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Freitag, 14. Oktober 2011

Und wo bleibt die Empörung?

.Man hat sich gezwungenermassen längst daran gewöhnt, dass ein Grossteil der Welt schweigt wenn die Opfer von Gräueltaten Juden sind. In dieser Hinsicht hat sich seit dem zweiten Weltkrieg wenig geändert - das war nämlich so, als die Verbrecher europäische Nazis und ihre Bündnisgenossen waren (darunter notabene auch nicht wenige muslimische "Persönlichkeiten"), und das ist auch heutzutage so, wenn die Täter Muslime sind.

Die Welt hat sich offenbar auch daran gewöhnt, dass der muslimisch-arabische Raum "judenrein" gemacht wurde und so bleiben soll - ausdrücklich auch nach einem sogenannten "Friedensabkommen" mit dem Staat Israel.

Jedoch sollten uns die schrecklichen Ereignisse der letzten Monaten in Ägypten, wo sich über die koptische Minderheit einer Welle von Anschlägen und Gewalt seitens islamistisch aufgewiegelte Mobs ergiesst, ins Gedächtnis rufen, dass Christen in Nahost und weltweit von Muslime systematisch verfolgt und ermordet werden.

Vor einigen Tagen wurden bekanntermassen dutzende von Christen, die in Kairo gegen muslimische Brandanschläge auf ihre Kirchen friedlich demonstrierten, brutal niedergemetzelt. Darüber haben die Medien zumindest berichtet, auch wenn viele davon dies auf politisch korrekter Weise zu verniedlichen suchten.

Wem ist es aber bewusst, dass muslimischer Verfolgung seit 2003 zur Flucht von über 600'000 (jawohl, liebe Leser, sie haben die Zahl richtig gesehen!) Christen aus dem Irak geführt hat?

Wie viele Menschen wissen, dass Bethlehem bis 1994 unter der ach so grausamen israelischen Besatzung zu 75% christlich war - und seit der Herrschaft der sogenannten palästinensischen Autonomiebehörde zwei Drittel dieser Christen aus der Stadt - und der Westbank - geflohen sind? Wird darüber berichtet, wie grausam die Terrororganisation Hamas in Gaza mit den verbliebenen kümmerlichen 3'000 Christen dort umgeht?

Als die Kolonialmacht Frankreich in 1946 den Libanon verliesst, gab es dort eine christliche (maronitische) Bevölkerungsmehrheit. Heutzutage sind nur noch weniger als 30% der libanesischen Bevölkerung Christen.


In der Türkei lebten noch 1920 etwa zwei Millionen Christen - heutzutage etwa 100'000.
Vor fünfzig Jahren waren in Jordanien etwa 18% der Bevölkerung Christen, und heute gerade noch 2%.

In Pakistan, den Norden Nigerias, Indonesien, den Philippinen sind Christen immer wieder Opfer islamischer Gewaltexzesse. In Saudi Arabien dürfen Christen - sofern es überhaupt welche gibt - ihre Religion überhaupt nicht ausüben.

Wo bleibt die Empörung? Wo sind die Stimmen der christlichen Kirchen (mit der löblichen Ausnahme der evangelikalen Protestanten)? Erhebt etwa der Papst seinen Zeigefinger? Und die Gutmenschen - darunter die Linke in Deutschland, die Grünen in der Schweiz, die vielen linken Pseudointellektuellen, die sonst so gerne ihre Ergüsse gegen unserer Wirtschaftsordnung, Lebensweise und Werte in den Printmedien, über den Äther, und auf beinahe alle Fernseh- und Radiokanäle verbreiten?
  
