien - in der gegenwärtigen Realität des zunehmenden Islamismus?
Ägypten, das am weitesten entwickelte Land, mit einer relativ grossen gebildete Mittelschicht und einer gefestigten Zivilisation ohne ethnische Minderheiten (jedoch mit einer substantiellen christlichen Bevölkerung, die letzte noch einigermassen tolerierten in einem muslimischen Staat) kann uns als Beispiel dienen. Und was haben wir denn zum Thema erlebt, beispielweise vorgestern Freitag auf dem mittlerweilen berühmten Tahrir Platz in Kairo?
Da war auf der einen Seite der vom Exil nach Ägypten zurückgekehrte 84 jährige Yusuf al-Qaradawi, ein Weggefährte der ersten Stunde des Sabri al-Banna, dem Gründer des Ikhwan-al-Muslimun, der berüchtigten Islam Brüderschaft. Qaradawi, dem die Einreise in die USA und in Grossbritannien offiziell verwehrt ist, hat unter anderem
das Werk Islam: die zukünftige Zivilisation verfasst, in dem er die Weltherrschaft des Islams vorhersagt und verherrlichtim Al Jazeera Fernsehen, seinem Hausorgan, öffentlich verkündet, dass der Islam im Falle von Israelis das Töten von Frauen und Kindern erlaubedie islamische Todesstrafe für Homosexuelle (von der die Steinigung nur eine Variante darstellt) bestätigtDa war aber auch noch der 30-jährige Wael Ghonim, einer der Gesichter des ägyptischen Umsturzes. Ghonim hat unter anderem
Computerwissenschaften, Finanzen und Marketing in Kairo studiertdas erfolgreichste online Finanzportal der arabischen Welt, nämlich mubasher.info, gegründetvon Dubai aus das Marketing von Google in der Region mitgestaltetYusuf al-Qadarawi sprach auf dem Tahrir Platz vor schätzungsweise zwei Millionen Ägypter, und in seiner Rede war mitnichten von Toleranz und Freiheit, sondern lediglich von islamische Demokratie zu hören (letztere existiert übrigens, in der schiitischen Variante, bereits im Mullah Staat Iran).
Und nun versuchte auch Wael Ghonim, eine ägyptische Flagge in Händen, auf das Rednerpodium zu gelangen, um sich an die Bevölkerung zu wenden. Doch daran wurde er gewaltsam von bewaffneten Schergen - die "Bodyguards" Qaradawis von der Islamischen Brüderschaft - gehindert.
Die letzte Szene dieses life Minidramas zeigt wie sich Wael Ghonim, sein Körper in der ägyptischen Fahne gehüllt, mit gesenktem Kopf vom Rednerpodium des Tahrir Platzes entfernt.
Wenn Qaradawi die Zukunft Ägyptens symbolisieren sollte, wäre Wael Ghonims dem sicheren Tode geweiht.
Freitag, 28. Januar 2011
Barbarei gegen Zivilisation
Es ist nicht überraschend, dass die politisch korrekten Medien die ideologische Herkunft der Täter geflissentlich verschweigen. Für den Chronisten ist es jedoch unverständlich, dass die "medialen Vordenker" unserer Gesellschaft kaum vertiefte Betrachtungen zum Tod der ukrainischen Theater-Regisseurin und Dramatikerin Anna Jablonskaja angestellt haben. Diese lebensfrohe 29-jährige Frau, Mutter eines dreijährigen Tochter, war eine der bedeutendsten Kulturerscheinungen der letzten Jahre, und nicht nur in ihre Heimat, sondern auch in Russland und darüber hinaus. Ihr Tod durch Mörderhand ereilte Sie, als sie unterwegs war, um am Abend des Anschlages in Moskau einen Theaterpreis für ihr Werk in Empfang zu nehmen.
Anna Jablonskajas Tod ist symbolisch für den Zustand unserer Welt. Der Islamismus verkörpert die ungezügelte Barbarei, und wir, die wir allesamt Zielscheibe ein und desselben Gegners sind, sollten uns endlich dagegen stemmen und für unsere Zivilisation kämpfen. Das ist das Mindeste, was wir Anna und den unzähligen Opfern des weltweiten islamistischen Terrors schulden.
