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Freitag, 14. Oktober 2011

Und wo bleibt die Empörung?

.Man hat sich gezwungenermassen längst daran gewöhnt, dass ein Grossteil der Welt schweigt wenn die Opfer von Gräueltaten Juden sind. In dieser Hinsicht hat sich seit dem zweiten Weltkrieg wenig geändert - das war nämlich so, als die Verbrecher europäische Nazis und ihre Bündnisgenossen waren (darunter notabene auch nicht wenige muslimische "Persönlichkeiten"), und das ist auch heutzutage so, wenn die Täter Muslime sind.

Die Welt hat sich offenbar auch daran gewöhnt, dass der muslimisch-arabische Raum "judenrein" gemacht wurde und so bleiben soll - ausdrücklich auch nach einem sogenannten "Friedensabkommen" mit dem Staat Israel.

Jedoch sollten uns die schrecklichen Ereignisse der letzten Monaten in Ägypten, wo sich über die koptische Minderheit einer Welle von Anschlägen und Gewalt seitens islamistisch aufgewiegelte Mobs ergiesst, ins Gedächtnis rufen, dass Christen in Nahost und weltweit von Muslime systematisch verfolgt und ermordet werden.

Vor einigen Tagen wurden bekanntermassen dutzende von Christen, die in Kairo gegen muslimische Brandanschläge auf ihre Kirchen friedlich demonstrierten, brutal niedergemetzelt. Darüber haben die Medien zumindest berichtet, auch wenn viele davon dies auf politisch korrekter Weise zu verniedlichen suchten.

Wem ist es aber bewusst, dass muslimischer Verfolgung seit 2003 zur Flucht von über 600'000 (jawohl, liebe Leser, sie haben die Zahl richtig gesehen!) Christen aus dem Irak geführt hat?

Wie viele Menschen wissen, dass Bethlehem bis 1994 unter der ach so grausamen israelischen Besatzung zu 75% christlich war - und seit der Herrschaft der sogenannten palästinensischen Autonomiebehörde zwei Drittel dieser Christen aus der Stadt - und der Westbank - geflohen sind? Wird darüber berichtet, wie grausam die Terrororganisation Hamas in Gaza mit den verbliebenen kümmerlichen 3'000 Christen dort umgeht?

Als die Kolonialmacht Frankreich in 1946 den Libanon verliesst, gab es dort eine christliche (maronitische) Bevölkerungsmehrheit. Heutzutage sind nur noch weniger als 30% der libanesischen Bevölkerung Christen.


In der Türkei lebten noch 1920 etwa zwei Millionen Christen - heutzutage etwa 100'000.
Vor fünfzig Jahren waren in Jordanien etwa 18% der Bevölkerung Christen, und heute gerade noch 2%.

In Pakistan, den Norden Nigerias, Indonesien, den Philippinen sind Christen immer wieder Opfer islamischer Gewaltexzesse. In Saudi Arabien dürfen Christen - sofern es überhaupt welche gibt - ihre Religion überhaupt nicht ausüben.

Wo bleibt die Empörung? Wo sind die Stimmen der christlichen Kirchen (mit der löblichen Ausnahme der evangelikalen Protestanten)? Erhebt etwa der Papst seinen Zeigefinger? Und die Gutmenschen - darunter die Linke in Deutschland, die Grünen in der Schweiz, die vielen linken Pseudointellektuellen, die sonst so gerne ihre Ergüsse gegen unserer Wirtschaftsordnung, Lebensweise und Werte in den Printmedien, über den Äther, und auf beinahe alle Fernseh- und Radiokanäle verbreiten?
  
Pastor Martin Niemöllers (leicht abgewandelte, doch sinngemäss korrekt wiedergegebene Worte) zu den Ereignissen in Hitlerdeutschland kommen mir in den Sinn
Zuerst holten Sie die Juden,
Ich schwieg, denn ich war kein Jude
Dann holten sie die Christen in der Ferne
Ich schwieg, denn ich lebte nicht dort
Schliesslich kamen sie hierher, um mich zu holen
Und da war keiner mehr, der für mich hätte sprechen können 


 Die  herrschende europäische Politik der Beschwichtigung, des "Appeasements", gegenüber den Islamofaschismus und seine politischen Ableger könnte in einer genau so schrecklichen Katastrophe münden, wie es die Version der 1930'er in Hinblick auf den Nazismus tat. Empörung tut Not.

Donnerstag, 4. August 2011

Küss die Hand, Frau Baronin...


Catherine Margaret Ashton, von Gnaden des linken Flügels der Labour Party geschmückt mit dem dazumal neuerschaffenen Titel Baronin Ashton von Upholland, ist seit 2009 die sogenannte Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Aussen und Sicherheitspolitik. 





Von ihren vielen "Verehrern" in der UK liebevoll Pro-Pali Calamity Cathy genannt (lose übersetzt als Katastrophen Käthe, die Palästinenserfreundin), besteht ihre besondere Befähigung für ihren Posten darin, keiner Sprache ausser Englisch mächtig zu sein, sowie bis zu ihrer Ernennung niemals im Bereich der Aussen- oder Sicherheitspolitik auch nur im Entferntesten hinein geschnuppert zu haben.

Dafür war sie als junge Agitatorin im Vorstand der britischen anti-Atom Bewegung Campaign for Nuclear Disarmament, eine dankbare Empfängerin von sowjetischen KGB Geldern, tätig. Nichts Neues in der Familie übrigens, denn seit langem wird darüber spekuliert, dass ihr Ehemann - ein zeitweilig der KP nahestehender Journalist österreichischer Abstammung - jahrelang im Solde des sowjetischen KGB und seiner russischen Nachfolgeorganisation FSB gewesen sein soll.

Weshalb hat denn die Baronin, unter anderem für ihre völlige Farblosigkeit vielerorts belächelt, die Aufmerksamkeit dieses Chronisten auf sich gezogen? Für nichts weniger als ihr offenkundig von keinerlei Gefühle für Recht und Unrecht sowie die wahren Werte Europas geleitetes Verhalten gegenüber dem sogenannten arabischen Frühling im Allgemeinen sowie Israel im Spezifischen.