Pastor Martin Niemöllers (leicht abgewandelte, doch sinngemäss korrekt wiedergegebene Worte) zu den Ereignissen in Hitlerdeutschland kommen mir in den Sinn
Zuerst holten Sie die Juden,
Ich schwieg, denn ich war kein Jude
Dann holten sie die Christen in der Ferne
Ich schwieg, denn ich lebte nicht dort
Schliesslich kamen sie hierher, um mich zu holen
Und da war keiner mehr, der für mich hätte sprechen können 


 Die  herrschende europäische Politik der Beschwichtigung, des "Appeasements", gegenüber den Islamofaschismus und seine politischen Ableger könnte in einer genau so schrecklichen Katastrophe münden, wie es die Version der 1930'er in Hinblick auf den Nazismus tat. Empörung tut Not.

Dienstag, 2. August 2011

Der Verrat der Schweizer Grundwerte


Als einer der ältesten Demokratien der Welt, stand die Schweiz - obwohl offiziell neutral - seit spätestens Ende des Zweiten Weltkrieges Schulter an Schulter mit anderen demokratischen Staaten.

So auch natürlich mit Israel. Bereits 1949 erfolgte die Anknüpfung offizieller diplomatischer Beziehungen der Schweiz mit dem jüdischen Staat, wobei die Eidgenossenschaft bis 1958 mit einem Konsulat in Tel Aviv vertreten war, welches dann zu eine vollwertige Botschaft aufgewertet wurde.


Heutzutage besteht jedoch die reelle Gefahr, dass die Schweiz gemeinsame Sache mit denjenigen macht, die das Existenzrecht Israels nicht anerkennen - zuerst mit dem Iran der Mullahs, und nun auch mit der Terrororganisation Hamas. Die Kräfte, die auf die Schweizer Politik einwirken, um einen sogenannten Staat Palästina ohne Friedensabkommen mit dem jüdischen Staat anzuerkennen - trotz der Weigerung der angeblich gemässigten Palästinenser, Israel als jüdischen Staat zu akzeptieren und trotz der ausdrücklichen Vernichtungsdrohungen der Radikalen - wollen nichts anderes als das Ende Israels.

Wie kann es dazu gekommen sein? Die Abkühlung der zwischenstaatlichen Beziehungen geht eindeutig auf die Wahl der unseligen Micheline Calmy-Rey als Bundesrätin und Aussenministerin im Jahre 2003. Sie ist wahrscheinlich das erste Schweizer Regierungsmitglied seit 1949, welches Israel gegenüber boshaft feindselig eingestellt ist.

Der Durchmarsch der Linken durch die Schweizer Medienlandschaft - und insbesondere beim durch Zwangsgebühren alimentierten öffentlichen Fernsehen und Rundfunk SRG - ist der zweite Faktor. Die systematisch einseitige anti-israelische Berichtserstattung hat leider Einfluss auf viele Menschen, die ihre Fakten vornehmlich aus dieser Quelle beziehen.

Und nicht zu unterschätzen in ihrer lautstarken Hetze gegen den jüdischen Staat sind die extremen Schweizer Grünen, bei denen sich das "trio infernale" Geri M., Daniel V. und Joe L. besonders hervorheben, sowie diejenigen Teile der Schweizer Sozialdemokraten, die nicht weit von den Positionen der Partei Die Linke in Deutschland stehen.

Und so könnte es trotz der Ablehnung der Mehrheit Ihrer Volksvertreter und ihrer Bevölkerung geschehen, dass die Schweiz der Micheline, des Geri, des Daniel und des Joe die Schweizer Grundwerte verraten und Partei für Terror und Gewalt und gegen die Demokratie ergreift, indem sie den Phantomstaat Palästina anerkennt.  Sollte dies Wirklichkeit werden, würde der Schaden an das Selbstverständnis der Schweiz - ja, an ihrer ureigenen Seele - weitaus grösser sein, als  derjenige, den Israel zu erleiden hätte.

Samstag, 16. Juli 2011

Die Früchte des Hasses


 

Die Palästinenser teilen sich wirklich in zwei Lager, nämlich dasjenige der Extremisten unter Führung der Hamas (mit tatkräftiger Hilfe des Iran und der Hisbollah), die den jüdischen Staat jetzt sofort vernichten wollen, und dasjenige der PLO und seine arabischen und linken Bündnisgenossen, die Israel zuerst in die Demarkationslinien (keineswegs "Grenzen") von 1967 zurückdrängen, dann vielleicht mit sogenannten Flüchtlinge der dritten oder gar vierten (! ) Generation überfluten wollen, um den jüdischen Staat danach mit relativer Leichtigkeit  von der Landkarte zu tilgen.