Islamisten lieben den Tod, wir hingegen das Leben. Wann wird diese offenkundige (und sogar selbst verkündete) Wahrheit endlich den politisch korrekten Eliten in Europa die Augen und den Verstand öffnen?
Dienstag, 12. Oktober 2010
Die arrogante Fratze des Islamismus
Die von der islamistische Terrororganisation Hisbollah geknechtete Mehrheit des libanesischen Volkes erwartet mit grossem Unbehagen den für morgen angekündigten Besuch des Oberbefehlshabers eben dieser Organisation, kein anderer als der illegitime Präsident des Mullah- Staates Iran. Diejenigen Naiven und politisch Korrekten, die noch immer glauben, der Libanon sei ein souveräner Staat, sollten angesichts der Tatsache, dass der Oberterrorist und Führer der Hisbollah und nicht etwa die libanesische Regierung als offizieller Gastgeber auftritt, endlich ihre rosafarbenen Brillen ablegen und der Wirklichkeit ins Auge schauen.
Dieser Besuch macht nicht nur unmissverständlich klar, dass der Libanon ein Vasallen Gebilde ist ( als dessen Lehnherr nicht mehr der syrische sondern eben der iranische Diktator auftritt), sondern auch dass der feige Mord an den letzten handlungsfähigen Regierungschef des Zedernstaates - für den laut allen Indizien aus der Internationalen Untersuchungskommission Hisbollah und ihr Auftraggeber Syrien verantwortlich zeichnen - wahrscheinlich keine strafrechtliche oder politische Konsequenzen haben wird. Unter dem Schutz des Mullah Staates wähnen sich eben kleine sowie grosse Mörder ausserhalb der zivilisierten Normen der aufgeklärten Menschheit und erfreuen sich - zumindest zeitweise - einer gewissen Immunität. Aber auch Saddam wurde gefasst, vor Gericht gestellt, und hingerichtet...
Ob der schlampig gekleidete, ungepflegte Zwerg es wie angekündigt wagt, zur Grenze mit Israel vorzudringen und dort mit Steinen auf Juden zu werfen? Da im Gegensatz zu den jungen Iranern sowie den christlichen und sunnitischen Libanesen die Juden Israels sich wehren können und werden, könnte ihm dort eine Überraschung erwarten...
Weiter nördlich, in der AKP Türkei, sollte der weltberühmte serbische Regisseur Emir Kosturica am Filmfestival von Antalya auftreten. Wütende Proteste ob seine angeblich unkritischen Haltung zu serbische Übergriffe während des Bosnienkrieges - angeführt vom türkischen AKP "Kulturminister" selbst - sowie Ausschreitungen und sogar Morddrohungen zwangen Kosturica, selbst ein Moslem, Hals über Kopf abzureisen, nicht jedoch ohne seine "Gastgeber" an den Völkermord an die Armenier zu erinnern.
In Holland soll gerade die Redefreiheit eingeschränkt werden, indem man den Politiker Geert Wilders wegen anti-islamische "Blasphemie" den Prozess macht. Islamistische Kräfte und ihre politisch korrekten Verbündeten haben dies durch ein rückwirkendes Gesetz ermöglicht.
Und in Deutschland ist jetzt - wie bereits der vormalige Bundesbank Direktor - der bayerische Ministerpräsident am Pranger der Islamisten und ihre deutsche pseudointellektuellen Helfershelfer gestellt worden, weil auch er es gewagt hat, einige Wahrheiten zur Islamisierung Deutschlands und Europas auszusprechen.
Die arrogante Fratze des Islamismus wird nirgendwo besser verkörpert als in der sogenannten Organisation der Islamischen Konferenz, die 57 (!) islamische Länder vereint. Ihr erklärtes Ziel, welches sie in der UN und ihre Unterorganisationen, bei der EU, und in praktisch alle freiheitlichen Staaten verfolgt, ist die freie Diskussion über den Islam und der Integration von Moslems in der liberalen Welt zu kriminalisieren und damit im Keime zu ersticken.