So forderte sie beispielweise bereits wenige Tage nach dem Umsturz in Ägypten, dass die Moslembruderschaft in die Regierungsverantwortung mit einbezogen werden müssen. Kaum von historischen und politischen Kenntnissen getrübt, hat die studierte Soziologin entweder offenbar noch nie vom Prinzip der totalitären Parteien und Bewegungen one man - one vote - one time gehört oder hätte vielleicht nichts dagegen, selbst unter der grünen Flagge des Propheten und seine Sharia Gesetze zu leben.



Den Vogel abgeschossen hat die Hohe Vertreterin jedoch vor wenigen Tagen als sie inmitten der Massaker in Syrien, des Bürgerkrieges in Libyen, der Unruhen in Jemen, Marokko, Bahrein, Jordanien und Sudan, sowie der von Muslimen verursachen Massenhungersnot in Ostafrika, nichts Eiligeres zu tun hatte, als Israel mit allem Nachdruck und in aller Schärfe aufzufordern, den Tod von zwei Palästinensern welche israelische Soldaten angegriffen hatten, zu untersuchen und die Schuldigen zu bestrafen - einen Tag nachdem die israelischen Behörden aus eigenem Antrieb eine Untersuchung eingeleitet hatten.

Brüsten kann sich diese Sancha Panza der Weltgeschichte wenigstens damit, dass sie vor einigen Jahren von den Lesben-Schwulen-Bi- und Transsexuellen Organisation Stonewall zur britischen Politikerin des Jahres gekürt wurde.

Freitag, 8. Juli 2011

Willkommen in die Freiheit, Republik Südsudan!


Der morgige Unabhängigkeitstag der neueste afrikanischen Nation - ob unter den Namen Südsudan, die Republik des Nils, oder Kush wird sich noch zeigen - ist ein Freundentag nicht nur für das betroffene Volk, sondern für alle Menschen auf dieser Welt, die sich gegen das gewaltsame weltweite Vordringen des militanten Islams zur Wehr setzen.

Es grenzt an ein Wunder, dass gerade im Land des als Kriegsverbrecher steckbrieflich gesuchten Massenmörders von Darfur, Omar al Bashir, sich die lang ersehnte Abspaltung der christlichen Bevölkerung von deren muslimischen Herrschern und Peinigern nach einen jahrzehntelangen, blutigen Krieg endlich vollziehen kann.

In einer Zeit, in der der militante Islam Christen in Nigerien und Ägypten abschlachtet und Buddhisten in Südthailand zu vertreiben sucht; in der die Sharia in Grossbritannien auf den Vormarsch ist; in der gewalttätige nordafrikanische Muslime ganze städtische Vierteln in Frankreich, Holland und Schweden praktisch beherrschen und dort ungeniert und beinahe ungestört Hatz auf religiöse Juden machen können; in der von Iran geführten und bezahlten südamerkanische Konvertiten Antisemitismus verbreiten; in der in den USA selbst aufrechte Amerikaner gegen zunehmende - die Freiheit und den Liberalismus bedrohende - islamistische Tendenzen aufstehen müssen (und es glücklicherweise auch tun), bedeutet die Entstehung der neuen Republik in Afrika ein nicht zu unterschätzendes symbolisches Ereignis.

Für Afrika selbst, wo sich auf kontinentale Ebene Christen den gewalttätig vorrückenden Islam ausgesetzt sind - so zum Beispiel ist der noch immer stattfindende Bürgerkrieg in der einst musterhaften Elfenbeinküste nichts anderes - ist die Geburt des neuen Staates vergleichbar mit Karl Martells Sieg bei Poitiers im Jahre 732 gegen die aus Spanien einfallenden Muslime, bei der der maurische Anführer Abd el Rahman fiel, oder der Schlacht am Kahlenberg 1683 bei Wien, in der Prinz Eugen und der polnische König  die anrückenden türkischen Heerscharen besiegten. Beide Ereignisse bewahrten das westliche Abendland bekanntermassen viele Jahrhundete lang vor dem islamischen Joch.

Eben diese Gefahr bedroht uns erneut. Die Entstehung der Republik Südsudan sollte als Fanal für alle vom Islam bedrohten Menschen dienen, sich endlich tatkräftig zur Wehr zu setzen.Es ist nicht nur notwendig dem expansionistischen Islam mit seiner Sharia, seiner Unterdrückung der Frauen, der Schwulen und Lesben, der Andersdenkenden, der Christen und der Juden, Einhalt zu gebieten - die Menschen Südsudans zeigen uns auf, dass es auch möglich ist.

Mittwoch, 13. April 2011

Befreit die Muslimas!


Nunmehr ist in Frankreich als erster europäischen Staat ein Verhüllungsgesetz, welches unter anderem das öffentliche Tragen der Burka und des Niqab, unter denen sich muslimische Frauen verstecken müssen, unter Strafe verbietet, in Kraft getreten.

Und prompt mehren sich nicht nur die Stimmen wutentbrannt drohender Islamisten, sondern auch diejenigen der politisch korrekten Gutmenschen, welche den angeblichen Angriff auf die Religionsfreiheit und sogar auf die Menschenrechte bedauern und verdammen.

Obwohl nicht das Thema dieser Zeilen, gestatte mir der Leser einen kleinen Exkurs zur Religionsfreiheit, so wie diese von fundamentalen Islam und den gegenwärtigen Islamisten verstanden werden - keine Kreuze, keine Kirchen, keine Synagogen, möglichst keine Christen und sicherlich keine Juden in der Welt des Islam. So sind beispielsweise in Saudi Arabien die Einfuhr von Bibeln sowie das öffentliche Tragen von Kreuzen an der Halskette (egal welcher Grösse) strengstens verboten. Das Christen aktiv verfolgt und ermordet werden, so in Ägypten, in der AKP Türkei, in Pakistan und vielerorts mehr bedarf nicht der Erwähnung - und Juden sind aus praktisch allen muslimischen Ländern sowieso längstens vertrieben worden.