Zu einer Zeit, in der politisch korrekte Politiker und Pseudointellektuelle in ganz Europa Druck auf den demokratischen Staat Israel machen, nun endlich doch sowohl auf breiter Front seine Verteidigungslinien  wie auch seine Identität als jüdischer Staat (der einzige neben 22 arabischen und etwa 60 muslimische ) aufzugeben und mit den ach so friedliebenden Palästinenser endlich ein Abkommen zu schliessen, sollte man besondere Aufmerksamkeit den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage mit über 1'000 Teilnehmern, welche der Palestinian Center for Public Opinion  vor wenigen Tagen veröffentlich hat, zollen.

Die Höhepunkte der Umfrage:
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  • 34% befürworten eine zwei Staaten Lösung, 61% sind dagegen
  • 66% der Befragten erklärten, dass zwei Staaten nur eine Zwischenlösung auf dem Weg zu einem palästinensischen Staat sein könnten
  • 92% wollen die gesamte Stadt Jerusalem als Hauptstadt Palästinas; lediglich 3% sehen die Stadt als Hauptstadt von zwei Staaten
  • 72% verneinen die dreitausendjährige Bindung der Juden an Jerusalem
  • 62% sind dafür, israelische Soldaten zu entführen und als Geisel zu nehmen
  • 53% befürworten, dass palästinensische Schulkinder Hasslieder gegen die Juden lernen
  • 80% bejahen die Aufforderung der sogenannten Hamas Charta, dass Soldaten aus allen arabischen und muslimischen Ländern auffordert, gegen die Juden zu Felde zu ziehen
  • 73% sind mit dem Koranpassus, welcher zur Tötung aller Juden aufruft, einverstanden
  • und noch immer 45% sind der Meinung, dass nur der gewaltsame Jihad ihre Probleme lösen würde
Die Ergebnisse sind zwar erschreckend in ihrer Deutlichkeit, aber für Kenner der Situation in den Autonomiegebieten und Gaza nicht überraschend. Obwohl nämlich die Oslo Vereinbarungen von 1993, welche die Grundlage für ihre Autonomie darstellen, ausdrücklich Hasspropaganda im Erziehungswesen und den Medien verbot, scherten sich weder die Palästinenser selbst noch ihre ausländischen Geldgeber darum (so finanzierten die EU und die Schweiz Fernseh- und Radiosender, in denen selbst Kinder Programme zu Gewalt gegen Juden aufforderten).

Wenn man sich die wenigen, unter buchstäblich Tausenden zufällig ausgewählten, Beispiele dieser unentwegten Hasspropaganda ansieht, kann man die furchtbaren Resultate der Umfrage ohne weiteres verstehen. Die Saat des Hasses ist aufgegangen, und ihre Früchte blühen in wahrhaft "prachtvoller" weise, doch die Palästinenser dürfen und werden diese keinesfalls ernten.


Freitag, 10. Juni 2011

Und die jüdische Nahost "Nakba"?

Zu dieser Jahreszeit wiederholt sich - jedes Jahr mit mehr Propagandagetöse - die Mär von der sogenannten palästinensischen Katastrophe (Nakba auf Arabisch), womit der zum überwiegenden Teil selbstbestimmte und selbstverschuldete Auszug von etwa 500'000 Arabern aus dem von der Armeen fünf arabischer Staaten angegriffenen jungen Staat Israel im Jahre 1948 gemeint ist.