Wollen sich freie Menschen weiterhin damit abfinden?
Freitag, 8. Oktober 2010
Die moralische Klarheit der Mutigen
Nicht nur ist der begnadete Schriftsteller Vargas Llosa ein unermüdlicher Kämpfer gegen Korruption und Diktatur in Lateinamerika, sondern er gehört zur Minderheit der zeitgenössischen Intellektuellen, die stolz darauf sind, weltweit für Freiheit und Demokratie einzustehen und sich gegen den Zeitgeist des Hasses auf die jüdisch-christlichen Werte, der verirrten Mitläufer und die unwissenden und nichts begreifenden linkslastigen Helfershelfer des Bösen zu stemmen.
Eine kurze Betrachtungen von Freund und Feind dieses mutigen Mannes positioniert ihn augenblicklich in der zeitgenössischen intellektuellen, politischen und moralischen Landschaft.
Gehasst von Fidel Castro und seinen Popanz Hugo Chavez (der vor nicht allzu lange Zeit anregte, seine Bücher in Venezuela zu verbieten), wurde sein ansonsten weltbekanntes Werk im Iran, in Myanmar, und in weiten Teilen der muslimischen Welt weder übersetzt noch verlegt.
Ein Verfechter der Ideale der liberalen Demokratien dieser Welt, scheut Vargas Llosa sich nicht, seine Sympathie für die Vereinigten Staaten offen zu verkünden. Und er besteht mit Bravour den Litmus Test des politisch Unkorrekten - die Haltung zu Israel. Bezeichnend dafür ist seine Aussage anlässlich seines Besuches im belagerten jüdischen Staat anfangs Juni dieses Jahres, wenige Tage nach dem durch die Flottille des Hasses provozierten Zwischenfall. Auf die Frage, ob er sich manchmal schäme, ein Freund Israels zu sein, antwortete er: „Ich habe mich niemals geschämt. Wenn ich mich schämen würde, wäre ich nicht hier. Ich bin ein Freund, ein sehr ernsthafter Freund. Ich betrachte mich als Freund Israels, der ein sicheres Israel sehen möchte..."
In dieser hispanisch-lateinamerikanischen Welt, in der Vargas Llosa sprachlich und kulturell angesiedelt ist, bewegt sich auch José Maria Aznar, womöglich der beste Regierungschef, den Spanien seit dem Ende der Diktatur gehabt hat, und Vater des spanischen Wirtschaftsaufschwungs (welcher durch seinen inkompetenten Nachfolger "Bambi" Zapatero und seine Genossen leider wieder zunichte gemacht werden könnte).
Angesichts der durch islamistischen Hasspropagandisten und ihre linkslastigen europäischen Helfer angestachelten beispiellosen Verfemung des jüdischen Staates hat José Maria Aznar - begleitet unter anderen vom ehemaligen peruanischen Präsidenten Alejandro Toledo, der tschechischen Ikone Vaclav Havel, und den ehemaligen US Botschafter bei der UNO John Bolton, um nur einige zu nennen - vor nicht mehr als sechs Wochen die Friends of Israel Initiative ins Leben gerufen. Diese ist mittlerweile auf mehr als 10'000 Mitglieder angewachsen und ihre Gründung wurde durch eine einstimmige Unterstützungs-Resolution des US Kongresses gewürdigt.
Bereits im ersten Buch des Alten Testamentes - in der die Erschaffung der Welt behandelt wird - wird in der Geschichte des Unterganges von Sodom gesagt, dass es nur wenige Gerechte braucht, um die Welt zu retten. Solange Menschen wie Mario Vargas Llosa und José Maria Aznar ihre Stimme erheben, gibt es Hoffnung für unsere eigene geschundene Welt.
Freitag, 20. August 2010
Islamische "Solidarität"
Die Regierung des gescheiterten Staates Pakistans ist offenbar nicht nur vollkommen hilflos, sondern es ist den reichen und korrupten Eliten des Landes - vom Präsidenten über die Offizierskaste bis zu den Grossgrundbesitzern - gleichgültig, ob und wie ihre Landsleute leben oder eben sterben.