Es geht hier nicht um Religionsfreiheit, sehr wohl aber um Menschenrechte - nämlich die der Muslima, der muslimischen Frau, auf deren Unterdrückung das Herrschaftssystem des Islam basiert. So in berühmt berüchtigten Koran Abschnitt Tabari IX:113
Allah permits you to shut them in separate rooms and to beat them, but not severely. If they abstain, they have the right to food and clothing. Treat women well for they are like domestic animals and they possess nothing themselves. Allah has made the enjoyment of their bodies lawful in his Qur'an
.

Das Verhüllungsgebot, oder besser gesagt das Gebot des Mannes, die muslimische Frau zu verhüllen, um sie einerseits ihrer Identität und ihrer Selbstachtung zu berauben und anderseits seine Machtvollkommenheit über sie, sein Besitz, vor aller Welt zu demonstrieren, ist eine Konsequenz daraus.


Über viele Jahrhunderte sind die Folgen davon nicht nur Ausbeutung und Unterdrückung dieser wehr- und hilflosen Frauen, sondern auch Entrechtung und Grausamkeiten ohne Ende gewesen.



Für freiheitsliebende Völker, die sich heutzutage gegen den systematischen Angriff des politisch fundamentalistischen Islams wehren müssen, gäbe es eigentlich beinahe nichts Dringlicheres, als den Muslimas zu helfen, ihre Freiheit und ihre Würde zu erobern. Tun diese das, bricht nämlich die Welt des fundamentalen Islams in sich zusammen.



Bravo, Frankreich, für den ersten mutigen Schritt zur Ausweitung der Menschrechte auf die jahrhundertelang unterdrückte muslimische Frau!

Montag, 11. April 2011

Gazwa al Zanadik !

In Zeiten des Aufruhrs in weiten Teilen der arabischen Welt lohnt es sich für den politisch interessierten Beobachter einige arabische Begriffe zu lernen, die in vielen der durch Unruhen heimgesuchten Ländern ständig an Popularität gewinnen. Denn plötzlich könnten sie in aller Munde sein...

Zentral in diesem sich noch anzueignenden Wortschatz scheint dem Chronisten der islamistische Schlachtruf gazwa al-zanadik! zu sein - wortwörtlich Eroberung durch Wahlen.


Das ist das altbekannte Prinzip des politischen Islam für solche Fälle, in denen seine Machtergreifung sich vorerst nicht durch nackte Waffengewalt vollziehen lässt. Bekannte Beispiele dafür liefern der Iran mit seiner seit 1979 durch das Terrorregime der Mullahs unterdrückten Bevölkerung sowie der Gaza Streifen unter der unmenschlichen Herrschaft des iranischen Ablegers Hamas.



Drohende Opfer der Strategie des gazwa al-zanadik sind das geschundene Libanon unter der Fuchtel der Hisbollah (wortwörtlich die Partei Gottes - und wer glaubt denn ernsthaft daran, dass der Allmächtige sich um ein paar Stimmzettel mehr oder weniger scheren würde...)

; das durch die Islamische Aktionsfront bedrohte Jordanien; das immer wieder in durch die von der FIS verursachten gewalttätigen Auseinandersetzungen stehende Algerien; sowie Tunesien durch seine immer unverhohlener agierenden Islamische Erneuerungsbewegung. Der grosse Preis jedoch ist Ägypten, wo scheinbar nur noch die Armee im Stande sein wird, den Ikhwan al-Muslimun, die islamische Brüderschaft, von der Machtergreifung fernzuhalten.



Gazwa al zanadik - einfach ausgedrückt "ein Bürger, eine Stimme, einmal". Soll das die Zukunft des arabischen Erwachens sein?

Freitag, 4. März 2011

Freiheit vielleicht - aber sicherlich nicht für Frauen!

Während die politisch korrekten Medien und halbgebildeten selbsternannten Eliten in der freien Welt sich regelrecht über die sich abspielenden Ereignisse im arabischen-muslimischen Raum vor Freude überschlagen, starrt die Hälfte der betroffenen Bevölkerung auf die sich abzeichnende islamistisch geprägte Neuordnung ihrer Gesellschaften wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange.

Als Beispiel mag wohl Ägypten dienen, ein seit langem halbwegs säkulares Land mit einer breiten Schicht von - zwar armen, aber gebildeten - Angehörigen der Mittelklasse, und dies nirgendwo im grösseren Ausmasse als in der 20 Millionen Stadt Kairo.

Nicht lange vor dem Fall des vorherigen Regimes wurde in Kairo der Film 678 produziert, der sich mit den praktisch öffentlichen sexuellen und verbalen Erniedrigungen befasst, denen die ägyptische Frau tagtäglich ausgesetzt ist. Als Beispiel dient die Pendlerfahrt mit der Buslinie 678, die dem Werk seinen Namen gibt. Frauenrechtlerin in aller Welt - und natürlich auch alle zivilisierten Menschen, denen die Unterdrückung der Frau zuwider ist - begrüssten den kulturellen Tabubruch. Der Film wurde sogar an einen Festival in Dubai prämiert.

Und was passierte in Kairo an einen der ersten Tage der Revolte mitten auf dem Tahrir Platz? Die in den USA berühmte Reporterin und Auslandschef des Fernsehsenders NBC Lara Logan wurde von etwa zwei Dutzend "Revolutionäre" sexuell gegrapscht, wahrscheinlich auch vergewaltigt und wüst beschimpft und beleidigt. Nur der Einsatz von einer halben Kompanie Soldaten vermochte sie zu befreien.

Und was skandierte die Meute rund um die westliche Blondine Lara Logan und ihre Peiniger? Nichts anderes als "Tötet die Hure!". Dies in Ägypten, angeblich der menschlich am weitesten Entwickelten unter den muslimischen Staaten der Region.