Zur Erinnerung: Der arabische Angriff fand am 15. Mai 1948 unmittelbar nach der Unabhängigkeitserklärung des jüdischen Staates statt, nachdem der UN Beschluss vom 29.11.1947, welcher einen jüdischen sowie einen arabischen Staat auf dem Rumpfgebiet des britischen Mandatsgebietes (ein Grossteil davon war bereits 1922 von Grossbritannien einseitig abgetrennt worden, um das künstliche Gebilde Transjordanien - später das Königreich Jordanien - zu errichten) vorsah, von der jüdischen Seite akzeptiert und von der gesamten arabischen Welt abgelehnt worden war.

In diesem Tsunami der Israel Hasser reiht sich wie selbstverständlich die Propagandistin Marlene Schnieper ein, die zur Zeit durch die linke Szene der Schweiz mit Lesungen aus ihrem perversen neuen Märchenbuch "Nakba" tingelt.

In unserer politisch korrekten, jedoch schwer aus den Fugen geratenen Welt sollen die Täter zu Opfern und die Opfer zu Tätern gemacht werden. Glücklicherweise gelingt es nicht immer die Zeugnisse der Geschichte auszulöschen, wie diese Titelseite der New York Times vom Mai 1948 verdeutlicht.



Jedoch droht heutzutage in medialen Trommelwirbel gegen Israel und das jüdische Volk unterzugehen, dass die wirkliche Katastrophe diejenige die jüdischen Menschen in der arabischen Welt befiel. Der überwiegende Teil der alteingesessen jüdischen Bevölkerung wurde nämlich in den Jahren nach der erfolgreichen Abwehr des arabischen Angriffs auf Israel im Unabhängigkeitskrieg 1948-1949 aus der arabischen Welt infolge von blutigen Pogromen, globale Ausschaffungsbefehle sowie Terror vertrieben. Es war dies eine der grössten ethischen Säuberungen der modernen Geschichte, der etwa 880 Tausend (!) unschuldige jüdische Menschen zum Opfer fielen.



Unter Zurücklassung ihres gesamten Hab und Gutes - ihrer Häuser, ihrer Geschäfte, ihre Bankguthaben, ja sogar teilweise ihres Schmuckes und ihrer Kleidung - machten sich hundertaussende von Flüchtlingen aus den Maghreb und den Israel
umliegenden Ländern, sowie aus den entferntesten Winkeln der arabischen Halbinsel auf nach Israel.


Nicht genug damit - auch der östliche Teil Jerusalems mit seinem jüdischen Viertel, der Tempelmauer, der Hebräischen Universität und des Jüdischen Krankenhauses wurde ethnisch gesäubert bevor es hinter Stacheldraht und Mauer 19 Jahre lang für Juden und Israelis unerreichbar blieb. Und dies Jahre bevor die SED der DDR die physische Teilung Berlins vollzog.

Der neuentstandene jüdische Staat, der gerade mal 650'000 Einwohner zählte (darunter zehntausende Shoah Überlebende aus Europa), nahm in den 50'er Jahren etwa 700'000 dieser Flüchtlinge auf. Obwohl anfänglich unter armseligen Bedingungen in Zeltlagern untergebracht (insert Maabarah photo), wurden diese traumatisierten Menschen ohne UN Hilfe und ohne Hilfsgelder von aussen in den
folgenden zwei Jahrzehnten nach und nach voll sozialisiert und integriert, und wenn nicht sie selbst so doch ihre Nachkommen zu vollwertigen Mitglieder ihrer Gesellschaft.

Der Kontrast zu den wehklagenden arabischen Palästinensern sollte selbst ihren hartgesottenen Helfershelfer im Westen klar sein - der kleine Staat Israel hat aus eigener Kraft 700'000 jüdische Flüchtlinge absorbiert, während die 500'000 arabischen Flüchtlingen von ihren Brüdern keine Arbeits- und Niederlassungsrechte erhielten und in Lagern gesteckt wurden, wo sie und ihre Nachkommen bis zum heutigen Tag vegetieren. Nunmehr ernährt der Steuerzahler der westlichen Welt seit über 60 Jahre mittels der UNWRA nicht nur diese Flüchtlinge, sondern auch ihre Kinder und Kindeskinder bis ins vierte Glied, während Israel aus eigene Kraft eine moderne Gesellschaft und eine leistungsfähige Wirtschaft entwickelt hat.