Nunmehr wird von einer Regierung, welche genügend Mitteln für die Produktion und Lagerung von Atomwaffen und für die Destabilisierung ihres Nachbarn Indien durch Unterstützung von Terrorgruppen zur Verfügung hat, und ihre Bevölkerung seit Entstehung ihres künstlichen Gebildes immer unterdrückt und ignoriert hat, an die ganze Welt um Hilfe appelliert. Und blauäugige "Gutmenschen" sowie linkslästige Medien und Politiker - wie z.B. in der Schweiz die unselige Aussenministerin und die mit Gebühren der Steuerzahler alimentierten rote Staatsfernsehen und Radio - stossen unaufhörlich ins gleiche Horn.
Das vorläufige Ergebnis (eine Tendenz, die sicherlich anhalten wird): Regierungen und Völker der westliche Welt - allen voran die der USA - steuern den Löwenanteil der Hilfsgelder bei. Selbst die Bevölkerungen Deutschlands und der Schweiz spenden mehr als die unermesslich reiche königliche Sippe Saudi Arabiens mit seinen 5'000 Millionären bzw. Milliardären - hier werden offenbar lieber Gelder in die Verbreitung wahabistische Madrassas (Koranschulen) investiert, welche weltweit eine Brutstätte islamischer Terroristen darstellen. Das Fazit: die christliche Welt bringt das Spendenaufkommen bei, und die Eigenmitteln islamistischer Staaten wie Pakistan und andere fliessen in Aufrüstung, sowie Hass- und Terrorverbreitung.
Paradebeispiel für die islamische (und auch arabische) "Solidarität" sind jedoch die Palästinenser. Wenigen ist bekannt, dass sich die arabische Staaten weigern, für die speziell geschaffene UN Hilfsorganisation UNWRA (alle anderen Flüchtlinge des Erdballs zusammen müssen sich mit dem Hochkommissariat für Flüchtlinge zufriedengeben) zu zahlen, die dann eben seit beinahe 60 Jahren von der übrigen Welt finanziert wird.
Und in diesen Tagen zwei Meldungen, die nur noch naive oder schlecht informierte Beobachter aufhorchen lassen sollten:
• Der Libanon, welcher seit beinahe 60 Jahren den ursprünglich etwa 60'000 Flüchtlingen des arabischen Aggressionskrieges von 1948 gegen die Unabhängigkeit Israels in Lagern pferchte und ihnen jegliche Menschenrechte inklusiver der Rechte auf Arbeit, auf Land- und Hauseigentum, sowie auf freie Wahl des Wohnsitzes absprach, hat nunmehr beschlossen, diesen Menschen die Möglichkeit zu geben, einfachste Arbeiten zu verrichten. Dank der Wohltätigkeit der nicht-muslimischen Welt haben sich diese "Erbflüchtlinge" mittlerweile in der dritten oder gar vierten Generation auf 400'000 oft gebildete Menschen vermehrt - sicherlich jubeln sie vor Freunde, sich endlich als Erntehelfer oder Strassenreiniger verdingen zu können...
• Höchste Repräsentanten der Palästinensischen Autonomiebehörde haben sich öffentlich darüber beschwert, dass finanzielle Hilfezusagen aus der arabisch-muslimischen Welt nicht eintreffen. Dabei pfeifen es seit Jahrzehnten die Spatzen aus allen Dächern, dass die tatsächliche finanzielle Unterstützung der Palästinenser eigentlich von den USA und vom jüdischen Staat stammt, während aus dem arabisch-muslimischen Raum im besten Fall heisse Luft, im schlimmsten Fall Waffen und Terroranleitungen kommen.
Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass den armen Opfern von Naturkatastrophen geholfen wird. Es sollte jedoch genauso selbstverständlich sein, dass man dabei menschenverachtende und korrupte Regierungs- und Staatstrukturen nicht nur beiseiteschieben und entmachten, sondern ihnen auch die "aggressiven Zahne" ziehen sollte. Im Falle des kleinen, geschundenen und hilflosen Haitis ist dies weitgehend geschehen - aber die politische Korrektheit verbietet es offenbar beim muslimischen Pakistan, obwohl doch beide gescheiterte Staaten darstellen.
Aber bestürzend - und eigentlich beschämend - ist es, dass die aufgeklarte Welt die lautstark verkündigte islamische "Solidarität" einer Gemeinschaft von 1,5 Milliarden Menschen und über 50 Staaten (!) - insbesondere aber nicht nur von den reichen Ländern Nahosts - nicht endlich lautstark einfordert. Oder gilt diese "Solidarität" nur für gewalttätige Ausschreitungen gegen Karikaturen Mohameds, oder für Hasstiraden auf Staaten wie Frankreich oder die Schweiz, wenn es um Burqas oder Minarette geht?
Karl Marx war der Überzeugung, dass der Kapitalismus sich irgendwann selbst sein eigenes Grab schaufeln würde. Dies ist bekanntlich nicht geschehen. Jedoch scheint diese Vorhersage auf die liberalen Demokratien dieser Welt zuzutreffen, die munter dabei sind, ihr eigenes Begräbnis durch den vorrückenden Islamismus vorzubereiten.
Freitag, 30. Juli 2010
Der unaufhaltsame Vormarsch der Islamisten
Der Terror-Ministaat Hamastan im Gazastreifen blüht nunmehr vor allen Augen auf.
Die Führer der Terrororganisation Hamas brüsten sich öffentlich damit, hunderte von gegen Israel einsatzbereiten Raketen zu besitzen. Man verkündet zudem lautstark, so viele Schmugglertunnels für schwere Waffen zur Verfügung zu haben, dass Ägypten, selbst wenn es dies ernsthaft wollte, nicht in der Lage sei, diese zu unterbinden. Die öffentlichen Auftritten des sogenannten Regierungschefs und seiner Clique werden immer zahlreicher.
Aber vor allem wird die konsequente Islamisierung vorangetrieben. Der Schleierzwang für Frauen ist gesetzlich vorgeschrieben. Das Curriculum des öffentlichen Schulwesens richtet sich nach den strengsten islamischen, andersdenkende verachtenden, Normen. Die Medien haben sich nach den Geboten des Korans zu richten und wurden politisch gleichgeschaltet. Die Mehrzahl der Kinos und Bars sind geschlossen worden, der Verkauf von Alkohol ist unter schweren Strafen verboten.
Jetzt spielt sogar Hamas öffentlich mit dem Gedanken, eine "Militärpflicht" einzuführen und eine Massenarmee aufzustellen.
Die vollständige Islamisierung und Mobilisierung Hamastans bildet erklärtermassen eine erste Phase in den Plänen der Hamas, Israel auszulöschen und im gesamten ehemaligen britischen Mandatsgebiet einen islamischen Gottesstaat zu errichten.
Und was sagt die "international Gemeinschaft", was sagen die liberalen Demokratien zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung durch die islamistischen Herrscher des Gazastreifens? Sie schweigen.
Sie schweigen auch zur Situation im Libanon - zur Drohung der Terrororganisation Hisbollah, noch einmal einen Bürgerkrieg auszulösen, falls die internationale Untersuchungskommission zum Mord an den damaligen Ministerpräsidenten Rafik Hariri wie erwartet die Hisbollah als Täterin (wahrscheinlich im Auftrag des syrischen Diktators) benennt und anklagt.
Das Schweigen und die falsch verstandene "Toleranz" der demokratischen Welt wirkt sich zum Vorteil der Islamisten aus. Von Pakistan über Jemen bis Mauretanien - um nur einige aktuelle Beispiele zu nennen - breitet sich der mörderische Islamismus unter den Augen einer westlichen Zivilisation aus, die ihre eigene Identität und damit ihren Widerstandswillen nicht mehr findet.
Die Islamisten jedoch wissen sehr wohl, wer sie sind, und was sie zerstören wollen.