Es lohnt sich daher, den satirischen Videoclip
http://www.youtube.com/watch?v=id-iU8_APNY&feature=channel
zu betrachten und über seine Botschaft
"islamische Demokratie vielleicht, aber nicht für Frauen, nicht für Christen, und sicherlich nicht für Juden"
nachzudenken.

Freitag, 25. Februar 2011

Das zaghafte Lamento der Heuchler

Seit dem 17. Februar - also über eine Woche lang - hat Bruder Revolutionsführer Muammar bereits mehr als 3'000 seiner lybischen Landsleute niedermetzeln lassen. Jetzt erst erwacht die politisch korrekte Welt aus ihrem hypnotischen Schlaf, macht sich Sorgen wegen der vermutlich zu erwartenden Welle nordafrikanischer Flüchtlinge, und fordert Sanktionen gegen den "tollwütigen Hund des nahen Ostens" (Originalzitat Ronald Reagans, Gott habe ihn selig) und seiner nicht minder bestialischen Familie.


Ein wenig anders, offenbar, als nach der israelischen Verteidigungsaktion auf der Mavi Marmara, bei der der Tod von neun gewalttätige Terroranhängern binnen Stunden sowohl die politisch korrekten Eliten zur beinahe unkontrollierten Wutausfällen und Hasstiraden gegen den jüdischen Staat führten wie auch alle nur möglichen UN und andere internationale Gremien mobilisierte.

Der Ruf nach Sanktionen gegen den Schlächter und seiner Familie nimmt erst jetzt Formen an - so zum Beispiel wird die Aussetzung der Mitgliedschaft Libyens im absonderlichen UN Menschenrechtsrat gefordert, nicht nur von einem US Präsidenten, dem der raue Wind der Unfähigkeit und des amateurhaften Agierens sowohl zu Hause wie weltweit heftig ins Gesicht bläst, sondern auch von der unseligen Frau Aussenministerin der ehrwürdigen helvetischen Demokratie, die gerade für die Errichtung und auch die Zusammensetzung dieses "Unmenschenrechtsrates" ein Gutteil der Verantwortung trägt. Schamlosigkeit heisst eben Micheline, das wissen ihre EDA Leibeigene wohl am besten...

Angesichts des Ausmasses der Brutalität können die Linken, die Naiven und die sogenannten Gutmenschen dieser Welt kaum anders, als davon Notiz nehmen. Haben diese jedoch viele Worte verloren, als der Autor des Grünen Buches (übrigens, auch das weitgehend ein copy-paste Produkt) die Diskothek La Belle in Berlin bomben liess (ja doch, hinterher, als Protest gegen die USA, die als Reaktion darauf ein paar Bomben auf die Zelte des Muammar regnen liessen), als er nachweislich den Absturz eines Passagierflugzeuges mit hunderte Passagiere verursachte, als sein "Vorzeigesohn" Seif al-Islam in Wien vor Jahren eine junge Ukrainerin ermordete, oder noch vor einigen Tagen, als in den ersten Tage des gegenwärtigen Aufstandes zehn Ägypter kaltblütig getötet und unzählige gefoltert wurden, weil das Regime Ägypten für die eigentlich längst fällige Revolte verantwortlich macht?

Übrigens, auch die Nachricht, dass NATO Truppen wahrscheinlich für den Tod von 62 afghanische Zivilisten auf einen Schlag verantwortlich sind, schlägt nicht nur keine Wellen, sondern wird von den politisch korrekten Medien beinahe versteckt.

Und wann wird das Lamento der Heuchler wohl entschiedener werden? Natürlich erst dann, wenn Muslime nicht von anderen Muslimen oder von Christen, sondern unverschämterweise von sich verteidigenden Juden getötet werden sollten.

Sonntag, 20. Februar 2011

Welches "Arabisches Erwachen"?

Es gibt wohl kaum Menschen guten Willens ausserhalb des arabisch-muslimischen Raumes, die nicht dafür wären, blutrünstige Tyranneien wie die im Iran der Mullahs, im Syrien der Alawiten oder im Libyen des Gaddafi Klans und sogar mildere Diktaturen wie die im Ägypten Mubaraks, im Tunesien Ben Alis, im Jordanien der fremde Haschemiten oder im Saudi Arabien der extremen islamistischen Wahabis zu beenden.

Als einer der einflussreichsten Wegbereiter des modernen arabischen Nationalismus gilt der christliche Libanese George Antonius, der in seinem 1938 erschienen Buch Das Arabische Erwachen seine Vision einer besseren Welt für die Region darlegt. Eine seiner Hauptthesen besagt, dass der zunehmende technische Fortschritt und die sich ausweitende säkulare Bildung (dabei setzte er stark auf die Verbreitung der englischen Sprache!) der arabischen Völker Demokratisierung und Toleranz mit sich bringen würde.

Und tatsächlich, der auch durch die Globalisierung ausgelöste technische Fortschritt, gekoppelt mit der zunehmenden Bildung der Bevölkerung - die man eigentlich überall in den von Aufständen betroffenen Staaten (ausser vielleicht in Jemen und Bahrain) feststellen kann - haben das Fass des unter Tyrannen und Despoten erträglichen zum Überlaufen und die sogenannte Volksseele zum Kochen gebracht. Aber welche Chancen hat dabei die Vision des George Antonius - nämlich der Übergang zu toleranten Demokratien - in der gegenwärtigen Realität des zunehmenden Islamismus?


Ägypten, das am weitesten entwickelte Land, mit einer relativ grossen gebildete Mittelschicht und einer gefestigten Zivilisation ohne ethnische Minderheiten (jedoch mit einer substantiellen christlichen Bevölkerung, die letzte noch einigermassen tolerierten in einem muslimischen Staat) kann uns als Beispiel dienen. Und was haben wir denn zum Thema erlebt, beispielweise vorgestern Freitag auf dem mittlerweilen berühmten Tahrir Platz in Kairo?