Wenn es nach den Feinden Israels geht, ist die nächste jüdische Nahost Nakba vorgezeichnet - nicht nur die Hamas Terroristen, sondern auch der als gemässigt gehandelte Holocaust Leugner und Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde haben in den letzten Wochen und Tagen wiederholt erklärt, dass ein zukünftiges Palästina "judenrein" sein würde.

Montag, 11. April 2011

Gazwa al Zanadik !

In Zeiten des Aufruhrs in weiten Teilen der arabischen Welt lohnt es sich für den politisch interessierten Beobachter einige arabische Begriffe zu lernen, die in vielen der durch Unruhen heimgesuchten Ländern ständig an Popularität gewinnen. Denn plötzlich könnten sie in aller Munde sein...

Zentral in diesem sich noch anzueignenden Wortschatz scheint dem Chronisten der islamistische Schlachtruf gazwa al-zanadik! zu sein - wortwörtlich Eroberung durch Wahlen.


Das ist das altbekannte Prinzip des politischen Islam für solche Fälle, in denen seine Machtergreifung sich vorerst nicht durch nackte Waffengewalt vollziehen lässt. Bekannte Beispiele dafür liefern der Iran mit seiner seit 1979 durch das Terrorregime der Mullahs unterdrückten Bevölkerung sowie der Gaza Streifen unter der unmenschlichen Herrschaft des iranischen Ablegers Hamas.



Drohende Opfer der Strategie des gazwa al-zanadik sind das geschundene Libanon unter der Fuchtel der Hisbollah (wortwörtlich die Partei Gottes - und wer glaubt denn ernsthaft daran, dass der Allmächtige sich um ein paar Stimmzettel mehr oder weniger scheren würde...)

; das durch die Islamische Aktionsfront bedrohte Jordanien; das immer wieder in durch die von der FIS verursachten gewalttätigen Auseinandersetzungen stehende Algerien; sowie Tunesien durch seine immer unverhohlener agierenden Islamische Erneuerungsbewegung. Der grosse Preis jedoch ist Ägypten, wo scheinbar nur noch die Armee im Stande sein wird, den Ikhwan al-Muslimun, die islamische Brüderschaft, von der Machtergreifung fernzuhalten.



Gazwa al zanadik - einfach ausgedrückt "ein Bürger, eine Stimme, einmal". Soll das die Zukunft des arabischen Erwachens sein?

Donnerstag, 7. April 2011

Die Unbelehrbare Claudia K.

Nach Richard Goldstones überfälligen Widerruf seines auf krasse Unwahrheiten basierten Berichtes über den Gaza Krieg von 2009 - inklusive der jetzigen, reichlich verspäteten Feststellung einer allen Menschen guten Willens wohlbekannte Tatsache, nämlich dass Israel keineswegs Zivilisten mutwillig angreift und angegriffen hat, jedoch sehr wohl die den Gazastreifen beherrschende Terrororganisation Hamas - haben dem ethischen Journalismus verpflichtete Medien in aller Welt (jawohl, die gibt es Gottlob noch) darunter Washington Post, Chicago Tribune, Wall Street Journal und Die Welt nunmehr mit Recht verlangt, dass der so-genannte Goldstone Bericht zurückgezogen und in den Abfallkübel der erfundenen politischen Propaganda geworfen wird.


Beispielhaft für die Stimme der Vernunft aus dem deutschsprachigen Raum sind folgende klare Worte

Alle jene, die den Goldstone-Bericht zu einer einseitigen Kritik an Israel missbraucht haben, sollten nun innehalten und ihr Verhalten überdenken. Seit der Veröffentlichung des Goldstone Berichts zum Gaza-Krieg 2008/2009 ist Israel wieder und wieder als eigentlicher Störenfried des Nahen Ostens benannt worden. Der Goldstone Bericht - immerhin im Auftrag der UN erstellt - schien dafür eine objektive, und damit unbestreitbare, Grundlage zu sein. Nun ist er in vielen Punkten hinfällig. Insofern stockt einem der Atem, wenn wie jetzt in der Washington Post geschehen, der Autor Richard Goldstone bekennt, er würde mit seinem heutigen Kenntnisstand diesen Bericht so nicht mehr verfassen. Sein Zugeständnis, dass Israel im Gaza-Krieg, anders als bisher behauptet, bewusst keine Zivilisten angegriffen habe, unterscheidet die israelische Politik deutlich von der rücksichtlosen Politik der Hamas.


Die Tatsache, dass der Goldstone Bericht immer und immer wieder zum Vorwurf für eine einseitige Kritik an Israel her halten musste, belegt wie vorurteilsbehaftet viele Staaten und deren Bevölkerung nach wie vor gegenüber Israel sind. Dass der UN-Menschenrechtsrat, in dem Männer wie der iranische Präsident Hetzreden gegen Israel halten dürfen, dabei keine rühmliche Rolle spielt, ist hinlänglich bekannt..


Ganz anders tönt es bei Claudia K., die berüchtigte hasstriefende Stimme der Nahost Berichtserstattung einer Schweizer Linkspostille, die leider noch immer eine nennenswerter Auflage hat, und somit vielerorts in Helvetien zur Dämonisierung des jüdischen Staates und damit auch zur gegenwärtigen Ausprägung des Antisemitismus beiträgt. Diese Claudia K versteigt sich unter anderem gar zu der Behauptung

Was Goldstone zu seinem Meinungswandel bewogen hat, ist bisher nicht klar. Er wurde bis hinein in sein Privatleben von Kritikern bedrängt

und steigt - geblendet von ihrem beinahe pathologischen Hass auf den jüdischen Staat - somit in die allertiefsten Stufe der polemischen und parteiischen Berichtserstattung hinab.

Claudia K. ist eine Schande nicht nur für ihren Beruf, sondern auch für diejenigen Medien, für die sie noch immer schreiben darf.

Donnerstag, 17. März 2011

Die palästinensiche Hasspropaganda und ihre Folgen

Während die politisch korrekten Eliten und ihre Medienvertreter - auch inmitten der Tragödie in Japan und der Aufstände in der arabischen Welt - wiederholt vom jüdischen Staat als Hindernis für den Frieden sprechen und berichten...

...drangen vor einigen Tagen des Nachts palästinensische Terroristen in das Heim einer israelischen Familie ein und töteten auf bestialische Weise die schlafenden Vater, Mutter sowie drei Kleinkinder, das jüngste ein zwei Monate altes Baby...


...brachte vorgestern die israelische Marine ein Schiff, welches eine erhebliche Ladung Waffen für die Hamas Terroristen im Gaza Steifen mit sich führte...


Der brutale politisch motivierte Kindermord - leider der aktuellste in einer Kette von der Israel seit den 50'er Jahren betroffen ist (jawohl, lange bevor es eine "Besatzung" gab, drangen Terrormörder von Gaza und vom Sinai aus in abgelegene Siedlungen der Negev Wüste und merzten genauso kaltblütig ganze Familien aus ) - brachte diesmal wieder vorwiegend die bekannte "Empörung im Flüsterton" hervor, die üblich ist, wenn die Opfer Juden oder Israelis sind.

Auch die Beschlagnahme von vielen Tonnen Mörsergranaten, Anti-Schiffsraketen, Trägerraketen, Radar Systeme und Kalaschnikow Munition, welche grössenteils zum wahllosen Morden hätten dienen sollen (so z.B. wenn ausländische Handelsschiffe kurz vor ihrem Einlauf in israelische Häfen hätten versenkt werden können), wurde in den politisch korrekten Medien kaum registriert.