Da war auf der einen Seite der vom Exil nach Ägypten zurückgekehrte 84 jährige Yusuf al-Qaradawi, ein Weggefährte der ersten Stunde des Sabri al-Banna, dem Gründer des Ikhwan-al-Muslimun, der berüchtigten Islam Brüderschaft. Qaradawi, dem die Einreise in die USA und in Grossbritannien offiziell verwehrt ist, hat unter anderem
das Werk Islam: die zukünftige Zivilisation verfasst, in dem er die Weltherrschaft des Islams vorhersagt und verherrlicht
im Al Jazeera Fernsehen, seinem Hausorgan, öffentlich verkündet, dass der Islam im Falle von Israelis das Töten von Frauen und Kindern erlaube
die islamische Todesstrafe für Homosexuelle (von der die Steinigung nur eine Variante darstellt) bestätigt
Da war aber auch noch der 30-jährige Wael Ghonim, einer der Gesichter des ägyptischen Umsturzes. Ghonim hat unter anderem
Computerwissenschaften, Finanzen und Marketing in Kairo studiert
das erfolgreichste online Finanzportal der arabischen Welt, nämlich mubasher.info, gegründet
von Dubai aus das Marketing von Google in der Region mitgestaltet
Yusuf al-Qadarawi sprach auf dem Tahrir Platz vor schätzungsweise zwei Millionen Ägypter, und in seiner Rede war mitnichten von Toleranz und Freiheit, sondern lediglich von islamische Demokratie zu hören (letztere existiert übrigens, in der schiitischen Variante, bereits im Mullah Staat Iran).

Und nun versuchte auch Wael Ghonim, eine ägyptische Flagge in Händen, auf das Rednerpodium zu gelangen, um sich an die Bevölkerung zu wenden. Doch daran wurde er gewaltsam von bewaffneten Schergen - die "Bodyguards" Qaradawis von der Islamischen Brüderschaft - gehindert.

Die letzte Szene dieses life Minidramas zeigt wie sich Wael Ghonim, sein Körper in der ägyptischen Fahne gehüllt, mit gesenktem Kopf vom Rednerpodium des Tahrir Platzes entfernt.

Wenn Qaradawi die Zukunft Ägyptens symbolisieren sollte, wäre Wael Ghonims dem sicheren Tode geweiht.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Der Mittlere Osten und die allzu langsame Abwicklung des Osmanischen Reiches

Es hat beinahe hundert Jahre gedauert, aber die Folgen des Ersten Weltkries und des Unterganges des Osmanischen Reiches werden für alle, für die Geschichte bekannt und bewusst ist, sichtbar - und wie selbstverständlich nicht für die politisch korrekten, von keinerlei relevanten Kenntnissen getrübten Medienleuten, die der Weltöffentlichkeit die derzeitigen Ereignissen "vermitteln".



Obwohl die Aufstände in verschiedenen Ländern Nahosts vordergründig wie die Revolte der verarmten Mittelklasse und teilweise der Habenichte gegen eine kleine Schicht, welche Macht und Reichtum hortet, aussehen, greift eine rein soziologische oder wirtschaftliche Erklärung zu kurz.

Nach beinahe hundert Jahren werden nämlich auch endlich die Folgen des Zusammenbruches des Osmanischen Reiches im ersten Weltkrieg und der kolonialistische "Ordnung", die von Grossbritannien und Frankreich der Region auf erzwungen wurden, verarbeitet.

So wird in Ägypten nach verschiedenen Revolten der Zwischenkriegszeit ein neuer Versuch unternommen, das von den Briten eingeführte System der quasi absoluten Monarchie, welches nach 1952 beinahe unverändert jedoch unter dem Deckmantel der konstitutionellen Republik fortgesetzt wurde, zu reformieren oder gar abzuschaffen.

Eng mit Ägypten verbunden, obwohl nicht Teil des Osmanischen Reiches, war der Sudan, da beide Länder unter britischer Oberherrschaft eine Verwaltungseinheit bildeten. Und die im Krieg erzwungene und an der Urne beschlossene Teilung des künstlichen Landes wirkt wie ein Fanal auf andere "Staatengebilde" der Region, nicht zuletzt auf dem sudanesischen Rumpfstaat im Norden selbst.

Als Folge des Ersten Weltkrieges und des Zusammenbruches des Osmanischen Reiches, und nicht zuletzt dank der Geheimverträge der europäischen Diplomaten Sykes und Picot sind Irak, Libanon und Syrien künstliche Vielvölkerstaaten. Jordanien, 1922 als Transjordanien widerrechtlich vom Mandatsgebiet Palästina, welches als jüdische Heimstätte vom Völkerbund anerkannt worden war, abgetrennt und den aus der Wüste Saudi-Arabiens vertriebenen Beduinenhäuptlinge als Königreich von Britanniens Gnaden geschenkt, könnte künstlicher nicht sein.

Im Irak ist es seit langem offenkundig, dass drei Volksgruppen- nämlich Sunniten, Schiiten und Kurden - ihre eigenen getrennten Staatlichkeiten erlangen würden, wenn man sie nur liesse.

Im Libanon zeigt sich spätestens seit dem blutigen Bürgerkrieg der 70'er und 80'er Jahre, dass eine grosse christliche Bevölkerung nicht gleichberechtigt mit Muslimen in einen Staat leben darf und sollte, wenn sie überleben will.

Die Unruhen in Jordanien zeigen je länger desto mehr auf, dass eine unterdrückte palästinensische Mehrheit nicht mehr gewillt ist, von einer bewaffneten Beduinenarmee entrechtet zu werden. Vom blutig unterdrückten Aufstand 1950 im damals noch jordanisch besetzte Ostjerusalem bis zu den Gemetzeln des Schwarzen Septembers in 1970 und darüber hinaus zieht sich der Faden von Unterdrückung und Aufstand bis zur Gegenwart. Wer weiss denn schon, dass die jordanische Armee im Namen ihrer kleinen Könige schätzungsweise zwanzig Mal mehr Palästinenser getötet hat, als es der jüdische Staat in Jahrzehnten der Selbstverteidigung jemals getan hat?