All dies ist klar denkende Menschen in den freiheitlichen Demokratien trotz der versuchten Gehirnwäsche durch politisch korrekte Eliten und Medien wahrscheinlich bewusst. Es ist jedoch selbst unter solche Menschen nicht immer bekannt, dass die palästinische Hasspropaganda die Saat und vollbrachte sowie geplante Gräueltaten die Ernte darstellen.

Und diese Erziehung zum Hass, diese pausenlose Propaganda auf allen erdenklichen Kanälen, kommt mitnichten nur von der Hamas in Gaza, sondern ausdrücklich auch vom den angeblich friedensliebenden, ausgleichs- und kompromissbereiten sogenannten Organisation zur Befreiung Palästinas (PLO) und die von ihr gestellten Palästinensischen Autonomiebehörde in der Westbank.

So wird auf den offiziellen Internetforen der Fatah (die bedeutsamste Komponente der PLO, an deren Spitze kein anderer als Mahmud A., seines Zeichens Präsident der Autonomiebehörde, steht) mit vom deutschen Nationalsozialismus entnommene Bilder, Worten und Sprüchen antisemitische Hetze betrieben.




So werden noch immer Schulkinder aller Altersstufen zum Hass gegen Israel und Juden erzogen.


Und so sehen die angekündigter Folgen aus, die nur durch die Wehrhaftigkeit Israels verhindert werden.

Montag, 6. September 2010

Die Belagerung des jüdischen Volkes

Einer der höchsten Repräsentanten der Europäischen Union, nämlich das für Handelsfragen zuständige Mitglied der EU-Kommission, erlaubte sich vor einigen Tagen einen öffentlichen Rundumangriff auf die Juden, die er als "rechthaberisch" und "uneinsichtig" ob ihre mehrheitlich positiven Haltung zu Israel beschimpfte.

In diesen Tagen erscheint die neueste Ausgabe des US Nachrichtenmagazins Time mit einer Titelgeschichte, in der beklagt wird, dass es Israel und seiner Bevölkerung "zu gut gehe" und diese deshalb an jegliches Interesse an einen Frieden in Nahost verloren hätten.

Zwischen diesen beiden "Vorfällen" (sind Antisemitismus und seine gegenwärtige Ausprägung Antizionismus womöglich doch psychische Krankheiten?) liegen erneute Drohungen des illegitimen Präsidenten des Mullah Staates sowie seiner terroristische Marionetten von der Hamas in Gaza und der Hisbollah Besatzer im Libanon den jüdischen Staat zu vernichten (und - dabei unausgesprochen aber durchaus im Sinne ihrer Äusserungen - seine Bevölkerung abzuschlachten).

Der EU Kommissar - Vertreter eines Staates, nämlich Belgiens, dessen Auflösung unmittelbar bevorstehen könnte da seine beiden Völker nicht zusammenleben können und wollen (ein gutes "Vorbild" für diejenigen, welche von einen "bi-nationalen" Staat in Nahost sprechen) und bereits bekannt für die Tatsache, dass er zuerst zu sprechen und dann zu denken pflegt (seine Äusserungen zum langjährigen ehemaligen Ministerpräsidenten der Niederlande führten zum diplomatischen Eklat) - wollte und will sich nicht richtig entschuldigen. Das ist jedoch weniger gravierend als die Tatsache, dass sich die EU Kommission selbst nicht richtig von seinen primitiven Gedankengänge distanzieren wollte.

Der Artikel im Nachrichtenmagazin Time hingegen ist geradezu perfid. Der Bevölkerung Israels wird der Erfolg vorgeworfen, die Urbarmachung der Wüste, die Austrocknung der Sümpfe, die klaglose Eingliederung von vielen Millionen Flüchtlingen und Migranten, der Fortschritt in Wissenschaft und Technologie, die Ausstrahlung seiner Dichter und Denker, die gerade erfolgte Eingliederung im Klub der führenden Wirtschaftsnationen der Welt - und das ohne jegliche Bodenschätze und im permanenten von aussen aufgezwungenen Kriegszustand. Die Bevölkerung Israels hat keine Zeit für den Frieden, sie sei zu sehr damit beschäftigt, gut zu leben - das ist der Tenor des Artikels eines minderbemittelten Schreiberlings in einer einst stolzen Zeitschrift, die sich heutzutage wahrscheinlich nur noch als Toilettenpapier eignet. Sonst hätten der sogenannte Journalist und seine Redakteure wohl gewusst, dass keine Bevölkerung der Erde proportional so viele Opfer von Terror und Krieg zu beklagen hat, und dass die Sehnsucht nach Frieden Israelis aller politischen Couleurs eint wie sonst kaum etwas anderes.