Es brodelt auch in Syrien. Kein Wunder, denn der Vielvölkerstaat wird von der Minderheit der Alawiten, welche nicht einmal 15% der Bevölkerung ausmacht und von einen korrupten Familienklan angeführt wird, beherrscht.

Vielleicht zur Überraschung einiger meiner Leser - und sicherlich von den vielen naiven Menschen, welche der herrschenden tendenziösen politisch korrekten Propaganda schutzlos ausgesetzt sind - die Erkenntnis, dass im gesamten nahen Osten, wie er sich geopolitisch heutzutage darstellt, nur Israel und Ägypten echte Nationalstaaten sind, welche von der überwältigen Mehrheit ihrer Bevölkerung getragen werden.

Die Forderung nach Selbstbestimmung ist noch lange nicht erfüllt - weder für die Kurden im Irak, in Syrien, und in der Türkei (das Kernland des Osmanischen Reiches), auch nicht für die Christen im Libanon oder für die Sunniten in Syrien, geschweige denn für die Palästinenser in Jordanien.

Die Mühlen der Geschichte mahlen zwar frustrierend langsam, aber sie mahlen stetig...

Dienstag, 1. Februar 2011

Quo Vadis Arabia?

Bekanntlich überstürzen sich die Ereignisse in der arabischen Welt. Langjährige Diktaturen - eigentlich der Normalzustand in diesem Teil unseres Globus - wanken oder werden tatsächlich durch Massenaufstände gestürzt.

Und während die Ahnungslosen und die politisch Korrekten (oft ein und dieselben) frohlocken, dass ein neues Zeitalter in Tunesien, Jemen, Ägypten, Algerien, Jordanien usw. usw. aufbricht oder demnächst aufbrechen sollte, wissen es die wahrhaft unabhängigen Beobachter und ahnen es viele Menschen guten Willens - arabische und islamische Völker und Gesellschaften, die sich noch immer an der Schwelle der geistigen und wirtschaftlichen Moderne befinden, haben bedauerlicherweise nur die Wahl zwischen einigermassen säkulare Diktaturen oder islamistische Tyranneien.

Um den Wahrheitsgehalt dieser Behauptung zu prüfen sollte man lediglich (a) die Geschichte dieses Erdteils einigermassen kundig sein und (b) sich den 2009 von der UNDP (United Nations Development Program, eine Unterorganisation der Vereinten Nationen) herausgegeben Arab Human Development Index (ein ausführlicher Bericht über den Zustand des Einzelnen und der Gesellschaft in den betroffenen Ländern) zu Gemüte führen. Dann weiss man über den Entwicklungsstand dieser Völker, die allesamt Aufklärung und Modernisierung, wie sie sich Europa seit einigen Jahrhunderten vollziehen, noch vor sich haben, bestens Bescheid.

Darüber hinaus sind dank der langjährigen tatkräftigen ideologischen und finanziellen Unterstützung durch die salafistischen Wahabi Hassprediger des Königreiches Saudi Arabien (bei den Sunniten) und durch das Mullah Regime in Iran (für die Schiiten) die mittelalterlichen Unterdrückungskräfte des Islam überall auf den Vormarsch.

Wer dies nicht glaubt, brauch sich lediglich die Ergebnisse der Umfrage des renommierten und unabhängigen Pew Research Centers, die vor einigen Monaten bei der muslimischen Bevölkerung in einer Vielzahl islamischer Staaten durchgeführt wurde, anzusehen. Auf die Frage
Finden Sie es gut, dass der Islam eine grosse Rolle in der Politik spielen sollte?
antworteten "Ja" 95% der (muslimischen) Befragten in Ägypten, 88% in Pakistan, 72% im Libanon und 53% in Jordanien.

Im absolutistischen Iran konnte die Pew Umfrage nicht durchgeführt werden, sehr wohl aber in der Türkei, in der sich glücklicherweise mit 45% - noch - keine Mehrheit für eine völlige Islamisierung des Landes durch das AKP Regime fand.

Solange kein arabischer Lee Kuan Yew, der aufgeklärte Autokrat, der Singapur innerhalb nur weniger Jahrzehnte in die Moderne geführt hat, im Horizont auftaucht, haben unglücklicherweise die Gesellschaften, die sich gegenwärtig im Aufruhr befinden, nur die Wahl zwischen säkulare Despoten oder den religiösen Absolutismus. Während beide Alternativen nicht einladend erscheinen, ist eine Herrschaft des Islam sowohl für die betroffenen Völker wie auch für den Rest der Welt sicherlich das Dunkelste aller Szenarien. Der islamische religiöse Absolutismus verdammt die von ihm unterdrückten Völker zur Stagnation wenn nicht zum Rückschritt und bedroht gleichzeitig die Werte und die Freiheiten aller nicht-muslimischen Ländern.

Die islamistisch aufgestachelten Massen skandieren überall
Islam ist die Lösung!
während nichts dergleichen unwahrer sein könnte. Sowohl für die unterdrückten Völker Arabiens wie auch für alle freien Völker unserer Welt ist der politische Islam das grosse Problem.

Freitag, 21. Januar 2011

Asymmetrische Kriegsführung

Spätestens seit dem Vietnam Krieg ist der Begriff der asymmetrischen Kriegsführung, der die Art einer militärischen Auseinandersetzung unter Parteien, die waffentechnisch und strategisch stark unterschiedlich ausgerichtet sind (z.B. eine reguläre Armee gegen Terroristen oder Guerillas), bezeichnet, allen am Weltgeschehen interessierten Menschen bekannt. Und spätestens seit den gegenwärtigen Kriegen in Afghanistan und Irak wissen auch Leser der Boulevardpresse was darunter gemeint ist.

Den Beobachtern des Nahostkonfliktes zwischen den arabischen und jüdischen Einwohnern des Heiligen Landes - die arabische Seite unterstützt durch die militanten Teile der muslimischen Welt sowie durch die politisch korrekte Medienmeute sowie die unverbesserlichen Linken der freiheitlich demokratischen Welt - wird eine neue Definition des Begriffes zuteil, nämlich das asymmetrische Verhalten von Konfliktparteien inmitten eines Krieges.

Es ist hinlänglich bekannt und wohl dokumentiert (als ob es dies bräuchte, denn jeder daran Interessierte muss nicht mal der arabischen, der persischen, oder de Urdu Sprache kundig sein, um online an jeden beliebigen Tag genügend schriftliche und audiovisuelle Beweise zu finden!) , dass seit Jahren eine stetige Hasspropaganda aus allen Medien der Palästinensischen Autonomiebehörde sowie von weiten Teilen der arabischen und muslimischen Welt dazu dient, den jüdischen Staat und oft auch das jüdische Volk selbst in den Augen der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit zu dämonisieren. Dies auch seitens Ländern und Körperschaften, die sich vertraglich verpflichtet haben, diese Art von Propaganda zu unterlassen, wie Ägypten, Jordanien, und an vorderste Front die palästinensische Autonomiebehörde.

Und es versteht sich von selbst, dass beinahe tagaus tagein Raketen aus Gaza auf die Zivilbevölkerungen niederprasseln und Terroranschläge aus der sogenannten Westbank verübt und oft auch vereitelt werden, während eine wahrhaftige Lawine von in der Regel unhaltbaren und unwahren Anschuldigungen sich auf den jüdischen Staat mit dem Ziel seiner Deligitimierung ergiesst.

Und wie verhält sich Israel Angesicht dieser aktiven Kriegsführung durch unmittelbare und weiter entferntere Gegner? Zum Beispiel durch andauernde medizinische Betreuung der feindlichen Bevölkerung.

Inmitten des andauernden bewaffneten Konflikts, gewährt Israel den Palästinensern weitgehende medizinische Hilfe im Rahmen des israelischen Gesundheitssystems. Sogar unter der Herrschaft der Hamas in Gaza reisen jährlich mehr als 7.000 Patienten und fast 8.000 Angehörige nach Israel ein, um beim "Erzfeind" ärztliche Hilfe zu finden. Und ob man es glaubt oder nicht: das Medizinische Zentrum Barzilai in Ashkelon pflegt auch Verwundete der innerpalästinensischen Kämpfe der verschiedenen Fraktionen in Gaza...

Nunmehr erleben wir, dass die Palästinenser sowohl den Oslo Vertrag wie auch jegliche zukünftge durch Vereinbarungen zu erzielende Friedenslösung aus den Weg zu gehen versuchen, in dem sie um Anerkennung ihres real nicht existierenden Staates, dessen Budget zu über 80% von Almosen (vornehmlich aus USA) alimentiert wird, durch gekaufte oder neomarxistische Regierungen wie die von Cristina K., Evo M. und Hugo C. buhlen.

Und der "Gegenschlag" seitens Israel? Das israelische olympische Komitee hat sich vorgestern beim IOK in Genf freiwillig verpflichtet, den Palästinensern auf vielfältige Art zu helfen, um Ihnen die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London zu ermöglichen.

Wenn das keine neue Form der asymmetrischen Kriegsführung ist...

Mittwoch, 12. Januar 2011

Worte töten! Die obszöne Moral der politisch korrekten Eliten

Das in der Tat entsetzliche und verdammenswerte Attentat in Tucson auf die demokratische Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords hat eine weltweite Welle aufgeregter Stimmen ausgelöst, die lauthals den konservativ-freiheitlichen politischen Gegner beschuldigen, die Saat für die Bluttat gepflanzt zu haben. Unter den einprägsamen Motto Worte töten! beschuldigen die politisch korrekten Eliten sowohl in den USA wie in vielen anderen Ländern die ihnen nicht genehmen Medien, so zum Beispiel die konservativen Talkshow Moderatoren, oder gar politische Gegner wie Sarah Palin, praktisch der Komplizenschaft bei dieser Verbrechen.

Ungeachtet der Tatsache, dass selbst der schrillste Prediger oder Talkshow Host Amerikas niemals zum Mord an den politischen Gegner aufgerufen hat oder aufrufen würde, und dass der Attentäter selbst mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit zu den geistig Umnachteten und Verwirrten zählen dürfte und nie Mitglied einer konservativen Volksbewegung gewesen ist (er war jedoch offenbar Sympathisant der marxistischen Chaoten), verstummen die Anschuldigungen mitnichten, ja sie werden sogar penetranter.

George Orwell würde sich hierüber vor Freude aus dem Grab erheben. Mit Verspätung zwar, aber seine Vision der Welt in 1984 wird je länger desto sicherer Wirklichkeit. Die Moral der politisch korrekten Eliten und ihre gedankenlosen Anhänger kann in Tat und Wahrheit nur als obszön, als politisch gefärbte Pornographie bezeichnet werden. Doch weshalb meine harschen Worte?

Seit Jahrzehnten wiegelt der salafistisch wahabistische Islam - in Moscheen, welche von Saudi Arabien, notabene, finanziert werden - weltweit von Detroit über Genf und Istanbul bis Kairo und darüber hinaus, die Gläubiger auf, Christen und Juden (sowie unreine oder abtrünnige Moslems) zu töten. Auch aus Iran und Pakistan wird die frohe Botschaft von Tod und Terror den Ungläubigen in die Welt getragen, so zum Beispiel über die pakistanischen Gebetsschulen in England oder das iranische Hetzradio (Goebbels lässt hier wirklich grüssen) in Venezuela. Die geschieht unter den Augen von Sicherheitsdiensten und Regierungen; es ist eigentlich ein offenes Geheimnis, aber die politisch korrekten Eliten schweigen dazu, ob aus Furcht vor der islamischen Canaille, aus Kulturpessimismus und Defaitismus, oder aus kurzfristig opportunistischen materiellen Motiven sei dahingestellt. Die Folge - diese Wörter töten tatsächlich. Christen und Juden werden in zunehmenden Masse und immer häufiger zu Opfern blutiger Gewaltexzesse, nicht nur in Nahost, sondern auch in Asien, Europa und Lateinamerika.