Man muss fürwahr keinesfalls paranoid sein, um Anzeichen einer regelrechten Belagerung des jüdischen Volkes zu erkennen. Es scheint, als würde das Rad der Geschichte zurückgedreht. Fatale Erinnerungen an die 30'er und 40'er Jahre kommen auf. Die Juden als Kanarienvögel der Geschichte, deren Leid grosse Katastrophen vorangeht so wie der Tod des Kanarienvogels die bevorstehende Explosion im Minenschacht ankündigt?

Vielleicht. Hoffentlich nicht. Aber kaum 65 Jahre nach dem Holocaust ist eins sicher - die Kanarienvögel lassen sich nicht mehr wehrlos abschlachten.

Freitag, 30. Juli 2010

Der unaufhaltsame Vormarsch der Islamisten

Der Terror-Ministaat Hamastan im Gazastreifen blüht nunmehr vor allen Augen auf.

Die Führer der Terrororganisation Hamas brüsten sich öffentlich damit, hunderte von gegen Israel einsatzbereiten Raketen zu besitzen. Man verkündet zudem lautstark, so viele Schmugglertunnels für schwere Waffen zur Verfügung zu haben, dass Ägypten, selbst wenn es dies ernsthaft wollte, nicht in der Lage sei, diese zu unterbinden. Die öffentlichen Auftritten des sogenannten Regierungschefs und seiner Clique werden immer zahlreicher.

Aber vor allem wird die konsequente Islamisierung vorangetrieben. Der Schleierzwang für Frauen ist gesetzlich vorgeschrieben. Das Curriculum des öffentlichen Schulwesens richtet sich nach den strengsten islamischen, andersdenkende verachtenden, Normen. Die Medien haben sich nach den Geboten des Korans zu richten und wurden politisch gleichgeschaltet. Die Mehrzahl der Kinos und Bars sind geschlossen worden, der Verkauf von Alkohol ist unter schweren Strafen verboten.

Jetzt spielt sogar Hamas öffentlich mit dem Gedanken, eine "Militärpflicht" einzuführen und eine Massenarmee aufzustellen.

Die vollständige Islamisierung und Mobilisierung Hamastans bildet erklärtermassen eine erste Phase in den Plänen der Hamas, Israel auszulöschen und im gesamten ehemaligen britischen Mandatsgebiet einen islamischen Gottesstaat zu errichten.

Und was sagt die "international Gemeinschaft", was sagen die liberalen Demokratien zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung durch die islamistischen Herrscher des Gazastreifens? Sie schweigen.

Sie schweigen auch zur Situation im Libanon - zur Drohung der Terrororganisation Hisbollah, noch einmal einen Bürgerkrieg auszulösen, falls die internationale Untersuchungskommission zum Mord an den damaligen Ministerpräsidenten Rafik Hariri wie erwartet die Hisbollah als Täterin (wahrscheinlich im Auftrag des syrischen Diktators) benennt und anklagt.

Das Schweigen und die falsch verstandene "Toleranz" der demokratischen Welt wirkt sich zum Vorteil der Islamisten aus. Von Pakistan über Jemen bis Mauretanien - um nur einige aktuelle Beispiele zu nennen - breitet sich der mörderische Islamismus unter den Augen einer westlichen Zivilisation aus, die ihre eigene Identität und damit ihren Widerstandswillen nicht mehr findet.

Die Islamisten jedoch wissen sehr wohl, wer sie sind, und was sie zerstören wollen.