Die Europäische Union und die Schweiz finanzieren Fernseh- und Radioanstalten im Gebiet der palästinensischen Autonomie, die tagein, tagaus die Zerstörung des jüdischen Staates, und die Vertreibung oder gar Ermordung seiner Einwohner befürworten. Selbst die arabische Version von Sesamstrasse und andere Kindersendungen sind nicht frei von Hasspropaganda und Indoktrination. Und keine Stimme aus den europäischen Ländern oder aus den Vereinten Nationen weist darauf hin, dass eine Kernbedingung der von der Palästinensern unterzeichnete Oslo Vereinbarung der totale Stopp von Diffamierungen und Hass Propaganda ist. Kein Wunder, dass ein Gutteil der dermassen aufgewiegelten und einer ständigen Gehirnwäsche unterzogenen Palästinensern Israel und den Juden nicht Frieden, sondern ihnen den Tod wünscht.

Aber was bedeuten schon diplomatische Verträge in unseren politisch korrekten Welt? Trotz Friedensvertrag mit Israel gibt es auch in Ägypten und Jordanien Rede- und Pressefreiheit für den reinen Antisemitismus und Antizionismus, wenn auch nicht für jegliche andere religionspolitische oder kulturelle, geschweige denn politische, Themen.

Angesichts dieser traurigen Tatsachen ist es leidiglich eine kleine Genugtuung zu wissen, dass unter einer eventuellen Herrschaft der grünen Flagge des Propheten - und möge Gott uns davon bewahren - die politisch korrekten Eliten mit ihrer obszönen Moral, die diesen Kräften heute den Weg bereiten, nach den Juden und den christlichen Geistlichen zu den allersten Opfern der bösen Geister, die sie praktisch gerufen und nicht wieder loswerden können, zählen werden.

Montag, 25. Oktober 2010

Von bedrängten Christen und schuldige Juden

Gestern ist in Rom eine zwölftägige Synode zum Thema Christen in Nahost unter Federführung des Vatikans und mit der Beteiligung aller orthodoxen Kirchen zu Ende gegangen.

Bedenkt man, dass von 19 Millionen Christen im islamischen Nahen Osten, von der Türkei über Iran und bis Ägypten, sage und schreibe sieben Millionen (also ein Drittel) auf Grund von Diskriminierung und Verfolgung in den letzten Jahrzehnten in demokratische Länder (darunter vornehmlich in die USA, nach Kanada, Mexico, Brasilien, Argentinien, Chile und Australien) ausgewandert sind, sollte der gesunde Menschenverstand eigentlich postulieren, dass das Los der bedrängten Christen und der Kampf gegen die allerorts spürbare islamistische Christenverfolgung das zentrale Thema der Synode sein sollte.

Natürlich war es ein Thema - erstaunlicherweise aber eins von mehreren, darunter solch "brennende" Fragen wie der der Beziehungen der Ostkirchen miteinander sowie des Verhältnisses der katholischen zu den orthodoxen Kirchen.

Und wie glaubt der Leser dieser Zielen wurde die Christenverfolgung, die in einigen islamischen Ländern sowie auf dem Gebiet der palästinensischen Autonomiebehörde systematische Proportionen erreicht hat, thematisiert? Nur wenige mutige Kirchenmänner wichen vom Pfad der politischen Korrektheit ab, so wie die Bischöfe der Chaldäer, die im Irak und im Iran praktisch Freiwild sind, sowie einige koptischen Vertreter, die den weitgehenden rechtlosen Status ihrer Gemeinschaft anprangerten.

Und sonst? Wurde beispielweise Israel, das einzige Land in Nahost (inklusive der Türkei, notabene), in dem die Christen nicht nur Rechtsicherheit und Gleichbehandlung geniessen und deren Gemeinschaft sich nicht vermindert hat sondern sogar Wachstum verzeichnet, lobend erwähnt? Ganz im Gegenteil.

Unter den Augen eines Papstes und einer römischen Kurie, die sich angeblich vom Jahrtausende alten Antisemitismus verabschiedet hat, wurde das notorische, von arabischen Geistlichen 2009 verfasste Kairos Dokument, welches den Staat Israel als Sünde gegen Gott und der Menschheit deklariert, wiederbelebt.

Und in einer zwischenzeitlich von vielen Seiten verurteilten Erklärung sagte Erzbischof Edmond Farhat - vormals nicht weniger als der päpstlicher Nuntius im Libanon und ein Repräsentant derjenigen Maroniten, welche im langen libanesischen Bürgerkrieg genauso ungeniert und undifferenziert Moslems abgeschlachtet haben wie andersherum auch, dass die Wurzeln allen Übels in Nahost der "Fremdkörper" Israel ist, welcher die arabischen Moslems dazu führt, ihre Frustration und ihre Wut auf ihre christlichen "Brüder" auszulassen.

Das "Sahnehäubchen" auf dem Teufelsgericht des Hasses weiter Teile des arabischen Klerus auf Israel kam in der mündlichen Schlusserklärung eines ranghohen Kirchenfunktionärs - von der Synode nach einen Aufschrei als "inoffiziell" bezeichnet - in der sinngemäss festgestellt wird, dass das jüdische Volk keine auf das Alte Testament gestützte Daseinsberechtigung in Nahost hat.

Die Welt ist fürwahr aus den Fugen geraten. Christen werden weltweit in den islamischen Ländern diskriminiert, verfolgt, getötet, ihre Kirchen werden in Brand gesteckt, ihre Heiligtümer und Friedhöfe von Moslems entweiht. Und an allem sollen die Juden schuld sein...